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Konzertberichte Marius, 30.10.2014

Stahlmann – 25.10.2014, Magdeburg Factory

Eine Tour, ohne ein aktuelles Album zu haben? Klingt ungewöhnlich, wenn man nicht gerade Sisters of Mercy heißt, kann aber durchaus funktionieren. Das bewiesen Stahlmann in diesem Herbst, denn obwohl ihr aktuelles Album Adamant bereits seit April 2013 auf dem Markt ist, konnten sie sich einer gut angenommenen Tour mit einem sehr dankbaren Publikum erfreuen. So auch in Magdeburg, wo wir das Vergnügen hatten, am frühen Abend Sänger Mart zu interviewen (in Kürze hier zu lesen), bevor die Band am Abend in der Factory auf der Bühne stand. weiterlesen… »

Konzertberichte Marius, 30.10.2014

Esben and the Witch – 19.10.2014, Köln Gebäude 9

Irgendwie war es der Tourauftakt, irgendwie auch nicht. Nachdem Esben and the Witch im späten September am Veröffentlichungs-Tag ihres Albums A New Nature einen Auftritt im Rahmen des Reeperbahn Festivals spielten, verging erst ein Monat, bevor sie wiederkamen und die eigentliche Tour begannen. Für diesen Anlass erwählten sie das altehrwürdige Gebäude 9 in Köln, zu dem auch wir uns aufmachten, um der Show der sympathischen Briten beizuwohnen. weiterlesen… »

Konzertberichte Thorsten, 30.10.2014

Death From Above 1979 – 07.10.2014, Köln Luxor

Death From Above 1979 haben 2004 mit You’re a woman, I’m a machine eines der großartigsten Erstlingswerke der 2000er abgeliefert und sich dann 2006 Knall auf Fall aufgelöst. Dementsprechend groß war die Vorfreude auf den Auftritt des kanadischen Duos im Kölner Luxor, das aus allen Nähten platzte. Selbst die groß Gewachsenen konnten nur auf Zehenspitzen stehend einen Blick auf die beiden Protagonisten werfen, als das lang erwartete Spektakel schließlich begann. Mit Turn it out ihres Erstlingswerks eröffneten Death From Above 1979 die Show und machten unmissverständlich klar, was die nächsten 60 Minuten passieren würden. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Dennis, 30.10.2014

Tony Bennett & Lady Gaga – Cheek to Cheek

Ein Jazz-Album des großartigen Crooners Tony Bennett mit nun, Kunstpause, Lady Gaga, der Trendsetterin der letzten Jahre. Aber wer nun fürchtet, man könnte jetzt Poker Face oder Born this way als verjazzte Nummer hören, der wird eines Besseren belehrt. Mit einer Zurückhaltung, die man Lady Gaga nicht mal im Ansatz zugetraut hätte, gibt sie die Duettpartnerin für Tony und unterstützt ihn bei all den Klassikern des Jazz und Swing außerordentlich gut. Hier wird mit großem Besteck gegessen und all die unvergessenen Standards zum Besten gegeben. Einige Highlights des Great American Songbooks haben sich die – nur auf den ersten Blick – ungleichen zwei hier ausgesucht und performen sie doch sehr homogen. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Mirco, 30.10.2014

Mighty Mo Rodgers – Mud ‘n Blood

Maurice Rodgers gehört seit Jahrzehnten zu den gefragtesten Session-Musikern in Sachen Blues. Unter seinem Künstlernamen Mighty Mo Rodgers bereichert er seit den 1960er Jahren als Songwriter, Produzent und Musiker die Szene. Erst 1999 erschien sein Solo-Debütalbum, da war Mo Rodgers bereits 57 Jahre alt. Doch seitdem bringt der Künstler aus East Chicago in Indiana dem Hörer seine musikalische Welt näher. Am 24. Oktober erschien mit A Mississippi Blues Tale: Mud ‘n Blood das siebte Album des lange unbekannten Künstlers bei Dixiefrog. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Melvin, 30.10.2014

Team Amateur – Feuer & Freizeit

Das Team Amateur besteht aus Tim Sander und Michael Hank. Eine Definition des Wortes „Team“ könnte „ein Zusammenschluss mehrerer Personen“ sein, Team Amateur sind jedoch nur zwei Personen. Klingt also alles erst einmal merkwürdig. Das Cover des Albums Feuer & Freizeit zeigt ein Campingmobil, welches mitten im Wald steht. Auf einem weiteren Foto lehnt eine Gitarre an der Tür des Wagens und die zwei Musiker sitzen nachdenklich vor ihrem Gefährt. Ich spüre eine Brise Hippieluft und denke beim Lesen der Tracklist an die nächsten Studentenrapper. Schiess mir ins Knie und Machen Kopp zu klingt zunächst nach HipHop-Texten mit einer gesunden Mischung Witz und Aggressivität, doch mit dieser Annahme liege ich falsch. Aber was genau machen Team Amateur? weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Mario, 30.10.2014

Mindnapping 10 – Der Traumtänzer

Mary Bellows (Ulrike Stürzbecher) berichtet ihrem Therapeuten Dr. Frank Morgan (Eckart Dux) von traumatischen Erlebnissen aus ihrer Kindheit – einem übergriffigen Lehrer, Fluchtplänen mit ihrem Freund, einem mysteriösen »Dunkelhaus« und dem unheimlichen »Nachtling« (Patrick Holtheuer), der sie immer wieder heimsucht. Dabei tauchen jedoch Ungereimtheiten auf, die Dr. Morgan stutzen lassen. Ist Mary Bellows nicht die, die sie zu sein scheint? Oder vielmehr: Ist sie die, die sie zu sein vorgibt, ohne es zu wissen – und schwebt sie vielleicht genau deshalb in höchster Gefahr? Schlimmes ahnend, flieht Morgan zunächst mit Mary aus der Klinik – nur, um letztlich doch genau dort zu landen, wo all ihre Alpträume kulminieren. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Thorsten, 30.10.2014

Thirteen Days – Goodbye to yesterday

Mit Goodbye to yesterday legen die aus Klagenfurt stammenden Thirteen Days ihr bereits drittes Album vor. Produziert wurde das Album von Christ Dugan, dem langjährigen Produzenten von Green Day. Nimmt man dann noch hinzu, dass Thirteen Days in den vergangenen Jahren als Support von Bands wie Blink 182, NOFX oder Simple Plan aufgetreten sind, weiß man wo die Reise hingeht. Gradliniger Gitarren/Indie/Punk/Pop. Thirteen Days beherrschen die Klaviatur des rotzig-eingängigen Punkrock-Songs. Treibendes Schlagzeug, herrlich rotzige Schrammelgitarren, stadiontaugliche Refrains. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Melvin, 30.10.2014

Werner Vogt – Rock ‘n’ Roll Denkmal

Es ist circa 1:30 Uhr, ich bin soeben aus einer Kneipe gekommen und mache mich nun auf den Weg nach Hause. Wichtigster Schritt natürlich: Erst einmal Kopfhörer in die Ohren. Heute steht das Album Rock ‘n’ Roll Denkmal von Werner Vogt an. Der für mich unbekannte Künstler macht, wie dem Namen des Albums schon zu entnehmen ist, Rockmusik. Ich höre mich durch die ersten fünf bis sechs Songs der Platte und habe schnell einen guten Eindruck. Ganz nett das Ganze, zwar nichts, was totale Begeisterungsstürme auslöst, aber auf jeden Fall nicht unhörbar. Die Stimme des ostwestfälischen Musikers wirkt auf mich beruhigend und für einen entspannten Abend passend. Ich lasse es mit einem recht positiven Eindruck für diesen Tag gut sein, beschließe aber das Album am nächsten Tag erneut unter die Lupe zu nehmen. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Dennis, 30.10.2014

Nina Hagen – All Time Best (Reclam Edition)

Im Rahmen der bemerkenswerten Reiher All Time Best erscheinen wieder einige sehr empfehlenswerte Sampler. Unter anderem von der Dame, die schon seit mehr als 40 Jahren polarisiert, Nina Hagen. Die „Godmother of Punk“, die vor 59 Jahren in Ost-Berlin als Tochter der Schauspielerin Eva Maria Hagen und Hans-Oliver Hagen geboren, kam sie schon früh mit der Musik in Berührung. Auf der einen Seite ausgelöst durch ihre Mutter und deren neuen Lebensgefährten Wolf Biermann, der Nina als „eigene Tochter“ sah und so sehr prägte, dass sie ihm nach seiner Ausweisung in den Westen folgte. Aber auch das ist, wie so vieles, Geschichte – und da „Tante Nina“ nächstes Jahr einen runden Geburtstag feiert, da kommt es doch gerade recht, dass man auch von dieser Künstlerin einen Sampler mit einigen ihrer bekanntesten Nummern erstellt hat – und das sind schließlich nicht gerade wenige. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Melvin, 30.10.2014

Antilopen Gang: ab November auf Tour

Ein Gespenst geht um in der Rapszene. Es bettelt um Aufmerksamkeit. Fast jeder kennt es, kaum einer würde das zugeben. Wie ein spektakulärer Autounfall ist es schrecklich und faszinierend zugleich: Man wünscht sich, wegsehen zu können, doch es klappt nicht. Willkommen im Sumpf der Antilopen Gang. Antilopen besteht aus Panik Panzer, Danger Dan, Koljah und für immer auch NMZS, der sich 2013 das Leben nahm. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Thorsten, 30.10.2014

Ewian – Good old underground

Ewian wurde im März 2013 von Ewian Christensen gegründet, der auf dem nun vorliegenden Werk für Gesang, Songwriting, Piano und Klangkomposition verantwortlich zeichnet. Komplettiert wird das Ensemble durch internationale Musiker aus London, Wien und Chicago. Good old underground ist ein fulminantes Album das sich aus einer Melange aus Shoegaze, Muse, Placebo und experimentellen Sounds zusammenfügt. Ewian kombinieren am Industrial angelehnte Klänge, lärmige Gitarren und die kraftvolle Stimme des Namensgebers Ewian Christensen zu ausgereiften Songs, die mit brachialer Kraft aufschlagen. Beeindruckend, wie der Gesang sich immer wieder ins Falsett hochschwingt und scheinbar mühelos über der Musik schwebt. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Mirco, 30.10.2014

Lily & Madeleine – Fumes

Vor fast genau einem Jahr erschien das gleichnamige Debüt von Lily & Madeleine und sorgte für großes Aufhorchen. Der deutsche Rolling Stone vergab vier Sterne, das Kulturnews-Magazin hörte “eine potentielle Liebslingsplatte”, international fielen der Guardian und The Independent mit ein in die Lobeshymnen. Am 24. Oktober erscheint nun das neue Album Fumes bei Asthmatic Kitty Records. Die Schwestern Madeleine Jurkiewicz und Lily Jurkiewicz präsentieren einen leichten und melodiösen Folk-Pop, der mit Schönheit besticht. Die jungen Damen aus Indiniapolis haben das Erfolgsrezept des Debüts beibehalten und auch auf personelle Kontinuität gesetzt. weiterlesen… »

Neuigkeiten PR, 30.10.2014

Joel Havea: die neue EP “Strings & Wood”

Er ist charmant, spielt wahnsinnig gut Gitarre und kann ganz nebenbei noch verdammt gut singen. Eine Mischung, bei der Männer neidisch werden und Frauen reihenweise dahinschmelzen. Die Rede ist von Singer-Songwriter Joel Havea. Der gebürtige Tongaer wuchs im schönen Melbourne auf, wo er den “Australien Way of Life” mit Leib und Seele aufgesogen hat. Das merkt man ganz besonders an seiner leichten und unbeschwerten Art, Musik zu machen. Dabei ist sein Style sehr vielseitig. Denn der sympathische Musiker zieht seine Inspiration aus verschiedenen Musikrichtungen wie Soul und Pop, Roots und Reggae. Ein absoluter Allrounder. weiterlesen… »

Konzertberichte Melvin, 29.10.2014

Asking Alexandria – 18.10.2014, Köln E-Werk

Vor einigen Jahren war es noch undenkbar, dass Metalcore-Bands große Locations wie das Kölner E-Werk oder den Wiesbadener Schlachthof füllen können, doch spätestens seit 2009 explodierte dieses Genre. Immer mehr Menschen kauften die Musik von immer mehr Musikgruppen, die wie Pilze aus dem Boden schossen. Parkway Drive, Heaven Shall Burn, Killswitch Engage, A Day To Remember oder Asking Alexandria – all diesen Namen begegnet man auf T-Shirts oder Pullovern in den Innenstädten Deutschlands immer häufiger. Letztere besuchten das Kölner E-Werk im Rahmen ihrer Europa-Tour und brachten zudem noch eine Handvoll weitere Screamo-Kapellen mit. weiterlesen… »

Konzertberichte Janina, 29.10.2014

Kasabian – 24.10.2014, Bremen Pier 2

Preisfrage für den 50:50-Joker: Wenn die Worte Leicester und easy zu les-tah und eez-eh werden, vom „litt’l la“ statt vom „little liar“ die Rede ist und man eindeutig zweideutig zu „hit m-eh hard-a“ aufgefordert wird, ist man a) an irgendeiner Universität, wo der Linguistik-Prof gerade Beispiele für Lautphänomene des Englischen erklärt oder b) bei einem Konzert von Kasabian, der lustigen Band aus Leicester, wie man bei RTL sagen würde. Kleiner Hinweis: An wem der Medienrummel um die derzeitigen Aushängeschilder der britischen Musikszene vorbeigegangen ist, sollte sich Antwort b) noch einmal genauer durchlesen. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Melvin, 29.10.2014

Haley Bonar – Last War

Die Erfolgsgeschichte von Haley Bonar beginnt in einem kleinen Club in Minnesota. Dort wurde sie von Alan Sparhawk, dem Sänger der Band Low entdeckt. Die damals 19-jährige junge Frau sang in dem kleinen Laden und spielte Gitarre – so gut, dass Sparhawk spontan entschied sie mit auf Tour zu nehmen. Bereits eine Woche später setzte sich Haley mit einem Schlagzeuger in ihren Honda Civic und fuhr los. Im Vorprogramm von Low ging es quer durch die USA. Die ersten Fans konnten gewonnen werden, die ersten Platten entstanden und der Bekanntheitsgrad wuchs immer weiter. Immer wieder waren Kritiker begeistert, zehn Jahre lang wurde eine Platte besser bewertet als ihr Vorgänger. Neben den eigenen Alben wirkte Haley Bonar auch an diversen Kollaborationen mit, beispielsweise mit Andrew Bird oder Justin Vernon von Bon Iver. Jener ist auch auf dem neuen Album Last War von Haley Bonar zu hören. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Tristan, 29.10.2014

Sol Invictus – Once upon a time

Ein Titel wie eine Einleitung zu einem Märchen. Doch ohne Happy End. Und wer hätte dies erwartet? Die Welt von Sol Invictus ist niemals für Heiterkeit und Leichtigkeit bekannt gewesen – und daran ändert sich auch auf dem inzwischen 18. Studioalbum nichts. Dafür hat sich musikalisch seit dem Vorgänger einiges getan, denn man integriert Progressive Rock-Elemente deutlich stärker in die eigene Klangwelt, die irgendwo zwischen Folk/Songwriter und düsterer Rockmusik schwankt. Zudem hat man sich mit Don Anderson von Agalloch und Anton Shelupanov, einem russisch-britischen Musiker und Autor, noch Verstärkung geholt, die dem Album mehr als gut tut. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Marius, 29.10.2014

Joseph Myers – Puzzles and Places

Zweieinhalb Jahre sind vergangen, nun ist er wieder da: Joseph Myers präsentiert mit Puzzles and Places sein neues Werk vor. Der Nachfolger zum Solo-Debüt An Impulse From Within zeigt dabei eine merkbare Entwicklung des Singer-Songwriters, der in der Zwischenzeit hörbar an seinem Stil gefeilt hat, ihm aber dennoch treugeblieben ist. Auf zehn neuen Stücken zeigt Joseph Myers eine große Palette an Gefühlen, die er vielseitig darlegt und gut unter das Dach „Puzzles and Places“ bringt. Das Album ist dabei allerding mehr als ein Puzzle mit zehn Puzzle-Teilen, sondern ein geschlossenes Ganzes, dem zuzuhören Freude bereitet. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Dennis, 29.10.2014

The Piano Guys – Wonders

Ein Wunder ist es zwar schon lange nicht mehr, wenn sich Musiker erst bei YouTube profilieren müssen, aber 500 Millionen Klicks sind ja für eine Klassik-Produktion sehr, sehr ordentlich. The Piano Guys aus Utah/USA haben eine ungewöhnliche Besetzung. Neben dem Pianisten Jon Schmidt und dem Cellisten Steven Sharp Nelson gehören auch noch der Videoexperte Paul Anderson und der Studiotechniker Al van der Beek zur Band. Das erklärt natürlich die perfekt gefilmten Videos der Piano Guys, die auf einer Bonus-DVD enthalten sind. Aber auch die Musik kann sich hören lassen: Perfekt gespielte Klassik trifft auf grandiose Popsongs wie etwa Don’t you worry child von der Swedish House Mafia oder Because of you von Kelly Clarkson. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Tristan, 29.10.2014

Der Blutharsch – All to pieces

Eine apokalyptische Grundstimmung war der Band von Albin Julius ja immer anzumerken, egal welche der vielen Phasen, die die Band durchlebt hat, man betrachtet. Auch All to pieces enthält diese Grundstimmung, was bereits das Cover andeutet: Ruinen, die langsam aber sicher von der Natur wiedererobert werden. Von Menschen keine Spur und wie auf den vorigen Alben alles in grellen Farben gehalten, die so wirken, als hätte der Designer halluzinogene Pflanzen verwendet und deswegen zu stark an den Farbmischern und der Sättigung gedreht. So passt es auch zur Musik, die nicht weniger surreal ist und gleichzeitig so bedrohlich und gemächlich wirkt, als würde man einem langsamen Prozess des Verfalls zusehen. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Thorsten, 29.10.2014

Mono – The last dawn/Rays of darkness

Mit The last dawn und Rays of darkness veröffentlicht die japanische Post-Rock-Band Mono ihre Alben sechs und sieben zeitgleich. Bereits anhand der Cover-Gestaltung lässt sich die Intention für diesen ungewöhnlichen Schritt erahnen. Ist das Cover von The last Dawn in hellen Tönen gehalten, so erscheint Rays of darkness in deutlich dunklerem Gewand. Entsprechend dieses Konzepts enthält letztere die düsteren und lärmigeren Stücke. Dieser Gegensatz der Stimmung und der Charaktere der verschiedenen Tracks führte zu dem Entschluss, diese auf zwei separaten CDs zu veröffentlichen, so Mastermind Takaahira Goto. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Melvin, 29.10.2014

Kontor Records – Big City Beats Volume 21

Die Big City Beats Volume 21 Kompilation steht endlich in den Regalen der Elektronik-Fachmärkte und Musikläden. Das zweite Jahrzehnt glamouröser Partynächte wird eingeläutet, mit drei CDs, die die aktuellen Chart- und Clubhits enthalten. Abgemischt wurden die CDs von den Szenegrößen Marco Petralia, Steve Blunt und Sebastian Gnewkow, enthalten sind erneut alle relevanten DJs der Gegenwart, wie Martin Garrix, Sander van Doorn, Twoloud oder Fedde Le Grand. Jede einzelne CD hat ein eigenes „Thema“. So ist das erste Werk zugeschnitten für große Arenaevents und Partys, wie beispielsweise auf den im letzten Jahr zelebrierten World Club Dome, der die Commerzbank in Frankfurt in den größten Club der Welt verwandelte. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Tristan, 29.10.2014

Bethlehem – Hexakosioihexekontahexaphobia

Bethlehem sind immer ihren eigenen ganz speziellen Weg gegangen und auch wenn zehn Jahre seit dem letzten Album Mein Weg vergangen sein mögen, so wird dieser Weg auch auf dem neuen Album mit dem Zungenbrechernamen Hexakosioihexekontahexaphobia konsequent fortgesetzt. Das zeigt sich auch schon beim Titel, der übersetzt in etwa so viel wie die Angst vor der Zahl 666 bedeutet. Musikalisch bietet man eine abwechslungsreiche Mischung aus diversen Stilen des düsteren Metals und textlich schwankt man zwischen Groteske, Komik, Theatralik und ernsthafter Lyrik, wobei all das im Grunde auch nie wirklich zu trennen ist, denn ständig fließt alles ineinander. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Mario, 29.10.2014

My Brother The Wind – Once There was A Time …

Es ist schon durchaus beeindruckend, was die vier Schweden von My Brother the Wind so auf die Beine stellen. Das Improvisationskollektiv ist eine Art Supergroup des Post- und Neo-Progrock, bestehend aus Nicklas Barker (Anekdoten), Mathias Danielsson (Makajodama), Ronny Eriksson (Magnolia) und Daniel Fridlund Brandt (Sambassadeur). Das dritte Studioalbum des Quartetts bietet wieder neun Instrumentalsongs, die zusammen ad hoc an nur einem Tag eingespielt wurden. Das Ergebnis sind psychedelische Stücke, die zum Wegdriften verleiten. Dabei haben sie eine interessante Bandbreite. Gelegentlich klingt es ein wenig nach Hawkwind oder Pink Floyd, manchmal aber auch nach den Allman Brothers. weiterlesen… »

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