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Konzertberichte Fabian, 16.04.2014

Wild Beasts + Money – 05.04.2014, Köln Gebäude 9

Der laue Frühlingssamstag, an dem im vorerst geretteten Gebäude 9 die fantastischen Wild Beasts aus Manchester gastieren, zeigt einmal mehr auf, dass der kleine Club wirklich zu einem der schönsten und intimsten Konzertvenues des ganzen Landes gehört. Ob man nun draußen auf den Bierbänken das sonnige Wetter genießt oder drinnen im Vorraum Klängen des engagierten DJs lauscht und ein Kaltgetränk schlürft, die intime, persönliche Atmosphäre ist wirklich ziemlich einzigartig. Gut also, dass sich eine Menge Menschen und Initiativen für das Gebäude 9 stark gemacht haben und die drohende Wohnungsbebauung des Kulturviertels in Köln-Mülheim zunächst verhindern konnten. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Dennis, 16.04.2014

Wishbone Ash – Blue Horizon

Ein Fest für alle Progrock-Fans ist das insgesamt 28. (in Worten: achtundzwanzigste) Album der britischen Legende Wishbone Ash. Natürlich kommen auch auf Blue Horizon, die Fingerfertigkeiten der beiden Gitarristen Andy Powell und Muddy Manninen zur Geltung von der Band, die wohl als erste den „Duel lead guitar sound“ erfand und auch geprägt hat. Mit Schlagzeuger Joe Crabtree und Bassist Bob Skeat hat man die seit mehreren Jahren perfekte Rhythmusgruppe und so machen die zum Teil über sieben Minuten dauernden Songs den Musikliebhabern, die auf verschachtelte und melodiöse Passagen stehen, enorm viel Spaß. Die Band nimmt sich Zeit, um die komplexen Songs entsprechend zu performen. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Fabian, 16.04.2014

The Alvaret Ensemble – Skeylja

Eines der eindrucksvollsten und außerweltlichsten Debütalben der letzten paar Jahre stammt ohne Zweifel von dem Künstlerkollektiv The Alvaret Ensemble, das vor zwei Jahren mit ihrem selbstbetiteltem, überlangem Doppelschlag sparsam-fragile bis brachial-laute Improvisationsmusik mit Rezitationen von friesischen Gedichten (!) verband. Nun dauerte es seine Zeit, bis der Nachfolger fertig war – und Skeylja enttäuscht nicht, setzt die verschrobenen Klangexperimente des Erstlings zielstrebig fort, schafft es jedoch auch, neue Elemente einfließen zu lassen. Das liegt wohl nicht zuletzt an der Entstehungsweise, wie sie romantischer und spontaner nicht hätte sein können. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Melvin, 16.04.2014

Luca Vasta – Alba

Heutzutage gibt es ja derartig viele Genrebezeichnungen, dass es schon ziemlich ungewöhnlich erscheint, wenn man ein Album einfach nur als Popplatte bezeichnet. Jede Band, die nur ansatzweise einen anderen, neuen Sound kreiert, kriegt sofort einen Stempel draufgedrückt und ein neues Subgenre, egal wie absurd es auch klingt, existiert. Da muss man sich doch wirklich fragen, ob man das Debütalbum der Künstlerin Luca Vasta einfach mit dem Genre „Pop“ versehen darf. Ja, darf man! Melancholische Melodien, große Emotionen und eine ergreifende Stimme, dieses Album bietet alles, was ein gutes Popalbum ausmacht. Ob die junge Künstlerin ihre Traurigkeit auf düsteren in Moll geschriebenen Balladen zum Ausdruck bringt oder ihre Freude in Worte fasst, eins ist sicher: Jeder Song hat Hymnencharakter, denn er bleibt sofort im Ohr und lädt zum Mitsingen und Mitfühlen ein. weiterlesen… »

Neuigkeiten Marius, 16.04.2014

Otto Normal: die Videopremiere zu “Das siebte Jahr”

Otto Normal läuten mit ihrem neuen Longplayer „Das Neue Normal“ genau dieses für uns ein, und überzeugen uns bereits mit der ersten Singleauskoppelung „Augen Zu“ (http://youtu.be/t9ENBmlOE1A) von ihrem abnormal genialen Potenzial. Otto Normal liefern eine gekonnte Kombination aus Funk, House und Rock, im Zusammenspiel mit intelligentem Wortwitz und taktgefühlvoller Tanzbarkeit, die in dieser Stringenz hierzulande nur selten zu finden ist. Jetzt sind sie auch mit ihrem neuen Stück „Das siebte Jahr“ am Start, das wir hier gerne präsentieren. weiterlesen… »

Neuigkeiten PR, 16.04.2014

Current 93: für vier Live-Termine in Deutschland

Dass aus ganz Europa Menschen ihre Pläne nach Current 93 Konzertkalendern richten, gehört zu den Besonderheiten der Band um David Tibet. Der britische Exzentriker hat sich ein treues Publikum aufgebaut, seit er Anfang der 80er Psychic TV mit seinem Freund Genesis P. Orridge gründete, dann mit Current 93 erst zum Ambient-Wegbereiter und schließlich zum Neo-Folk-Guru wurde, und (neben Bildern und Texten) inzwischen über 50 Singles und Alben veröffentlicht hat. 2011 spielte Tibet zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder in Hamburg auf Kampnagel und stellte vor jubelndem Publikum sein koptischen Albtraum-Werk »Baalstorm, Sing Omega« in einer Art Konzert-Messe vor. weiterlesen… »

Interviews Mirco, 13.04.2014

Im Gespräch mit Berni Mayer

Berni Mayer war einst Chefredakteur von MTV, ist heutzutage als Heavy-Metal-Musiker unterwegs, singt und spielt Gitarre bei The Gebruder Grim und ist nicht zuletzt Schöpfer der Mandel-Krimitrilogie. In seinen Hard-boiled-Geschichten lässt er zwei abgehalfterte Musikjournalisten, die ein schlecht gehendes Detektivbüro erben, in der Musikszene ermitteln. Leichen und skurrile Ermittlungsmethoden pflastern ihren Weg. Der erste Teil, Mandel’s Büro (Rezension auf alternativmusik.de), führte die Verlegenheitsdetektive in die Welt der Major Label und des Popkults, im zweiten Teil, Black Mandel (Rezension auf alternativmusik.de) sind die Chaoscops in der skandinavischen Death Metal-Szene unterwegs. weiterlesen… »

Konzertberichte Marius, 13.04.2014

Anna Aaron – 09.04.2014, Hamburg Prinzenbar

Schweiz und Prinzenbar – eine Kombination, die gut funktioniert. Waren es vor ca. zwei Monaten noch die Schweizer von Pegasus, die nach der Hurts-Supporttour die Prinzenbar mit ihrem Headliner-Konzert ausverkaufen konnten, war nun die junge Schweizerin Anna Aaron an der Reihe, die mit Neuro jüngst ihr zweites Album veröffentlichte, das nun auch in Hamburg auf die Bühne gebracht wurde. Zwar bei weitem nicht ausverkauft, fand sich dennoch ein sehr interessiertes und dankbares Publikum, das in den schönen Räumen der Prinzenbar der Schweizerin lauschen und zusehen wollte. weiterlesen… »

Vorberichte Dennis, 13.04.2014

Rock am Ring 2014

Alle Jubeljahre ist Rock am Ring auf 4 Tage ausgelegt, dieses Jahr ist es wieder mal soweit. Von Donnerstag bis Sonntag kann an feiern. An Pfingsten 2014 kann man sich in der Eifel Bands, die zur absoluten Weltspitze gehören. aber auch einige der interessanten Newcomer, die von MLK gebucht wurden, anschauen. So beweist der Veranstalter wieder, dass er immer noch einen Blick für die Musik und seine Zielgruppe hat. Die Bands werden die Fans wie schon seit dem ersten Rock am Ring Festival in der Eifel 1985 wieder begeistern. Aber aufgepasst, zum ersten Mal in der jahrzehntelangen Geschichte der beiden Zwillingsfestivals muss man sich im Jahr 2014 auf zwei verschiedene Termine einrichten. Der Nürburgring wird vom 05. bis 08.06.2014 bespielt, während man sich in Nürnberg vom 05. – 08.06.2014 auf das Festival freuen darf. Wir geben Euch an dieser Stelle einige Informationen und Tipps für den Nürburgring. weiterlesen… »

Konzertberichte Dennis, 13.04.2014

Laibach – 08.04.2014, Hamburg Uebel & Gefährlich

Slovenia 12 Points, soviel war nach dem Konzert des slowenischen Kollektivs Laibach sicher. Das Intro der Eurovision, dem Te deum von Monsieur Charpentier eröffnete eine Show, die die Band mal wieder perfekt inszenierte. Dass die „Neue slowenische Kunst“ immer noch, im mittlerweile 34. Jahr nach Gründung im damaligen Jugoslawien, ihre Daseinsberechtigung hat, davon konnten sich die Fans dieser Combo im Uebel & Gefährlich eindrucksvoll überzeugen. Wie die Band um Frontmann Milan Fras, von dem sich Rammstein-Sänger Lindemann einiges abgeguckt hat, auch das „Spielen“ mit der Naziideologie und dieses ironisch auf die Spitze treiben und so dem braunen Gespenst den Spiegel vorhalten, das hat was. Kunst kommt von Können und Laibach können zweifelsfrei eine ganze Menge. weiterlesen… »

Alte Schätze & Rezensionen & Tonträger Dennis, 13.04.2014

Cyndi Lauper – She’s so unusual (30th Anniversary)

Eigentlich hat Cyndi Lauper die Girle-Bewegung, die sich Anfang der 90er Jahre mit Bands wie den Spice Girls oder All Saints oder anderen Vertreterinnen gegründet hat, schon im Jahre 1984 vorweggenommen, als sich die New Yorkerin frech und unbekümmert in die Herzen der Teenies, aber auch in die der Erziehungsberechtigten sang. Mit ihrem unbekümmerten Pop und Themen wie den ersten Liebeskummer, Stress mit den Eltern und so weiter schaffte es der Wirbelwind aus New Yorker, die 1983 auch schon 30 war, den Pubertierenden eine Stimme zu verleihen. Nun wird dieses prägende Zeitdokument in einer edel ausgearbeiteten Deluxe Version mit ganz vielen Bonustiteln und einigen witzigen Gimmicks, die genauso ungewöhnlich sind, wie Lauper selbst und ihr Stil, den sie damals, gemeinsam mit Madonna als Stilikone entwickelte, veröffentlicht. weiterlesen… »

Konzertberichte Dennis, 13.04.2014

Ton Steine Scherben – 07.04.2014, Hamburg Fabrik

Das mit den Legenden ist ja immer so eine Sache. Wenn dann nicht mal mehr der Sänger und Kopf der Band lebt, fühlt man sich schnell an solche Gruselveranstaltungen wie „Oldiefestivals“ erinnert, wo der Busfahrer als einziges Gründungsmitglied verblieben ist. Wenn man dann aber von einer Band wie Ton, Steine, Scherben und Rio Reiser redet, deren Texte auch heute noch zu den Besten gehören, die dieses Land je vorgebracht hat, dann sind diese Ängste absolut unbegründet. Zum ersten Mal seit 1985 standen die verbliebenen Originalmitglieder der Scherben, Gitarrist R.P.S. Lanrue, der Bassist der ersten Stunde Kai Sichtermann und Drummer Funky K. Goetzner auf einer Bühne und haben sich junge Verstärkung geholt. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Dennis, 13.04.2014

Mother’s Cake – Creation’s Finest

Mother’s Cake stammen aus Innsbruck, merkt man aber nicht. Mit ihren Anleihen von Red Hot Chili Peppers, Led Zeppelin und einer ganzen Portion Prog Rock, kochen Yves Krismer (Vocals, Gitarre), Benedikt Trenkwalder (Bass) und Jan Haußels (Drums, Back-Vocals) ein sehr schmackhaftes Süppchen. Mit funkigen Gitarren, die herrlich variantenreich gespielt werden und deren kraftvolle Licks bemerkenswert sind, einem treibenden Schlagzeug und einem vehementen Bass, der an Rage Against The Machine erinnert und dazu die Vocals von Krismer, die an Plant, Chris Robinson von den Black Crowes oder an die 70er Aerosmith-Nummern von Steven Tyler wie Dude (looks like a lady) erinnern machen Mother’s Cake auf ihrem Debütalbum alles richtig. weiterlesen… »

Konzertberichte Dennis, 13.04.2014

Westernhagen – 06.04.2014, Köln E-Werk

„Oh wie ist das schön“-Chöre schwappen durch Köln und Anteil daran hat ausnahmsweise mal nicht der 1. FC Köln, sondern ein Düsseldorfer. Klingt komisch, war aber so. Und dass Marius wieder „geil und laut“ singt, davon konnten sich die Fans im, natürlich ausverkauften, E-Werk ausgiebig von überzeugen. Was als sehr angenehm empfunden wurde, war die eindringliche Bitte, auf Handyvideos zu verzichten, da man jetzt eine noch nicht veröffentliche CD der Reihe nach spielen würde und Marius und seine Band, die aus amerikanischen Musikern besteht, schafft es mit den Songs seines neuen Albums Alphatier, das am 25. April erscheint, bereits frühzeitig, das E-Werk in einen Hexenkessel zu verwandeln. weiterlesen… »

Vorberichte Melina, 13.04.2014

Melt! Festival 2014

Das Melt! Festival, läd dieses Jahr zum 17.ten Mal ein und auch dieses Jahr ist definitiv für jeden Elektro, Indie, Alternative oder Pop Fan was dabei! Die Stadt aus Eisen, Ferropolis, sorgt mit ihren Kränen außerdem für einen unvergleichlichen Fes-tivalcharme. Noch sind Tickets zu haben, wer aber das Melt! Festival dieses Jahr besuchen will, sollte sich auf jeden Fall zeitnah um Karten kümmern. weiterlesen… »

Konzertberichte Anna, 13.04.2014

Adel Tawil – 03.04.2014, Hamburg O2 World

Ein Abend, der mit einem „hach, wie schön“ eröffnet werden konnte. Etwas sehr Herziges und Herzliches hatte es, wenn man vor der Show mal in den Backstage-Räumen flanierte und dabei das Meet & Greet von Adel Tawil mit einigen glücklichen Gewinnern beobachten konnte. Als ein sympathischer und lockerer Typ präsentierte er sich dort, gab Autogramme, ließ Fotos von und mit sich machen und zeigte sich trotz aller Erfolge sehr ungekünstelt erfreut über die Fan-Liebe, die ihm zuteilwurde. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Simon-Dominik, 13.04.2014

Liars – Mess

Ambig. Solch ein Wort muss man mehrmals lesen, ehe man so halbwegs den Sinn (und die Aussprache) erfassen kann. Und es ist in der Presseinfo nicht das einzige Wort, nach dessen tieferem Sinn man länger suchen muss. Zumindest wird mir nicht sofort klar, was „subkutaner No-Wave“ denn nun genau sein soll. Aber gut, über Musik schreiben ist wie zu Architektur tanzen, also warten wir einfach mal auf die Musik selbst und ihre Wirkung. Und das ist schwer zu verorten, tatsächlich. Beständig schwingt auf den Beats eine Finsternis mit, die an Alien Sex Fiend denken lässt, finden an Tracks wie Vox tuned d.e.d auch Velvet Acid Christ Gefallen und bleibt schlussendlich doch das Wort „Wave“ wabernd im vernebelten Raum stehen. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Dennis, 13.04.2014

Kaiser Chiefs – Education, Education, Education & War

Da sind sie ja wieder, die Jungs aus Leeds, die sich bekanntermaßen nach dem südafrikanischen Fußballteam benannt haben. Aber im Gegensatz zu den Kickern vom Kap der guten Hoffnung hat sich die Band ihren Platz unter den besten Teams der Welt längst erspielt. Nun erscheint mit Education, Education, Education & War ihr insgesamt fünftes Studioalbum und es bringt wieder einige tolle Songs ins Gedächtnis der Fans, die nicht mit allen Songs der Kaiser Chiefs so richtig warm wurden. Ein Wechsel in der Band brachte die Musiker kurzfristig in höchste Not, so dass sogar eine Auflösung im Raum stand, aber trotz Drummer Nick Hodgsons Ausstieg hat man sich zusammengerauft und im The Maze Studio in Atlanta/Georgia ein sehr gutes Album aufgenommen, was Ricky Wilson, die Stimme der Engländer, glänzen lässt. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Simon-Dominik, 13.04.2014

The Mahones – A great night on the lash (Live in Italy)

The Mahones sind ja so schon schweißtreibend. Aber The Mahones live ist schweißtreibend in der 10. Potenz. „Kanadas irischste Band“ ist nach Italien gereist, um dort keinen Stein auf dem anderen zu lassen. Und zwar ganz egal, ob sie Eigenkompositionen oder aber Cover wie Teenage kicks und I wanna be sedated spielen, wenn man nicht schon beim Hören dieser Songs Alkohol konsumiert, so ist man spätestens nach Genuss dieser Live-CD in einem wie auch immer gearteten Delirium. The Mahones beweisen, dass es in Nordamerika mehr Ikonen gibt, als die Dropkick Murphys oder Flogging Molly, die sich dem Folk-Punk verschrieben haben und diesen bereits seit mehreren Jahrzehnten praktizieren. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Melvin, 13.04.2014

More Than Life – What’s Left of Me

Schon seit einigen Jahren bringt die melodische Hardcoreszene eine Vielzahl an großartigen Bands hervor: Being As An Ocean, Landscapes, Hundreth, Counterparts, um nur einige zu nennen. Nun bringen auch More Than Life endlich ihr zweites Album. Und was für ein Album das ist! Auf der Platte findet man wirklich alles was man hören will und erwartet. Eine Menge Härte und Power, gleichzeitig aber auch viele ruhige Momente, die die nächste Gitarrenmelodie einleiten. Ergänzt wird das ganze perfekt durch den emotionalen Gesang Matthews, der seine Verzweiflung so glaubhaft rausschreit, dass ich ihm auf der Stelle jedes Wort abkaufen möchte. Die Band hat auch nicht davor zurückgeschreckt zeitweise Streicher einzusetzen oder die erste Single Do You Remember mit einer Klaviermelodie zu unterlegen. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Simon-Dominik, 13.04.2014

Tokyo Police Club – Forcefield

Nach drei Alben in drei Jahren hat sich der Tokyo Police Club nunmehr vier Jahre Zeit für seinen nächsten Release gelassen. Was in der schnelllebigen Musikwelt selbst für Indie-Helden eine halbe Ewigkeit ist. Allerdings schafft die Band es, frisch zu klingen, als wäre Forcefield ihr Debüt. Wirklich schöne Indiepop-Perlen haben sich auf diesem Album versammelt, um dem Hörer die Gehörgänge zu füllen, zu erwärmen und zu erfreuen. Der Tokyo Police Club muss keine Vergleiche scheuen, vielmehr wird er sicherlich bereits selbst als Vergleich herangezogen, auch, weil die Clubmitglieder abwechslungsreicher und verspielter geworden sind. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Dennis, 13.04.2014

Black Label Society – Catacombs Of The Black Vatican

So einen Titel kann sich auch nur eine Metal-Band ausdenken, aber wer Zakk Wylde kennt, der weiß, was ihn auch auf dem ersten neuen Album seit 4 Jahren von BLS, wie die Band von ihren Fans beinahe ehrfurchtsvoll genannt wird, erwartet und dass Zakk auf seiner Bullseye Gibson wieder für sie Bretter spielt, da haben die Fans lange drauf gewartet. Ehrlich und ungekünstelt ist das, was der ehemalige Ozzy Osbourne Axemen und seine Mitstreiter hier wieder aufgenommen haben. Klar, da stehen natürlich die beeindruckenden Gitarrenkünste des Mittvierzigers ganz oben. Mit einem guten Gespür zwischen Uptempo-Songs und Hardrock-Balladen machen Black Label Society wieder mal alles richtig ohne Kompromisse. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Simon-Dominik, 13.04.2014

Alise Joste – Alise Joste

Es ist ja alleine schon erstaunlich, wenn eine Künstlerin aus Lettland auch hierzulande promotet wird. Alise Joste aber lässt keine Fragen offen, warum das der Fall ist, zeugt ihr selbstbetiteltes Debütalbum doch von so viel Finesse und Können, dass man sich die Finger nach dem nächsten Song leckt. Eine wahrhaft bezaubernde Stimme, eine ebensolche, zart flirrende Gitarre und schon ist der Grundstock für ein weiteres Kunstwerk des Songwritings gelegt. Wird der Gesang dann noch wie bei Ill-omended gedoppelt, bleiben keine Wünsche des Hörers unerfüllt. Hinzu kommt, dass man Alise Joste keinerlei, wie auch immer gearteten Akzent anhört, sie könnte ebenso direkt aus Großbritannien angetreten sein, die Welt der Singer/Songwriter zu bereichern und zu erobern. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Dennis, 13.04.2014

Jan Delay – Hammer & Michel

Sieh mal einer an, der Delay hat auf seinem Beutezug durch die Musikgeschichte eine neue Kammer gefunden und plündert jetzt im Hardrock und Metal-Genre. Macht er nicht mal schlecht, natürlich sticht auch hier sein nasaler Gesang deutlich hervor. Aber nach Reggae und Soul und Funk ist jetzt der Rock dran. Klar, dass es trotz aller Stiländerungen immer ein Jan Delay-Album geblieben ist und auch sehr tanzbar arrangiert ist. Mit einem Unterschied: Gelegentlich sind die Bläsersätze von Disko No.1 von einer amtlichen Stromgitarre ersetzt worden. Aber immer charmant und der Wortwitz des Jan Eißfeldts ist immer noch recht originell und wird noch immer nicht langweilig, im Gegenteil. Aber clever war der Hut- und Anzugträger ja immer schon. weiterlesen… »

Neuigkeiten PR, 13.04.2014

Leichtmatrose: live als Special Guest mit Joachim Witt

Wer glaubte, der leichtmatrose wäre nach seinem glänzenden 2009er Debüt endgültig “Gestrandet”, dem sei versichert das er genau jetzt wieder im sicheren Heimat-Hafen ablegt, um uns mit einer extravaganten Flotte dunkler, romantischer Elektro-Chansons entgegen zu segeln. Wieder verknüpft er nonkonformistische Symbiosen zwischen den Welten und Wellen der Musikgeschichte mit poetischen Rettungsinseln. Mit an Bord ist sein Entdecker und Lotse, Joachim Witt … u.a. als Duett-Partner. Der leichtmatrose begleitet seinen Mentor „Witt“ auf der Neumond-Tour im Frühjahr 2014 als Special Guest. Am 25.04.14 erscheint die leichtmatrosen-EP “jonny fand bei den sternen sein glück” (I Am Surprised Records / believe digital) weiterlesen… »

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