3viertelelf ist nicht nur eine Zeitangabe, ist nicht nur ein guter Zeitpunkt um auszugehen oder ins Bett zu fallen, 3viertelelf sind auch Angela, Lars, Christian und Philipp, und sie machen Elektro-Pop. Auch die Frage zum Bandnamen soll kein Geheimnis bleiben. Ihr erster Auftritt fand zu dieser legendären Uhrzeit statt, die in anderen Gegenden wohl besser bekannt ist als viertel vor elf oder 22.45. Es hätte sie auch schlimmer treffen können, 5 vor 12 oder so. Zur Single „Mona Lisa“ haben wir der Band unsere „10 Fragen an“ gestellt.

1. Wie würdet Ihr den Erschaffensprozess Eurer neuen Single charakterisieren?

Lars: Erstaunlich Einfach! Oft sitzt man an Songs quälend lange rum und irgendwas stimmt immer nicht. Bei Mona Lisa war das komplett anders. Es gab ziemlich schnell die Melodie, Akkorde und auch die Idee zum Arrangement und Sound des Songs.

Angela: Der Text ging auch leicht. (ist auch bei weitem nicht immer so) Diese Ausstrahlung und Aufbruchsstimmung des Songs haben irgendwie Kopf und Herz verbunden…die dann die Finger aktiviert haben zum Schreiben.

2. Eure Single heißt „Mona Lisa“. Welche Idee steckt hinter dem Namen?

Angela: Mona Lisa steht sinnbildlich für die Dinge, die von Menschen geschaffen wurden. Es steht aber auch für das Licht, den Motor in uns, der uns antreibt und Dinge machen lässt. Manch einer baut ein Haus, ein anderer erfindet das Flugzeug. Am Anfang war das Feuer eben.

3. Wie ist Eure Erwartungshaltung mit der Single?

Angela: Dass die Leute den überhaupt mitbekommen, sodass wir die Chance bekommen zu wachsen.

Lars: Klare Antwort: Der Song soll in die Charts und den Leuten Spaß machen! Wenn zudem das ein oder andere Tanzbein dazu geschwungen würde, wäre das eine große Sache für uns!

4. Wie kann man generell sagen, entsteht ein typischer Song von Euch, von der Inspiration bis hin zum fertigen Song?

Lars: Das ist ein bisschen wie das Henne-Ei-Prinzip. Mal ist zuerst die Melodie da, mal der Beat mit Akkorden. Die Inspiration dazu kommt unwillkürlich in sämtlichen Situationen des Alltags. Das kann theoretisch das Rhythmische Hämmern eines Handwerkers sein. Alles ist möglich… Dann geht es im Wesentlichen um Text und Sound. Am Ende muss es dann einfach passen.

5. Warum sollte man Euch unbedingt live anschauen?

Lars: weil der Eintritt im Moment noch recht billig ist ;-)

Angela: Weil es garantiert immer anders ist, es geht immer was schief, um dann doch noch richtig zu gehen. Keine Ahnung. Es ist ziemlich viel freestyle und ich lass die Leute gerne mitsingen. Das kommt wohl aus meiner Chorzeit, außerdem macht es glücklich. Und glücklich sein, wollen doch alle.

6. Welche drei Dinge sollten Eurer Erfahrung nach auf keinem Fall im Tourgepäck fehlen?

Lars: Nackenkissen 2. Lagerfeuergitarre, 3. Ohropax

Christian: funktionierende Kühlbox, Bier und Flaschenöffner

Angela: Buch, Bücher, Am Büchersten

7. Welches Lied hättet Ihr gerne selbst geschrieben und warum?

Lars: Bohemian Rapsody – es hat tausend Facetten und ist trotzdem immer eingängig.

Christian: Aereogramme „Trenches“ – weil es nicht solche stereotype Songstrukturen hat. Es bäumt sich die ganze Zeit auf. Immer größer und mächtiger, sowohl Soundmäßig als auch inhaltlich.

8. Mit wem würdet Ihr gerne mal zusammen ein Stück aufnehmen?

Angela: Mit Burt Bacharach, ich liebe Easy Listening, ist irgendwie so Sonntag als Kind.

Christian: Mit David Bazan und zwar in Seattle, da wo er herkommt.

9. Wo seht Ihr Euch und Eure Musik in 10 Jahren?

Angela: Ich würde ja sagen mit der Gitarre auf nem Countryfest, aber das doch eher in zwanzig Jahren. In 10 Jahren sollte alles so sein, dass man Bock hat noch weiter zumachen.

Christian: Beide zusammen auf jeden Fall, irgendwo.

10. Vervollständigt bitte den folgenden Satz: Musik ist für mich die Welt, weil …

Angela: …es immer schon so war!

Christian: … die Welt ohne sie nicht funktioniert

Lars: … ich davon lebe, materiell und emotional.

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Interview: Marius Meyer (Ausnahme: erster Absatz bis „22.45“)
Bild: Pressefreigabe