Der Titel des Album sagt es schon. „Life´s a Party“ und nicht genug, es muss noch ein dreifaches „Bang“ hinterher geschoben werden und Ausrufezeichen dazu. Die ewige Wiedergeburt des Rock. Garage, Punk, Glam, Grunge… diesmal aus Brighton, London. BANG! BANG! BANG! Wie das UBERROCK-Magazine schrieb: „there is some seriously fucked-up shit going on here ladies and gentlemen, and it’s not just in the videos.“

1. Wie würdest den Aufnahmeprozess zu eurem neuen Album beschreiben?

Das Album aufzunehmen war ziemlich chaotisch. Wir hatten einige Tracks schon vor mehreren Jahren aufgenommen, teilweise mit anderen Leuten, die inzwischen nicht mehr dabei sind. Aufgenommen und gemixt wurde über eine ziemlich lange Zeit und an verschiedenen Orten, ein homogener Aufnahmeprozess ist definitiv was anderes. Man könnte es vielleicht als großen Lernprozess beschreiben, während dem wir uns alle darauf konzentriert haben irgendwie voran zu kommen.

2. Euer Album heißt “Life’s A Carnival, Bang! Bang! Bang!“. Gibt es zu dem Namen eine Geschichte?

Ich kannte mal einen Dealer der sämtliche Dealer-Klischees erfüllt hat: ein bisschen paranoid, alle Vorhänge seiner Bude waren immer zugezogen, Vorliebe für Dokumentationen über Verschwörungstheorien und ein labbriger Händedruck. Ich habe damals noch bei The 80s Matchbox B-Line Disaster gespielt und er gab mir mal den Rat einfach rauszugehen und durchzudrehen, und das waren seine Worte:“ Life’s A Carnival, Bang! Bang! Bang!“ Ich wusste, das würde der Titel für mein erstes Album werden, völlig egal wann es klappt und ob es zur Musik passt.

3. Was erwartest du von dem Album?

Ich denke es wird den Mainstream untergraben und uns alle zu Millionären machen. Auch dich, dafür das du das hier liest!

4. Wie würdest du den Prozess beschreiben den ein Song durchläuft während du ihn schreibst, also von der Idee bis zum fertigen Song?

Schritt 1: Alleine zwei Wochen in der Ecke sitzen und immer wieder dasselbe spielen.

Schritt 2: Merken, das es totale Kacke ist und innerhalb von 30 Sekunden was besseres schreiben.

Schritt 3: Es der Band vorspielen und die Reaktionen abwarten. Entweder sie halten mich für Gott oder für einen Schwachkopf. Wenn letzteres der Fall ist muss ich zu Schritt 1 zurück.

Schritt 4: Mehr Songs schreiben, also wieder zu Schritt 1. Für immer!

5. Warum sollte man euch auf jeden Fall live sehen?

Wir sind heiß! Wir haben Bock!

6. Welche drei Dinge sind unverzichtbar in deinem Tourgepäck?

Die abgetrennten Köpfe von Ed Sheeran und Justin Bieber. Und Tabak.

7. Welchen Song hättest du gern selbst geschrieben und warum?

Alle Songs von Mumford and Sons, um sie aus dem Verkehr ziehen zu können.

8. Mit wem würdest du gerne einen Song aufnehmen?

Wir haben einen Song auf dem neuen Album bei dem Chris Goss mitgearbeitet hat, wahrscheinlich der bestklingendste Track auf dem ganzen Album. Mit ihm würde ich gern mehr zusammenarbeiten, er versteht was wir machen…glaube ich.

9. Wo siehst du dich und deine Musik in zehn Jahren ab jetzt?

Die letzten zehn Jahre waren ziemlich unvorhersehbar und anstrengend. Ich würde sagen, ich nehme das gleiche noch mal!

10. Bitte beende den folgenden Satz: Musik ist meine Welt, weil …

Darüber habe ich eigentlich nie nachgedacht. Ich habe damit angefangen als ich 14 war und irgendwie läuft es seitdem. Einige Dinge sind einfach so.

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Interview, Übersetzung und Bilder: Noisolution