Bevor die Band in Kürze – präsentiert von Alternativmusik.de – einen Schwung Konzerte spielen wird, steht da erst einmal das Album. 10 Lieder für Freunde ist der Name und der Hörer darf sich auf einen gelungenen Nachfolger zu Willkommen im Café Elend freuen. Als Tourpräsentator ist es natürlich selbstverständlich, auch dem Album ein wenig auf den Zahn zu fühlen – also haben wir der Band zu diesem Zweck unseren Fragebogen „10 Fragen an“ geschickt.

1. Wie würdet Ihr den Erschaffensprozess Eures neuen Albums charakterisieren?

Sehr strukturiert und zielgerichtet. Bevor die Studio-Aufnahmen begonnen haben, haben wir das ganze Album bereits live im Programm gehabt. Begonnen haben wir im Mai 2013 mit den Schlagzeugaufnahmen in den Horus Studios in Hannover. Es folgten Studio-Aufnahmen der übrigen Spuren – Gesang, Instrumente – in Hamburg sowie die Abmischung und Produktion, die zum Teil in La Palma stattfand. Gemastert wurde das Album schließlich in London.

2. Euer Album heißt „10 Lieder für Freunde“. Welche Idee steckt hinter dem Namen?

Die 10 Songs des Albums sind 10 verschiedenen Leuten rund um die Band gewidmet und setzen sich mit Ihnen inhaltlich auseinander.

3. Wie ist Eure Erwartungshaltung mit dem neuen Album?

Wir sprechen eine Zielgruppe an, die jenseits des Mainstreams zu finden ist. Deswegen dürfen wir keine Erwartungen mit dem neuen Album haben.

4. Wie kann man generell sagen, entsteht ein typischer Song von Euch, von der Inspiration bis hin zum fertigen Song?

Zuerst ist die Idee eines Textes bzw. Themas zusammen mit einer Melodie. Dieses ‚Demo‘ mit Gitarre wird dann zusammen mit der Band im Proberaum vervollständigt und sodann live auf die Bühne gebracht.

5. Warum sollte man Euch unbedingt live anschauen?

Gute und authentische Live-Bands sind selten. Wir bilden uns ein, aktuell zu den besten und authentischten Live-Bands zu gehören.

6. Welche drei Dinge sollten Eurer Erfahrung nach auf keinem Fall im Tourgepäck fehlen?

Schokolade, Cola und Standleitung zur Ex (alles für den Tourmanager).

7. Welches Lied hättet Ihr gerne selbst geschrieben und warum?

„Kettenreaktor“ von Amri Prado, weil es hervorragend ist, wie alles von ihm.

8. Mit wem würdet Ihr gerne mal zusammen ein Stück aufnehmen?

mit John Bonham (hat einer einen Spaten, eine Taschenlampe und ein Reanimationsgerät?)

9. Wo seht Ihr Euch und Eure Musik in 10 Jahren?

Wenn wir das wüssten, würden wir keine Musik mehr machen.

10. Vervollständigt bitte den folgenden Satz: Musik ist für mich die Welt, weil …

Musik ist für mich nicht die Welt; sie ist lediglich eine angenehme Bereicherung für die Wahrnehmung.

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Vorbericht: Alternativmusik.de präsentiert – Der Rest auf Tour

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Interview: Marius Meyer
Bilder: www.wartenberg-photo.com