Zwar musste die Support-Tour für Joachim Witt leider aufgrund einer Kehlkopfentzündung von Sänger Neo Scope abgesagt werden, daran, dass in Kürze ein neues Album erscheint, ändert dies aber wenig. Als ein Magazin, das Down Below bereits seit einigen Jahren regelmäßig bei ihren Veröffentlichungen und auf Konzerten begleitet, war schnell klar, dass auch das sechste Album namens Mutter Sturm nicht ausgelassen werden darf. Daher haben wir der Band zum Album unsere „10 Fragen an“ gestellt, die Neo Scope in Rekordzeit beantwortete.

1. Wie würdet Ihr den Erschaffensprozess Eures neuen Albums charakterisieren?

Wir wollten wir wieder etwas an „Wildes Herz“ anknüpfen, da wir uns in diesen Arrangenemtstrukturen am wohlsten gefühlt hatten – ohne große rythmische Experimente – einfach klarer, definierter auf die Aussage des Songs beschränkt. Wenn man so will pragmatischer und auf den Punkt gebracht! Und ich glaube, es ist uns ganz gut gelungen!

2. Euer Album heißt „Mutter Sturm“. Welche Idee steckt hinter dem Namen?

Wir glauben das der Titel „Mutter Sturm“ sehr treffend ist und sofort ein entsprechendes Gefühl vermittelt. Wenn man das Cover genau annschaut sieht man das unser „STURMKIND“ im Dreieck von einer Hand getragen ist die sich schützend über dem Sturm auftut. Das Dreieck ist eine schlichte Symbolik und steht für die „MUTTER“

3. Wie ist Eure Erwartungshaltung mit dem neuen Album?

„Mutter Sturm“ das 6. Album das wir veröffentlichen dürfen. Wir sind stolz über jedes Werk und feiern das natürlich. Jede CD ist für uns ein Meilenstein auf unserem Lebensweg als Band und wir hoffen wir schaffen noch viele Weitere.

4. Wie kann man generell sagen, entsteht ein typischer Song von Euch, von der Inspiration bis hin zum fertigen Song?

Es ist so, das beim Schreiben zunächst erstmal die Themen klar werden müssen bevor man für diese die richtigen Worte und Emotionen findet. Quelle ist das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen. In unseren Songs sind es ja eher die melancholischeren, düsteren Lebensmomente. Dennoch geben die Songs immer noch ausreichend positive Botschaften mit auf den Weg – es gibt fast immer ein gutes Ende! Und Mutter Sturm steht für die Kraft der Elemente sowie auch für Aufbruch! Sturm ist ja ein wirklich sehr energiegeladener Begriff – und Mutter steht irgendwie auch für den Beginn eines Lebens!

5. Warum sollte man Euch unbedingt live anschauen?

Das können unsere Fans sicher besser beatworten. Vielleicht liegt es daran, dass hinter den Texten unserer Liedern auch wirklich eine Wahrheit steckt, dass es authentisch ist und sie sich mit uns und den Songs identifizieren können. Die Musik hat sie vielleicht in Lebenssituationen begleitet und war an einigen Stellen wichtig. Das hat man ja oft so, dass man Lieder mit markanten Situationen im Leben verbindet. Uns dann live zu sehen wie die Musik lebt für und mit uns arbeitet ist dann schon etwas Besonderes.

6. Welche drei Dinge sollten Eurer Erfahrung nach auf keinem Fall im Tourgepäck fehlen?

Zahnbürste
Haargel
Kondome

7. Welches Lied hättet Ihr gerne selbst geschrieben und warum?

Das kann ich nicht sagen, ich habe viele Lieblingssongs und glaube, dass diese Songs auch gerade wegen ihrer Interpreten so gut sind. Deshalb wünsche ich mir eher Songs zu schreiben die dann für andere zu Ihren Lieblingssongs werden.

8. Mit wem würdet Ihr gerne mal zusammen ein Stück aufnehmen?

Keine Ahnung so Zusammenarbeiten ergeben sich immer auf Tour oder im Studio durch Freundschaften usw. Features haben wir noch nie geplant sie sind einfach passiert,

9. Wo seht Ihr Euch und Eure Musik in 10 Jahren?

Wahrscheinlich wird der Verkauf von Tonträgern immer weiter einbrechen. Bisher haben wir das Glück das sich unsere Hörerschaft gerne einen Originaltonträger von uns zulegt. Wir werten das als Zeichen des gegenseitigen Respekts und Zusammenhaltes. Denn es gäbe uns nicht mehr ohne unsere Hörer. Unsere Hörer sagen somit Danke für die Musik und unser Schaffen. Ich glaube diese Bindung ist zeitlos und wird auchin 10 Jahren noch bestehen.

10. Vervollständigt bitte den folgenden Satz: Musik ist für mich die Welt, weil …

… die Welt ohne Musik ein kühler, leerer Ort wäre.

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Interview: Marius Meyer
Bilder: Pressefreigabe