In einer Zeit, in der Künstler wie Foreigner, Journey und Whitesnake wieder auf der Bildfläche erscheinen; in der auch Teenager den melodischen Zugang zum Hard Rock wiederentdecken; in der es wieder „hip“ ist, Logos ebendieser Bands auf T-Shirts zu tragen – in ebendieser Zeit kommen die Schweden H.E.A.T um die Ecke und liefern uns passend dazu ihr neues Werk „Tearing Down This Walls“. Wir haben das neue Album zum Anlass für unsere „10 Fragen an” genommen – die Antworten liegen nun hier vor.

1. Wie würdet Ihr den Erschaffensprozess Eures neuen Albums charakterisieren?

Songwriting ist für uns ein konstanter Prozess. Wir versuchen immer, Songs zu schreiben und dabei aus früheren Fehlern zu lernen. Also schreiben wir eine Menge arschtretender Rocksongs und setzen uns dann gemeinsam mit der Plattenfirma hin und wählen die 12 bis 15 besten Stücke aus, um sie aufzunehmen.

2. Euer Album heißt „Tearing Down The Walls“. Welche Idee steckt hinter dem Namen?

Es geht darum, die mentalen Mauern einzureißen. Die kleine Stimme in deinem Kopf, die dir sasgt “du kannst dies nicht, du kannst das nicht”. Reiß die negativen Mauern in deinem Kopf ein und sei frei und glücklich.

3. Wie ist Eure Erwartungshaltung mit dem neuen Album?

Dass die Leute es lieben und zu unseren Shows kommen möchten, um live mit uns unsere Shows zu rocken.

4. Wie kann man generell sagen, entsteht ein typischer Song von Euch, von der Inspiration bis hin zum fertigen Song?

Es beginnt mit einer kleinen Idee wie einem Riff, einer Chorus-Melodie oder einfach einem Titel. Das zeigst du dann den anderen Mitgliedern und wenn es jemand mag, startest du mit dem Rest des Songs.

5. Warum sollte man Euch unbedingt live anschauen?

Es ist ein Energieschub aus der Hölle. Ich verspreche euch eine gute Zeit. Wir haben den verrücktesten Frontmann Europas. Stell dir ein Kind von Angus Youn, Axl Rose, Mick Jagger und Iggy Pop vor, dann hast du Erik Gronwall.

6. Welche drei Dinge sollten Eurer Erfahrung nach auf keinem Fall im Tourgepäck fehlen?

Eine Machete, ein Klebeband und 10.000 Dollar cash.

7. Welches Lied hättet Ihr gerne selbst geschrieben und warum?

“Born to run” von Bruce Springsteen. Das ist für mich ein vollendeter Song. Der Text, die Musik, die Stimme, das Arrangement… Besser geht’s nicht und ich weiß, dass ich niemals einen derartig guten Song schreiben werde.

8. Mit wem würdet Ihr gerne mal zusammen ein Stück aufnehmen?

Ich denke, dass Phil Anselmo und Erik Gronwall zusammen am Gesang etwas Tolles auf die Beine stellen könnten. Und Michael Jackson, wenn er noch leben würde.

9. Wo seht Ihr Euch und Eure Musik in 10 Jahren?

Als eine gute Band, die um die Welt tourt. Ich hoffe, wir haben neue Orte wie Süd- und Nordamerika, Australia. Und dass wir nach wie vor diese Musik und dieses Leben lieben.

Just as a good touring band playing the world. Hope we’ve toured new places like South and North America, Australia. Still loving this music and this life!

10. Vervollständigt bitte den folgenden Satz: Musik ist für mich die Welt, weil …

… es kein besseres Gefühl gibt als gute Musik zu hören. Und ich verdiene damit Geld, haha.

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Text, Interview und Übersetzung: Marius Meyer (Ausnahme Einstieg bis „Tearing Down This Walls“: Pressefreigabe)
Bilder: Pressefreigabe