Tanzeinladung von James Gruntz: Die erste Single des Schweizer Goldkehlchens James Gruntz lässt die Herzen höher schlagen und macht Lust auf Sommer. «Heart Keeps Dancing» heisst der groovige, tanzbare Song, gesungen mit einer Stimme, so heiß, dass das Eis in der Hand von alleine dahin schmilzt. Im Herbst folgt mehr: Auf seinem Album «Bellevedere» präsentiert der 27-jährige Schweizer Sänger, Musiker und Komponist Soul- und Popsongs, Klavierballaden, Beats und minimalistische Vocalstücke. Anlässlich der Single haben wir James Gruntz unsere „10 Fragen an“ gestellt und dabei 9 Antworten erhalten.

1. Wie würdest Du den Erschaffensprozess Deiner neuen Single charakterisieren?

In Adjektiven: Herzlich, zeitweise aufreibend, heilend, beschwichtigend und belebend.

2. Deine Single heißt „Heart Keeps Dancing“. Welche Idee steckt hinter dem Namen?

Jedes Herz hat seinen eigenen Rhythmus, und lässt weniger schnell davon ab als wir es ihm teilweise zutrauen.

3. Wie ist Deine Erwartungshaltung mit der Single?

Dass die Leute die Melodie nachsingen, sich dabei nicht schämen, sich auf ihren eigenen Rhythmus besinnen.

4. Wie kann man generell sagen, entsteht ein typischer Song von Dir, von der Inspiration bis hin zum fertigen Song?

Da es keinen typischen Song von mir gibt, scheint es auch unmöglich, einen solchen Entstehungsprozess zu beschreiben. Das geht immer anders.

5. Warum sollte man Dich unbedingt live anschauen?

Nun, unbedingt ist vielleicht etwas krass gesagt, denn Bedingung wäre schon, dass man gute Musik mag, Lust auf etwas ungekünsteltes hat und sich auf etwas einlassen kann.

6. Welche drei Dinge sollten Deiner Erfahrung nach auf keinem Fall im Tourgepäck fehlen?

In der Schweiz kann man ja nach jedem Konzert wieder nach Hause fahren. Wenn es aber dann richtig auf Tour geht würde ich die Zahnbürste, das Pyjama und die Filterkaffeemaschine nicht zu Hause lassen.

7. Welches Lied hättest Du gerne selbst geschrieben und warum?

Nun, zu jedem Song gehört auch eine Vorgeschichte. Insofern gibt es sicherlich mehr Songs die ich lieber nicht geschrieben haben möchte.

8. Mit wem würdest Du gerne mal zusammen ein Stück aufnehmen?

Wenn Zeitreisen eine Option ist, wähle ich Al Green zu seiner Hi Records Zeit in den 70ern, weil da noch weniger gebastelt wurde, und der Drum-Sound trotzdem fantastisch rauskam!

9. Wo siehst Du Dich und Deine Musik in 10 Jahren?

Hätte mich das jemand vor 10 Jahren gefragt – ich wäre mit meiner Voraussicht für heute heftig daneben gelegen. Da kann man sich nur verrechnen. Zum Glück!

10. Vervollständige bitte den folgenden Satz: Musik ist für mich die Welt, weil …

[keine Antwort]

Interview: Marius Meyer
Bilder: Gregor Brändli