James Hersey wuchs als Sohn eines amerikanischen Lehrers in Wien auf. Schon früh interessierte er sich für Musik, probierte sich aus und bewegte sich in ganz unterschiedlichen Musikgenres: Im Alter von 9 Jahren fing er an Cello sowie Schlagzeug zu spielen. Mit 13 bekam er seine erste E-Gitarre. Während seiner Schulzeit sang er im Chor und spielte in diversen Punkbands. Mit 17 entschied er sich schließlich die Schule für ein Jahr abzubrechen, um an einem Privatkonservatorium Musik zu studieren. Dort entdeckte er auch sein Talent zum Songwriting und entschloss sich dazu, seine erste EP aufzunehmen. Nun erscheint sein Album „Clarity“, zu dem er uns unsere „10 Fragen an“ beantwortete.

1. Wie würdest Du den Erschaffensprozess Deines neuen Albums charakterisieren?

Wie ein Jahr Campen gehen. Größtenteils richtig lustig, teilweise zum Durchdrehen anstrengend und am liebsten nur mehr nach Hause ins Bett gehen.

2. Dein Album heißt „Clarity“. Welche Idee steckt hinter dem Namen?

Das Album ist eine Art Rückblick meiner seelischen und weltlichen Reisen der letzten Jahre. Eine Suche nach Klarheit im Sinne des Lebens, ein Streben nach Glück und Reinheit in der Liebe.

3. Wie ist Deine Erwartungshaltung mit dem neuen Album?

Ich hoffe, es können sich damit genug Leute identifizieren, dass ich es mir leisten kann, ein Zweites zu machen.

4. Wie kann man generell sagen, entsteht ein typischer Song von Dir, von der Inspiration bis hin zum fertigen Song?

Die meisten Songinspirationen fangen mit der Musik an – eine Akkordfolge an der Gitarre, eine Melodie im Kopf, ein Beat am Laptop. Das ist mein Lieblingspart, weil’s mir leicht fällt und Spaß macht. Wenn ich was gutes finde (also wenn’s mir nicht mehr aus dem Kopf geht), teste ich gleich die ersten Wortfetzen, und wenn was passt, wird’s sofort aufgeschrieben, aufgenommen, und nach und nach ausgebessert. Manchmal kann das Wochen dauern, manchmal Stunden. Wenn gerade nichts passt, ist’s auch spannend, weil ich nicht weiß, wann oder ob es jemals fertig wird.

5. Warum sollte man Dich unbedingt live anschauen?

Ich glaube, es ist schwer, einen Künstler und seine Songs komplett zu verstehen, ohne ihn mal in seinem Element beobachtet zu haben.

6. Welche drei Dinge sollten Deiner Erfahrung nach auf keinem Fall im Tourgepäck fehlen?

Was zu Lesen, was zu schreiben, was zu spielen.

7. Welches Lied hättest Du gerne selbst geschrieben und warum?

„Horse With No Name“ von Neil Young. Das Lied hat mich schon als Kind gerührt und tut’s noch bis heute.

8. Mit wem würdest Du gerne mal zusammen ein Stück aufnehmen?

Stromae.

9. Wo siehst Du Dich und Deine Musik in 10 Jahren?

Entweder in einer riesen Villa am Meer mit zwei Welttourneen im Jahr, oder in einer kleinen Hütte am Strand mit einer Akustik-Gitarre. Dazwischen interessiert mich eigentlich nicht viel.

10. Vervollständige bitte den folgenden Satz: Musik ist für mich die Welt, weil …

… sie die Sprache ist die mich am meisten bewegt.

Tourdaten

02.03.2015 Berlin, Bang Bang Club
03.03.2015 Stuttgart, Keller Klub
05.03.2015 Innsbruck, Weekender Club
06.03.2015 Leipzig, UT Connewitz
07.03.2015 Hamburg, Nochtspeicher
09.03.2015 Köln, Studio 672
10.03.2015 München, STROM
11.03.2015 Graz, PPC
14.03.2015 Wien, Flex

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Interview: Melvin Damian Klein (Einleitung bis „EP aufzunehmen“: Pressefreigabe)