Im Mai 2011 in Schöninghsdorf im Emsland gegründet, konnte die Band Razz schnell für Furore sorgen – und das, auch ohne ein Album veröffentlicht zu haben. Live erspielten sie sich bereits eine treue Fanbase, die nun auch am Debüt-Album „With Your Hands We’ll Conquer“ Ihre Freude haben wird. Hierauf beweisen Sie, dass sie auch fernab der Bühne einer der vielversprechendsten deutschen Newcomer sind. Dementsprechend wollten wir uns von den vier doch noch recht jungen Musikern ein paar Statements einholen, doch lest einfach selbst!

1. Wie würdest ihr den Erschaffensprozess eures Albums charakterisieren?

Als einen Freundschaftsbeweis. Es ist unser Debütalbum, deswegen war es jedem von uns sehr wichtig, was darin passiert. So gab es bei jedem Song tagelange Diskussionen und auch Streitereien.

2. Euer Album heißt „With Your Hands We’ll Conquer”. Welche Idee steckt hinter dem Namen?

„With your hands we’ll conquer” ist eine Textzeile aus dem Song „Youth & Enjoyment”. Die Zeile soll ein kleines Dankeschön an alle sein, die uns bei diesem Album und auf dem Weg hier her, unterstützt haben. Nur durch ihre Unterstützung und durch „helfende Hände“ sind wir so weit gekommen.

3. Wie ist eure Erwartungshaltung mit dem Album?

Wir sind sehr gespannt auf die Kritiken des Albums und was die Fans davon halten werden. Leider können wir selber gar nicht sagen, was wir erwarten, weil das Album schon so in unsere Köpfe eingebrannt ist, dass man keine Distanz mehr dazu hat. Wir hoffen natürlich, dass es vielen gefallen wird.

4. Wie kann man generell sagen, entsteht ein typischer Song von euch, von der Inspiration bis hin zum fertigen Song?

Meistens kommt unser Sänger Niklas mit einer Idee in den Proberaum und wir sperren uns solange ein bis der Song fertig ist. Es baut sich dann langsam durch kleinere Ideen der Song wie ein Haus auf… Vom Grundstein bis zum Dach… So in etwa.

5. Warum sollte man euch unbedingt live anschauen?

Weil wir fast schon gut sind und n paar Songs geschrieben haben, die wir gerne mal nebenbei auf schönen Festivals spielen.

6. Welche drei Dinge sollten eurer Erfahrung nach auf keinen Fall im Tourgepäck fehlen?

Musik für unterwegs, ein Fußball und die PlayStation im Tourbus…

7. Welche Künstler inspirieren euch persönlich?

Wir haben alle einen unterschiedlichen Musikgeschmack, aber die Künstler, die am meisten bei uns im Tourbus laufen sind z. B. Foals, Two Door Cinema Club, Editors und das 80er Radio. Aber wir hören sehr oft und gerne auch kleinere Bands.

8. Mit wem würdet Ihr gerne mal zusammen ein Stück aufnehmen?

Tom Smith, Matthew Belamy und Till Lindemann… So Ist für jeden von uns etwas dabei.

9. Wo seht ihr euch und eure Musik in 10 Jahren?

Bei Omis im Plattenregal.

Sowas können wir leider überhaupt nicht einschätzen. Es wird sich zeigen, was die Zeit mit sich bringt. Hoffentlich haben wir bis dahin aber schon 5 ausverkaufte Touren gespielte, das hurricane geheadlinet und stehen weit oben beim Glastonbury Festival. Hach, man muss ja auch Traeume haben!

10. Vervollständigt bitte den folgenden Satz: Musik ist für mich die Welt, weil …

… es mehrere Menschen auf eine gewisse Art und Weise verbindet, man kann Botschaften senden und auch viele Sachen ändern.

Musik ist das, was einem in jeder Lebenssituation hilft und beiseite steht. Ob traurig oder glücklich. Außerdem ist sie ein sehr spannendes Thema, weil niemand genau weiß, warum Musik überhaupt gefällt… Und trotzdem vereint es tausende Menschen. Sei es in einem Fußball-Stadion oder auf einem Konzert.

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Interview: Lars Junker
Bilder: Olaf Heine