Debütalben sind ja immer so eine Sache für sich. Man kann eigentlich nichts falsch machen, weil die Musik und die Band noch recht unbekannt sind und es keine großen Erwartungen gibt, mit denen Bands, die schon seit Jahren im Geschäft sind, zu kämpfen haben. Des Weiteren wird nicht jeder Versuch Verschiedenes auszuprobieren, kritisch beäugt. Debütalben sind aber dennoch nicht einfach zu produzieren, denn das erste Album muss direkt so viele Menschen überzeugen, dass es überhaupt Sinn macht Konzerte zu spielen oder von der Musik leben zu können. SomeKindaWonderful aus Ohio haben mit ihrem Erstling vieles richtig gemacht und konnten direkt einige Fans in ihren Bann ziehen – Grund genug die Musiker mit unseren 10 Fragen zu konfrontieren und sie näher kennenzulernen.

1. Wie würdet Ihr den Erschaffensprozess Eures neuen Albums charakterisieren?

Wir sind ganz zufällig zusammengekommen… Es war Schicksal, und wir haben angefangen, Musik zu machen, ohne uns richtig kennengelernt zu haben, uns als „Band“ zu bezeichnen, oder uns irgendwelchem Druck von Labels oder Umstehenden ausgesetzt zu fühlen. Wir haben uns in einer Kneipe getroffen und gleich am ersten Abend „Reverse“ geschrieben, also haben wir quasi schon Musik gemacht, bevor wir uns überhaupt einander vorgestellt hatten. Direkter geht es nicht.

2. Euer Album heißt „SomeKindaWonderfaul“. Welche Idee steckt hinter dem Namen?

„SomeKindaWonderful“ steht einfach für alles, was einen glücklich macht. Es fühlt sich gut an, und es klingt gut!

3. Wie ist Eure Erwartungshaltung mit dem neuen Album?

Wir hoffen, dass die Leute es sich anhören und so viel Spaß daran haben wie wir am Schreiben, Spielen und Ausleben unserer Musik!

4. Wie kann man generell sagen, entsteht ein typischer Song von Euch, von der Inspiration bis hin zum fertigen Song?

Jeder Song ist anders. „Reverse“ zum Beispiel war nach ganzen vier Stunden fertig (gleich an jenem ersten Abend). „California Love“ ist innerhalb von drei Wochen entstanden, in denen wir durch Kalifornien getourt sind. Jordy hat „Shine on Me“ im Traum gehört, ist aufgewacht, hat es aufgenommen und es Ben als Voicemail geschickt… So hat jeder Song seine eigene Geschichte.

5. Warum sollte man Euch unbedingt live anschauen?

Weil wir es drauf haben! Wir sind die geborenen Performer, schon immer. Wir lieben es, live zu spielen, wir lieben unsere Songs und geben bei jedem Auftritt alles. Wir hoffen, dass das Publikum das spürt.

6. Welche drei Dinge sollten Eurer Erfahrung nach auf keinem Fall im Tourgepäck fehlen?

Jordys iPad – wir sehen auf langen Fahrten viele Filme, Baseball und Basketball. Zigaretten – wir sollten wirklich damit aufhören. Unsere eigene Seife und Shampoo – wer viel in Hotels übernachtet, weiß, wie wichtig das ist.

7. Welches Lied hättet Ihr gerne selbst geschrieben und warum?

„My funny Valentine“ von Chet Baker. Es ist der beste Song aller Zeiten.

8. Mit wem würdet Ihr gerne mal zusammen ein Stück aufnehmen?

Stevie Wonder – eine Legende!

9. Wo seht Ihr Euch und Eure Musik in 10 Jahren?

Wir wollen uns immer weiterentwickeln und unsere Musik (und unser Leben) mit so vielen Menschen wie möglich teilen.

10. Vervollständigt bitte den folgenden Satz: Musik ist für mich die Welt, weil …

… wir ohne Musik keinen Grund zu leben haben.

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Rezension: SomeKindaWonderful – SomeKindaWonderful

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Interview: Melvin Damian Klein
Bilder: Bella Lieberberg