The So So Glos, eine Punkband aus Brooklyn, New York, sind eine Band, wie man sich sie wünscht. Fleißig, hungrig und immer unter Strom. So weit, so gut. Fakt ist, dass die Jungs die Punkethik durchaus ernst nehmen, denn die Band war bereits diverse Male auf eigene Faust in ganz Amerika und Europa unterwegs und ist nicht nur in der Heimat New York für ihre Szeneverbundenheit und ihren D(o) I(t) Y(ourself) – Anspruch bekannt. Alte Schule durch und durch. Nun steht mit Blowout ihr zweites Album in den Startlöchern, zu dem wir der Band unsere „10 Fragen an“ gestellt haben.

1. Wie würdet Ihr den Erschaffensprozess Eures neuen Albums charakterisieren?

20 Tage im Studio mit kompletter Verrücktheit. Hustensaft und häufiges Hören von Biggies „Ready to Die“. Ein paar panische Nöchte und viel Popmusik, wenig Schlaf oder Nahrung. Ich würde es nicht weiterempfehlen.

2. Euer Album heißt „Blowout“. Welche Idee steckt hinter dem Namen?

Blowout – ein Sieg für den Underdog * ein platter Reifen * ein New York City-Haarschnitt * eine explodierende Bombe * eine Party * ein Ausverkauf, bei dem alles raus muss

3. Wie ist Eure Erwartungshaltung mit dem neuen Album?

„Ehrgeiz, habe ich herausgefunden, kann nur zu Fehlern führen“, hat ein sehr weiser Mann einst gesagt.

4. Wie kann man generell sagen, entsteht ein typischer Song von Euch, von der Inspiration bis hin zum fertigen Song?

Irgendwas Verrücktes passiert im Universum und wir versuchen es zu interpretieren und ihm Struktur zu geben mit unseren erbärmlichen Receivern.

5. Warum sollte man Euch unbedingt live anschauen?

Warum nicht?

6. Welche drei Dinge sollten Eurer Erfahrung nach auf keinem Fall im Tourgepäck fehlen?

Medikation, Meditation und Moderation. Das habe ich immer bei mir, egal wo ich bin.

7. Welches Lied hättet Ihr gerne selbst geschrieben und warum?

Positively 4th Street.

8. Mit wem würdet Ihr gerne mal zusammen ein Stück aufnehmen?

Fiona Apple.

9. Wo seht Ihr Euch und Eure Musik in 10 Jahren?

Aus Speakern von irgendeinem Kind plärren und ihm oder ihr dabei helfen, sich mit seinem Platz in der Welt besser zu fühlen.

10. Vervollständigt bitte den folgenden Satz: Musik ist für mich die Welt, weil …

… sie Berge versetzen und Tote auferwecken kann.

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Interview: Marius Meyer (Ausnahme Einleitung bis vorletzter Satz: Pressefreigabe)
Bilder: Pressefreigabe