Mit „Grandezza“ veröffentlichen Zeronic dieser Tage ihr neues Album, das sie mit breiter Brust und einem gelebten Selbstbewusstsein präsentieren, das aus langjähriger Erfahrung wachsen konnte. Die zweifach Amadeus nominierte Band hat in den letzten Jahren umfassende Tourneen absolviert, sämtliche große österreichische Festivals bespielt, mit ihren explosiven Live-Shows mehrmals in London überzeugt und mit ihren Videos das New York Film Festival eröffnet. Und jetzt haben sie auch noch unsere „10 Fragen an“ beantwortet…

1. Wie würdet Ihr den Erschaffensprozess Eures neuen Albums charakterisieren?

Es war ein sehr spannender und intensiver Prozess. Wir haben große Teile des Albums in Italien, in der Nähe von Siena aufgenommen, wo wir uns in einem Landhaus vom Rest der Welt ziemlich abgeschottet haben.

2. Euer Album heißt „Grandezza“. Welche Idee steckt hinter dem Namen?

Wir wollten einen möglichst eleganten und europäischen Albumtitel finden, der schöne Bilder in den Köpfen auslöst und trotzdem einen verschwenderischen Beigeschmack hat. Die europäische Riviera in ihren besten Zeiten widerspiegelt sozusagen.

3. Wie ist Eure Erwartungshaltung mit dem neuen Album?

Es ist ja unser erstes Album, das in mehreren Ländern veröffentlicht wird, unter anderem auch in UK. Wir lassen mal die Leinen los, und dann wird man sehen, wer sich davon angesprochen fühlt. Es wäre schon, damit einige Teile Europas bereisen und bespielen zu können.

4. Wie kann man generell sagen, entsteht ein typischer Song von Euch, von der Inspiration bis hin zum fertigen Song?

Mik schreibt die Songs, die dann gemeinsam besprochen, ausgefeilt und arrangiert werden. Seit 2009 sind wir auch in der Produktion komplett unabhängig, d.h. wir haben alles was wir brauchen, um selbst Platten zu machen, was sehr befreiend ist. Diesmal waren mit unserem mobilen Studio in der Toskana, mal sehen, wo es uns das nächste Mal hinführt.

5. Warum sollte man Euch unbedingt live anschauen?

Zeronic ist eine sehr euphorische Live-Band, immer auf der Suche nach dem schmalen Grat zwischen Direktheit und Eleganz. Da kann vieles passieren.

6. Welche drei Dinge sollten Eurer Erfahrung nach auf keinem Fall im Tourgepäck fehlen?

Genügend Anzüge und Hemden, Wasser und Medikamente.

7. Welches Lied hättet Ihr gerne selbst geschrieben und warum?

„Under Pressure“ – ein kurioses Pop-Meisterstück, zwischen Unsinn und Wahnsinn.

8. Mit wem würdet Ihr gerne mal zusammen ein Stück aufnehmen?

Da gibt es so einige, von alten Herren wie Bryan Ferry bis hin zu Popstars wie Sophie Ellis-Bextor…

9. Wo seht Ihr Euch und Eure Musik in 10 Jahren?

Das Schöne ist, dass wir das jetzt nicht erahnen können. Wir haben bislang keine Platte zweimal gemacht, also ist noch vieles möglich.

10. Vervollständigt bitte den folgenden Satz: Musik ist für uns die Welt, weil…

…sie uns durchs Leben trägt.

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Interview: Marius Meyer
Bilder: Pressefreigabe (Commitment / Hoanzl)