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Yearly Archive2005



Rezensionen &Tonträger Marius on 23.12.2005

Der Blutharsch – When did wonderland end?

Der Blutharsch – When did wonderland end? Als eine der letzten mit Spannung erwarteten Veröffentlichungen des Jahres 2005 veröffentlichte nun Der Blutharsch sein neues Werk When did wonderland end?. Wer die Liste der Beteiligten liest, wird gleich sehen, dass aus Albin Julius Projekt inzwischen eine richtige Band geworden ist: So finden sich in der Auflistung der Musiker dieses mal gleich vier Namen – von der Gastmusikerliste mal abgesehen. Dies schlägt sich auch im musikalischen Gesamtbild nieder. Insgesamt geht die Tendenz auf dem neuen Werk stärker zum Folk hin, als man es mitunter vom Blutharsch gewohnt ist. Dennoch: Der industrielle Charakter und der Aspekt, den Albin Julius selbst gerne mal als „Kinky March Music“ bezeichnet, sind auch auf diesem Album unzertrennbar mit dem Blutharsch verbunden. Continue Reading »

Jahrescharts Marius on 11.12.2005

2005 – Eine Retrospektive in elf Akten

Alec Empire, Ben Folds, Fields of the Nephilim, Franz Ferdinand, Kent, Oasis, Ordo Rosarius Equilibrio, Ostara, Pink Turns Blue, Project Pitchfork, Spillsbury, Spiritual Front – was haben diese alphabetisch aufgeführten Künstler nun gemeinsam? Manche haben auf jeden Fall augenscheinlich untereinander mehr miteinander zu tun als andere. Was aber alle eint: Sie gehören zu den Künstlern, die für die elf besten Alben des Jahres 2005 verantwortlich sind. Da die Top Ten zwei zehnte Plätze hatte, sind es nun elf Alben geworden und da eine Split-CD dabei ist, sind es zwölf Künstler. 2005 war in den meisten musikalischen Stilen ein recht ertragreiches Jahr, weshalb diese Liste musikalisch auch sehr bunt ausgefallen ist. Continue Reading »

Alte Schätze Marius on 25.11.2005

R.E.C. – R.E.C.

R.E.C. - R.E.C. Wenn man sich anfänglich erst einmal alleine die Beteiligten dieser CD, die 1994 erschien, anschaut, sieht man eine vielversprechende Mischung: Teile von Project Pitchfork als (düstere) elektronische Parts, Teile von Love Like Blood für den (Gothic-) rockigen Part und Martin Sprissler, der für die „lyrischen“ Elemente sorgt. Dieser ist auch für seine endzeitig angehauchten Lesungen bekannt und fügt sich gut ins das Gesamtkonzept ein.. Nebem dem Joy Division-Cover A Means To An End finden sich auf der CD elf eigene Stücke so wie ein zusätzlicher Remix. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 16.11.2005

Fields of the Nephilim – Mourning Sun

Fields of the Nephilim – Mourning Sun Die Fields of the Nephilim sind wieder da. Besser gesagt: Carl McCoy und eine Schar nicht weiter erwähnter Musiker um ihn herum. Dennoch: Carl McCoy personifiziert die Fields of the Nephilim und hat nun nach 15 Jahren tatsächlich ein neues Album fertig bekommen, das im Gegensatz zum unfreiwilligen, ohne Einverständnis McCoys von Jungle Records ungefragt veröffentlichten Album Fallen, das bloß rohe Demo-Versionen beinhaltete, zu denen sich das Label Songtitel ausdachte, von Carl McCoy abgesegnet ist und somit als legitimer Nachfolger der Elizium gelten kann. Der Unterschied zur Fallen wird auch schnell deutlich. Nicht nur an den wesentlich ausgefeilteren Arrangements, sondern auch an den reinen Songlängen, die gerne mal die sieben Minuten überschreiten. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 06.11.2005

:Of the Wand and the Moon: – Sonnenheim

:Of the Wand and the Moon: - Sonnenheim „Bring deine Freunde zum Fest, es ist Nacht in Sonnenheim“ – mit dieser auf deutsch vorgetragenen Zeile im Stück Nighttime in Sonnenheim wird Kim Larsen nicht nur mir, sondern vermutlich auch zahllosen anderen Rezensenten eine große Freude gemacht haben. Glücklicherweise aber hat er nicht nur eine schöne Zeile für alle Rezensenten geschrieben, sondern ein sehr rundes Neofolk-Album abgeliefert. Wo die Vorabsingle Hail Hail Hail noch alles offen ließ, wohin es musikalisch geht, ist nun der Weg wieder zu erkennen – es wird glücklicherweise doch nach wie vor puristischer Neofolk produziert. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 06.11.2005

Spillsbury – 2

Spillsbury – 2 Wie bereits im Konzertbericht erwähnt: Die Skepsis war groß, was dieses Album betraf. Die viel gehörte Ankündigung, ruhiger geworden zu sein, war für eine Band, die den Begriff Elektro-Punk neu oder gar überhaupt erst definierte, eine seltsame Angelegenheit. Anschließend ausgerechnet die Ballade Sag Mir als Appetizer zum freien Download zu stellen, war auch am ehesten als gewagt zu bezeichnen. Doch dann kam es – das ersehnte neue Album mit dem programmatischen Titel 2. Die Prädikatierung „ruhiger“ ist eine sehr unzutreffend gewählte, man sollte eher davon reden, dass das neue Album „anders“ ist als der Vorgänger. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 05.11.2005

Robbie Williams – Intensive Care

Robbie Williams - Intensive Care Es mag verwundern, dass auf einer Seite namens Alternativmusik.de in illustrer Runde zwischen Namen wie Phillip Boa, Spillsbury, Alec Empire und anderen plötzlich der Name Robbie Williams auftaucht, den man wohl nicht gerade mit dem Begriff “alternativ” assoziiert. Jedoch: Wer entscheidet schon darüber, welche Musik wie zu kategorisieren ist? Vielmehr steht doch Qualität im Vordergrund. Und diese besitzt Robbie Williams. Er ist einer der Fälle, in denen der Erfolg Recht gibt. Im Grunde kann man es schon fast Narrenfreiheit nennen, was Robbie Williams sich inzwischen erarbeitet hat. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 05.11.2005

Franz Ferdinand – You could have it so much better

 Franz Ferdinand – You could have it so much better Dass Tonträger mitunter wie ein guter Wein sind, ist dem geneigten Musikliebhaber (in Abgrenzung zum gemeinen Massenmedienkonsumenten) zumeist bekannt. Je länger die Lagerung, desto besser die Qualität. Dies trifft auf viele Tonträger zu, weshalb es auch kein schlechtes Zeichen ist, wenn eine CD bei den ersten Durchgängen den Gehörgang zwar trifft, aber eben nicht auf die unter Umständen erwartete angenehme Art und Weise. Geht man nun noch einmal auf den Vergleich mit dem guten Wein zurück ist es aber so, dass man nach der Lagerung auch mit dem Anspruch an den Wein geht, ihn in vollen Zügen genießen zu können. Zumindest für gewöhnlich. Continue Reading »

Konzertberichte Marius on 23.10.2005

Spillsbury – 21.10.2005, Bremen Römer

Spillsbury Man merkt: Die kalte Jahreszeit ist im Anmarsch. Nach der Festivalsaison kommt plötzlich wieder eine gute Band nach der anderen auf Clubtour, was mitunter zu einiger Reiserei führen kann. So begab es sich am Tag nach Oasis, dass der Weg weiter nach Bremen führte, um der aktuellen Tournee von Spillsbury einen Besuch abzustatten. Mit einiger Skepsis, was das bis dato nur in Auszügen gehörte neue Album und die Ankündigung eines Live-Schlagzeugers betrifft, machte ich mich mit guter Erinnerung an einen sensationell guten Auftritt beim letztjährigen Lovefield-Festival dennoch freudig auf den Weg nach Bremen. Es sollte sich als eine gute Entscheidung erweisen. Continue Reading »

Konzertberichte Marius on 23.10.2005

Oasis – 20.10.2005, Hamburg Alsterdorfer Sporthalle

Oasis Gute zweieinhalb Jahre nach dem doch etwas glanzlosen Konzert in der aufgrund der Größe etwas fehlgebuchten Hamburger Color-Line-Arena machten Oasis nun auf ihrer diesjährigen Tour mal wieder Halt in Hamburg. Hamburg war neben Düsseldorf und Frankfurt eine der bloß drei Städte, die auf dieser Europatour in Deutschland auf dem Plan standen. Die Wahl der Alsterdorfer Sporthalle als Lokalität erwies sich als durchaus richtige Größenordnung. Mit den rund 3500 Zuschauern sah die Halle optimal gefüllt aus. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 12.10.2005

Ostara – Immaculate Destruction

Immaculate Destruction Dass Ostara sich kontinuierlich musikalisch neue Wege gebahnt haben, ist ja durch die letzten Werke bekannt. Obgleich die Folkwurzeln in keiner Weise verleugnet werden, begab man sich doch stets in andere musikalische Gefilde. Da sogar ein Sender wie RTL II auf seinen Seiten Ostara lobt, kann man wohl auch getrost sagen, dass die Musik massentauglicher geworden ist, was in diesem Fall glücklicherweise kein Qualitätsurteil darstellt. Weiterer Zugang zur größeren Masse ist auch der Wechsel von Eis & Licht (Trennung in gegenseitigem Einvernehmen mit guten Wünschen) zu Trisol gegeben. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 12.10.2005

Phillip Boa & The Voodooclub – Boa Best Singles

Das letzte Album Phillip Boas liegt gar nicht lange zurück. Daher verwundert es manch einen, dass es nun kurz danach bereits eine Best Of von Phillip Boa und seinem Voodooclub gibt. Der alteingesessene Fan wundert sich weiter: Die erste Best Of ist dies ja auch bei weitem nicht. Der Teufel liegt hier im Detail: Decadence & Isolation kam auf Motor Music raus, die Best Of erscheint nun bei Universal (Polydor) – so was bringen Verträge und Labelwechsel wohl mit sich. Informationen aus dem Hause Universal zufolge soll dies der Auftakt zum Re-Release verschiedener alter Boa-Alben sein, die inzwischen nur noch schwerlich im gängigen Tonträgerhandel erhältlich sind. Harren wir der Dinge, die da kommen und schauen einmal die Boa Best Singles genauer an… Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 10.10.2005

HIM – Dark Light

HIM - Dark Light Mit Dark Light liegt nun mehr das fünfte Album der Band vor. Stilistisch gesehen ist das Album eine logische Entwicklung und steht dem Vorgänger in nichts nach. Nach wie vor bieten HIM düster angehauchte Rockmusik, die angenehm konsumierbar ist, aber dennoch nicht so recht nach Einheitsbrei klingen will (auch wenn der Versuch aufgrund der Chartplatzierungen gerne mal unternommen wird). Allerdings fällt auf: Irgendetwas fehlt auf diesem Album. Es will sich nicht direkt einprägen. Es ist schwer, dieses „etwas“ in Worte zu fassen, aber dem geneigten Hörer könnte es beim Hören schnell auffallen. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 28.09.2005

Russian Existence – A tribute to Project Pitchfork

Russland mag Project Pitchfork. Zumindest scheint der Auftritt dort Ende letzten Jahres bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben – anders ließe sich für dieses Tribute zumindest keine Erklärung finden. Aber Erklärung hin oder her: Schön, dass es diese Compilation gibt. 16 russische Formationen versuchen sich an Kompositionen von Project Pitchfork. Dass deren Schaffen sowieso vielseitig ist, muss nicht weiter erwähnt werden, durch diesen Sampler werden dem Schaffen dafür noch weitere Facetten gegeben. Mal mehr und vereinzelt mal weniger gelungen, mal näher am Original und mal weiter davon entfernt, wird hier ein buntes Bild davon gegeben, wie man die Stücke Pitchforks neu interpretieren könnte. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 25.09.2005

Ordo Rosarius Equilibrio/Spiritual Front – Satyriasis

Mit dieser Veröffentlichung aus dem Hause Cold Meat liegt eine interessant kombinierte Split-CD zweier Gruppen des Neofolk-Bereichs mit Einschlag von Apocalyptic Folk vor. Der Release von Satyriasis ist die Vollendung einer Idee, die im Jahre 2003 beim Hau Ruck!-Festival aufkam. Die Themen sind – vor allem bei Ordo Rosarius Equilibrio – recht klar definierbar: Sex, Gefühle, Sittenverfall. „Three is an Orgy“ ist nur eine der Aussagen zu diesem Thema.
Interessant ist die Anordnung der Stücke: So wechseln sich die Gruppen stets ab, wobei Ordo Rosarius Equilibrio im ersten Stück die Spiritual Front featuren, während dies im letzten Stück umgekehrt der Fall ist. Musikalisch gesehen ist das Album eindeutig dem Neofolk zuzuordnen. Continue Reading »

Festivalberichte Marius on 08.09.2005

Zwischenwelten IV – 03.09.2005 Koblenz

Nachdem der Weg auf die Burg wahlweise mit Auto/Taxi und Fußmarsch oder Seilbahn und etwas weniger Fußmarsch überstanden war, zeigte sich gleich, dass das Zwischenwelten-Festival dieses Jahr einen ungeahnt hohen Publikumszuspruch bekommen sollte. Wie sich hinterher herausstellte, hatte es dieses Jahr 1600 Besucher, was auch prompt die Schlange am Einlass zeigte. Hatte man diesen überwunden, konnte man endlich in das schöne Gelände inmitten der Festung gelangen, wo zwischen zwei Mauern auf einer schönen Wiese auch die Bühne aufgebaut war. Nach und nach kamen nun die Leute auf das Gelände und vor der Bühne versammelte sich eine bereits recht ansehnliche Schar für Nocte Obducta, die allerdings nicht wie geplant um 16:30 Uhr anfangen konnten, da es einige Probleme beim Aufbau gab, die dafür sorgten, dass das Set erst um etwa 17:00 Uhr beginnen konnte. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 29.08.2005

Phillip Boa & The Voodooclub – Decadence & Isolation

Der Ex-Halfpopstar. Der Mann, der wenn er gewollt hätte, ein ganz Großer hätte werden können. Der Mann, der Singles vom Markt zog, um kommerziellen Erfolg abzuwenden. Alles Geschichten, die keiner mehr so recht hören mag. Man liest sie überall. Wichtiger ist eigentlich vielmehr die Tatsache, dass der Herr Boa im Hier und Jetzt ein Album auf den Markt gebracht hat, dessen Geltung für die jetzige Zeit es zu beachten gilt anstatt in der Vergangenheit einer bewegten Laufbahn zu wühlen. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 18.07.2005

:Of the Wand and the Moon: – Hail Hail Hail

Huch, das sind :Of the Wand and the Moon:? Tatsächlich. Wer auf dieser auf 666 Exemplare limitierten 7”-Vinyl typischen Neofolk, wie man ihn von den ersten drei Alben kennt erwartet, muss diese Erwartungshaltung erstmal vergessen und sich ein zweites mal der Single nähern. Diesmal offener. Die Trilogie der ersten drei Alben gilt als abgeschlossen. Kim Larsen hat nun ein eigenes Label und hat Tesco als Vertrieb. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 11.07.2005

Kent – Du & Jag Döden

Der Versuch, mit englischen Texten auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen ist zwar damals gescheitert und wurde nach Isola und Hagnesta Hill abgebrochen, in ihrer schwedischen Heimat hat der Erfolg dafür nach wie vor Ausmaße eines schwedischen Herbert Grönemeyers (rein erfolgsmäßig versteht sich). Dennoch verwundert es, wie viele Leute hierzulande die Band kennen, zu schätzen wissen und auch schwedische Tonträger von ihnen ihr eigen nennen, obwohl das mit dem Durchbruch nicht geklappt hat. Liebt man sie eben wegen der schwedischen Texte? Man weiß es nicht – Fakt ist: Die Erfolgsbilanz und allgemein entgegen gebrachte Wertschätzung gibt Grund genug, das neueste Album einmal unter die Lupe zu nehmen. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 04.07.2005

Death In June – Abandon Tracks!

Mit den Abandon Tracks veröffentlichen Death In June eine Sammlung mit dem Untertitel „Rarities, Remixes and Unreleased Recordings“, der allerdings so nur einen Aspekt der Sammlung aufgreift. Zwar sind die Stücke in der Form, wie sie hier erscheinen durchaus selten und zumeist unveröffentlicht, aber dennoch sind durchaus bekannte Stücke dabei.
Musikalisch gesehen gibt es verschiedene Kategorien auf der CD zu entdecken. Es stehen minimalistische, schöne Neofolk-Stücke verschiedener Zeiten neben Revisionen und der experimentellen Seite Death In Junes. Viele der Stücke waren vorher nur auf Compilations und anderen seltenen Veröffentlichungen zu bekommen. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 25.04.2005

Heavy Trash – Heavy Trash

Heavy Trash – hinter diesem Namen verbergen sich Jon Spencer und Matt-Verta Ray. Jon Spencer also einmal ohne seine Blues Explosion, dafür mit Unterstützung von den Speedball Babies. Resultat: Knappe 40 Minuten Heavy Trash, die ihrem Namen alle Ehre machen.
Wer (wie ich) von der letzten Blues Explosion-Scheibe eher enttäuscht war, sollte Jon Spencer nicht gleich abschreiben, sondern ihm eine neue Chance geben und einmal Heavy Trash antesten. Mit diesem Projekt wird genau das geboten, was auf dem letzten Blues Explosion-Album zu kurz kam: Dreckiger Rock’n’Roll. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 04.04.2005

Alec Empire – Futurist

„This record is a homage to the time when British rock music was straight and fearless. In particular I dedicate this album to Joe Strummer and John Peel.” Ungewohnte Worte, wenn man bedenkt, dass hier Alec Empire hinter steht, der eher für elektronische Klänge bekannt ist. Noch mehr verwundern mag die Tatsache, dass er sich für das Album Nic Endo mit ins Boot geholt hat, die nun eher für reinen Noise steht. Somit haben wir hier 50% der alten Atari Teenage Riot (die indes weiter aus Eis liegen) vereint, die etwas tun, womit in der Form vermutlich nicht viele gerechnet haben. Continue Reading »

Alte Schätze Marius on 08.03.2005

The Verve – No Come Down

The Verve… Das ist ja an sich schon eine lange Geschichte. Inzwischen sind zwar längst nicht mehr existent, aber sie haben definitiv einen bleibenden Eindruck in der Musikgeschichte hinterlassen. Nach der „Bitter Sweet Symphony“ waren sie in aller Munde, was aber dabei komplett die ganze vorherige Laufbahn der Band in den Hintergrund stellte. Inzwischen ist Richard Ashcroft als Solokünstler erfolgreich und auch der Rest der Band hat sich neu orientiert (wie z.B. The Shining zeigen)… Continue Reading »