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Monthly ArchiveNovember 2005



Alte Schätze Marius on 25.11.2005

R.E.C. – R.E.C.

R.E.C. - R.E.C. Wenn man sich anfänglich erst einmal alleine die Beteiligten dieser CD, die 1994 erschien, anschaut, sieht man eine vielversprechende Mischung: Teile von Project Pitchfork als (düstere) elektronische Parts, Teile von Love Like Blood für den (Gothic-) rockigen Part und Martin Sprissler, der für die „lyrischen“ Elemente sorgt. Dieser ist auch für seine endzeitig angehauchten Lesungen bekannt und fügt sich gut ins das Gesamtkonzept ein.. Nebem dem Joy Division-Cover A Means To An End finden sich auf der CD elf eigene Stücke so wie ein zusätzlicher Remix. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 16.11.2005

Fields of the Nephilim – Mourning Sun

Fields of the Nephilim – Mourning Sun Die Fields of the Nephilim sind wieder da. Besser gesagt: Carl McCoy und eine Schar nicht weiter erwähnter Musiker um ihn herum. Dennoch: Carl McCoy personifiziert die Fields of the Nephilim und hat nun nach 15 Jahren tatsächlich ein neues Album fertig bekommen, das im Gegensatz zum unfreiwilligen, ohne Einverständnis McCoys von Jungle Records ungefragt veröffentlichten Album Fallen, das bloß rohe Demo-Versionen beinhaltete, zu denen sich das Label Songtitel ausdachte, von Carl McCoy abgesegnet ist und somit als legitimer Nachfolger der Elizium gelten kann. Der Unterschied zur Fallen wird auch schnell deutlich. Nicht nur an den wesentlich ausgefeilteren Arrangements, sondern auch an den reinen Songlängen, die gerne mal die sieben Minuten überschreiten. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 06.11.2005

:Of the Wand and the Moon: – Sonnenheim

:Of the Wand and the Moon: - Sonnenheim „Bring deine Freunde zum Fest, es ist Nacht in Sonnenheim“ – mit dieser auf deutsch vorgetragenen Zeile im Stück Nighttime in Sonnenheim wird Kim Larsen nicht nur mir, sondern vermutlich auch zahllosen anderen Rezensenten eine große Freude gemacht haben. Glücklicherweise aber hat er nicht nur eine schöne Zeile für alle Rezensenten geschrieben, sondern ein sehr rundes Neofolk-Album abgeliefert. Wo die Vorabsingle Hail Hail Hail noch alles offen ließ, wohin es musikalisch geht, ist nun der Weg wieder zu erkennen – es wird glücklicherweise doch nach wie vor puristischer Neofolk produziert. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 06.11.2005

Spillsbury – 2

Spillsbury – 2 Wie bereits im Konzertbericht erwähnt: Die Skepsis war groß, was dieses Album betraf. Die viel gehörte Ankündigung, ruhiger geworden zu sein, war für eine Band, die den Begriff Elektro-Punk neu oder gar überhaupt erst definierte, eine seltsame Angelegenheit. Anschließend ausgerechnet die Ballade Sag Mir als Appetizer zum freien Download zu stellen, war auch am ehesten als gewagt zu bezeichnen. Doch dann kam es – das ersehnte neue Album mit dem programmatischen Titel 2. Die Prädikatierung „ruhiger“ ist eine sehr unzutreffend gewählte, man sollte eher davon reden, dass das neue Album „anders“ ist als der Vorgänger. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 05.11.2005

Robbie Williams – Intensive Care

Robbie Williams - Intensive Care Es mag verwundern, dass auf einer Seite namens Alternativmusik.de in illustrer Runde zwischen Namen wie Phillip Boa, Spillsbury, Alec Empire und anderen plötzlich der Name Robbie Williams auftaucht, den man wohl nicht gerade mit dem Begriff “alternativ” assoziiert. Jedoch: Wer entscheidet schon darüber, welche Musik wie zu kategorisieren ist? Vielmehr steht doch Qualität im Vordergrund. Und diese besitzt Robbie Williams. Er ist einer der Fälle, in denen der Erfolg Recht gibt. Im Grunde kann man es schon fast Narrenfreiheit nennen, was Robbie Williams sich inzwischen erarbeitet hat. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 05.11.2005

Franz Ferdinand – You could have it so much better

 Franz Ferdinand – You could have it so much better Dass Tonträger mitunter wie ein guter Wein sind, ist dem geneigten Musikliebhaber (in Abgrenzung zum gemeinen Massenmedienkonsumenten) zumeist bekannt. Je länger die Lagerung, desto besser die Qualität. Dies trifft auf viele Tonträger zu, weshalb es auch kein schlechtes Zeichen ist, wenn eine CD bei den ersten Durchgängen den Gehörgang zwar trifft, aber eben nicht auf die unter Umständen erwartete angenehme Art und Weise. Geht man nun noch einmal auf den Vergleich mit dem guten Wein zurück ist es aber so, dass man nach der Lagerung auch mit dem Anspruch an den Wein geht, ihn in vollen Zügen genießen zu können. Zumindest für gewöhnlich. Continue Reading »