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Monthly ArchiveJanuar 2010



Audiovisuell &Rezensionen Tristan on 31.01.2010

Kiss – Kissology Volume 3

In den neunziger Jahren ist einiges bei Kiss passiert. Am wichtigsten war wohl die Wiedervereinigung der Gründungsmitglieder im Jahre 1996, nach welcher die Band in ihren ursprünglichen Kostümen auftrat. Auch wenn diese Re-Union nicht lange anhielt, reichte die Zeit, um genug Shows zu spielen und auch einige davon aufzuzeichnen. Diese ist nun mit vielen anderen Konzerten auf dem dritten Teil der Kissology-Reihe erschienen, die die jüngere Bandgeschichte und ebenfalls die wahrscheinlich spannendste Zeit der Bandgeschichte auf insgesamt vier DVDs wiederaufleben lässt. Abgerundet wird das Paket noch mit einer Bonus-CD, auf welcher das Konzert im New Yorker Madison Square Garden zu finden ist. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger David on 31.01.2010

Get Well Soon – Vexations

Zugegeben, es ist schon ein ganz allgemein schwieriges Terrain, auf dem Konstantin Gropper alias Get Well Soon sich mit seinem zweiten Album Vexations bewegt. Dass zweite Alben als solche stets besonders schwierig sind, gehört längst in den Bereich der Binsenweisheiten. Und auch, dass Gropper als vor gut zwei Jahren aus dem Nichts emporgehobener deutscher Musterschüler und Wunderjüngling ganz besonders der Gefahr aller Musterschüler und Wunderjünglinge unterliegt, aus dem Stand vom bevorzugten Hype zum frenetisch niederzuschreibenden Nervobjekt erklärt zu werden, ist trauriger Standard im stets etwas wankelmütigen Selbstbildnis der Indie-Szene. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 30.01.2010

Modern Talking – 25 Years Of Disco-Pop

Wenn ein Magazin den Namen alternativmusik.de trägt, erwartet man auch, dass dieses über alternative Musik im weitesten Sinne berichtet. Der Begriff alternative Musik wurde hier ja auch schon einige Male sehr weit ausgelegt und auf die verschiedensten Bands und Genres ausgedehnt, aber ob nun eine Band wie Modern Talking noch ernsthaft in irgendeiner Form als alternativ bezeichnet werden kann, darf auch gerne angezweifelt werden. Wie man dies auch sehen mag, ist nun weitere Best Of der Band anlässlich des 25-Jährigen Jubiläums erschienen, zu welcher die Bild-Leser abstimmen durften, welche Lieder des Duos auf diese kommen durften. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 30.01.2010

Sampler – Berceuses des Fées

Berceuses des Fées, zu Deutsch „Die Schlaflieder der Feen“, ist die erste Buch-CD-Veröffentlichung der neuen Reihe Prikosnovenie Editions. Thematisch geht es – wie der Name andeutet – um Schlaflieder, wofür insgesamt vierzehn Künstler Schlaflieder, inspiriert von den Sagen und Legenden ihres jeweiligen Landes, komponieren sollten. Zehn dieser Lieder sind bislang unveröffentlicht gewesen. Passend zu diesen Liedern ist das Buch, welches mehrere Kurzgeschichten enthält, von der Label-Künstlerin Sabine Adelaide bebildert worden. Entsprechend bunt ist die Gestaltung des Buches auch geworden. Schade nur, dass es nur eine französische Version dieser Edition gibt. Wer dieser Sprache nicht mächtig ist, muss also damit leben, nur der CD lauschen zu können. Aber selbst das ist nicht allzu schlimm. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 29.01.2010

The Kandidate – Until we’re outnumbered

Ja, manchmal hat man es echt nicht leicht. Besonders, wenn eine Kritik zu einer CD geschrieben werden will, die man eigentlich in einem oder zwei Sätzen charakterisieren kann? Genau so ein Fall ist Until we’re outnumbered von The Kandidate. Und um es direkt auf den Punkt zu bringen: Until we are outnumbered macht es kurz und schmerzlos. Kurz, weil die Platte bereits nach zweiunddreißig Minuten Spielzeit vorbei ist und schmerzlos, weil man hier einfach eiskalt von der nackten Gewalt übermannt wird. Schmerzlos ist das dann natürlich nur, wenn man mit Death und Thrash Metal was anfangen kann. Denn genau das ist es was, einem The Kandidate hier präsentieren: Death Thrash Metal. Continue Reading »

Neuigkeiten Marius on 29.01.2010

Hell featuring Bryan Ferry: U Can Dance

Eine interessante Künstler-Kombination ist es, die da gleich im frühen 2010 auf die Musikwelt losgelassen wird. Auf Gigolo Records, dem Label von DJ Hell, erscheint am 12.02.2010 die Single U Can Dance. Hierbei handelt es sich um die Interpretation eines bisher unveröffentlichten Songs von Bryan Ferry, die DJ Hell vorgenommen hat. Da hier zwei Genre definierende Künstler aufeinandertreffen, sollte man von einem erfolgsversprechenden Projekt ausgehen. Das Video zur Single lässt sich bereits online ansehen. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 28.01.2010

Caprice – Six Secret Words

Als die Russen von Caprice vor etwa zwei Jahren ihr Album Kywitt! Kywitt! herausbrachten, war es schon eine interessante Erfahrung, diesem zu lauschen. Zu hören bekam man Neoklassik, die sowohl handwerklich perfekt, aber auch völlig durchgeknallt erschien, ja sogar psychedelische Elemente aufwies. Umso gespannter war man auf das neueste Werk des Ensembles, wobei man als Kenner des Vorgänger-Albums relativ schnell umdenken muss. Denn im Gegensatz zu den abgedrehten Klanglandschaften des Vorgänger-Albums ist Six Secret Words ziemlich brav geraten – obwohl man die Handschrift der Band sofort wiedererkennt. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 28.01.2010

Ballo delle Castagne – 108

Die Zahl 108 hat im asiatischen Kulturraum eine wichtige Bedeutung und wird von vielen Kulturen als heilig angesehen. Unter anderem soll die Sonne 108 mal den Umfang der Erde haben und in Japan wird zum neuen Jahr eine Glocke 108 mal geschlagen, wobei jeder Glockenschlag für eine der weltlichen Verführungen steht, denen der Mensch sich enthaltsam zeigen soll. Eine interessante Zahl also, der sich das italienische Projekt auf dieser 10“-Vinyl genähert hat, die einen Vorgeschmack auf das kommende Album bieten soll. Einziger Wermutstropfen zu Beginn: Dieser Appetitanreger ist mit gerade mal zwei Liedern ziemlich kurz ausgefallen, was nur einen Gedanken zulässt: Man will mehr davon! Continue Reading »

Alte Schätze &Rezensionen &Tonträger Marius on 27.01.2010

Paul Roland – Duel (20th Anniversary Reissue)

Musiker, die ihre erste Veröffentlichung schon herausgebracht haben, als man selbst noch gar nicht so wirklich in Planung war, stellen mitunter eine Herausforderung dar. Gerade dann, wenn man über eine Veröffentlichung des betreffenden Musikers schreibt, zu deren Zeit man selbst noch arg in den Kinderschuhen steckte. Nun liegt mal wieder so ein Fall vor: Paul Roland veröffentlicht anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Albums erneut sein Album Duel. Und das nicht einfach so, sondern aufgemöbelt um einiges an Bonusmaterial. Der Platz auf einer CD ist schließlich weit größer als der einer Schallplatte. Ein Vorteil, den man sich anno 2010 zunutze macht. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 27.01.2010

Ignis Urbis Mithrae – Sacrae Romanae Origines

Auf ihrem ersten Album widmet sich das noch junge Projekt Ignis Urbis Mithrae den Entstehungsmythen der Stadt Rom. In den einzelnen Stücken werden nicht nur die Gründung, sondern auch diverse Epochen des römischen Reiches behandelt, wie die Pax Romana und andere Ereignisse, die sich in der Hochphase Roms ereigneten. Ebenfalls thematisiert werden noch Sprichwörter wie das altbekannte Ubi bene Ibi Patria, welches dieses Album mit einer Industrial-Krach-Collage einleitet. Was danach folgt, ist handwerklich gut gemachte Neoklassik in insgesamt elf teils sehr lang geratenen Kompositionen. Continue Reading »

Alte Schätze Tristan on 27.01.2010

Attrition – Ephemera

Es gibt Bands, bei denen das Veröffentlichen einer Best Of volkommen sinnlos wäre. Zu viele und zu vielfältige Sachen haben jene Bands veröffentlicht, als dass sie sich auf einer oder zwei CDs zusammenfassen lassen würden. Daher bleibt nur eines übrig: Entweder man kapituliert direkt vor der Masse an Veröffentlichungen oder kämpft sich durch den kompletten Backkatalog einer Band. Letzteres ist bei Attrition mittlerweile wieder gut möglich, da die Band ihren gesamten Backkatalog nach und nach veröffentlicht. Neuste Veröffentlichung aus diesem ist Ephemera, welches im Jahr 1995 das erste Mal veröffentlicht wurde. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 26.01.2010

The Murder of my Sweet – Divanity

Okay: Eine Rockband mit weiblicher Sängerin, die primär das Thema Liebe behandelt und auf der ersten Single Bleed me dry dazu etwas kitschig klingt. Lohnt es sich da wirklich, weiter zuzuhören? Nun ja, immerhin hat es die Single im schwedischen Heimatland der Band auf Platz 14 der Singlecharts geschafft. So schlecht kann es also dann auch nicht sein. Beim Hören des gesamten Albums bleibt dann folgender Gesamteindruck: Ja, auch das Album gleitet zwischendrin mal ins Kitschige ab, aber schmalzig wird es dabei niemals. Im Gegenteil: Dieses Album wäre – im positiven Sinne – ohne das bisschen Kitsch gar nicht denkbar. Und nach dem ersten Hördurchgang steht eh fest, dass Divanity ein hervorragendes Album geworden ist. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 26.01.2010

Chelsy – Sweet Medicine

Manchmal hört man Musik, guckt anschließend mal nach, was es mit der dazugehörigen Band eigentlich so auf sich hat und dann wundert man sich. So wie in diesem Fall. Mülheim an der Ruhr, steht da dann nämlich. Und das, wo man vorher so dachte: Mensch, die klingen aber ganz schön britisch. Aber: Mülheim an der Ruhr. Da Städte- und Ländernamen ja aber nur Schall und Rauch sind, soll einen das nicht weiter kümmern, denn Chelsy bringen nun mit Sweet Medicine ein Album raus, wo nicht nur die Herkunftsstadt überrascht, sondern dazu auch die Tatsache, dass es sich um ein Debüt-Album handelt. Klingt es doch sehr ausgereift, was das Trio hier präsentiert. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 25.01.2010

Pat Metheny – Orchestrion

Pat Metheny. Falls es jetzt bei einigen klingen sollte, die eigentlich gar keinen Jazz hören: Genau, da war mal was… David Bowie nahm im Jahr 1985 zusammen mit der Pat Metheny Group den Song This Is Not America für den Film Der Falke und der Schneemann auf. Beide haben danach eifrig weitermacht, waren schon damals Stars in ihren Genres und sind es heute noch viel mehr. Dass es sich immer auch lohnt, mal in anderen Genres zu suchen, beweist Pat Metheny auf Orchestrion abermals, denn es ist ein interessantes Jazz-Album geworden, das auch einem genre-fremden Musikbegeisterten Freude bereiten kann. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 25.01.2010

C.O. Caspar – Reports from this Lunatic Asylum

Ist es ein gutes Zeichen, wenn einen schon auf dem Albumcover ein ins Groteske verzerrter Rorschachtest anstarrt und das Album den Namen Reports from this Lunatic Asylum trägt? Immerhin wird schnell klar, dass hier eine knappe Stunde Wahnsinn auf einen wartet. Und spätestens nach dem Einlegen der CD weiß man dann auch, dass dieser auf eine sehr bösartig-ironische Weise auf einen losgelassen wird. Harmlos geht es da noch im Intro Diese seltsame G’schicht zu, welches das Album mit ins Surreale verzerrtem Uhrenticken einleitet. Was danach folgt, kann man dann getrost nur noch als grotesk bezeichnen. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 25.01.2010

Mob – Mich kriegt ihr nicht

Bei Österreich denkt man sicher an vieles, aber nicht an so etwas wie Hamburger Schule. Das klingt nun seltsam und gleichermaßen logisch, ist aber am rotierenden Objekt bei mob – die übrigens auf die Kleinschreibung bestehen – und ihrem Album Mich kriegt ihr nicht gut nachzuvollziehen. Die Österreicher, die auf dem Label mit dem sehr eigenwilligen Namen Problembär Records, bringen mit diesem Titel ihr Debüt-Album raus, das so gar nicht nach Österreich klingt. Oder anders: Zumindest nicht danach, was man mit Österreich sonst so assoziiert (oder assoziieren könnte). Stattdessen spielen sie sehr eigene deutschsprachige Indie-Rock-Musik. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 24.01.2010

Tindersticks – Falling Down A Mountain

Die Tindersticks sind ja auch mal wieder so eine lange Geschichte. Offiziell 1991 gegründet, näheren sie sich nun unaufhaltsam schon dem zwanzigjährigen Jubiläum. Sieben Alben, kleinere Umbesetzungen, fünf Film-Soundtracks, unzählige Konzerte – all das ist kein Grunde, ans Aufhören zu denken. Daher gibt es nun anno 2010 mit Falling Down A Mountain nun das achte Studio-Album, das in Trio-Besetzung in zwei Studios in Frankreich sowie Belgien aufgenommen wurde und dabei noch einige Gastmusiker mit einfließen lässt, die für das volle Klangbild sorgen. Dabei entstand ein vielschichtiges Album, auf dem sich die Tindersticks in einer guten Form präsentieren. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 24.01.2010

Lyriel – Paranoid Circus

Oh man, da wirds einem echt wieder nicht leicht gemacht, eine Besprechung zu schreiben. Und das nicht, weil einem nicht einfällt, was man schreiben soll – im Gegenteil: Das fällt bei Paranoid Circus eigentlich sehr leicht. Das Problem ist nur, dass man andauernd von der Musik gelenkt wird, während die Besprechung geschrieben werden will. Denn beim Hören versinkt man ständig in der Musik Lyriels, die es einem schwer macht, sich auf die eigentliche Arbeit zu konzentrieren. Auch wenn das für die Musik ein durchaus gutes Zeichen ist: Dem Rezensenten wird es so schwer gemacht, endlich was zu Papier zu bringen. Aber letztendlich steht die Besprechung ja jetzt online. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 24.01.2010

Masters Of Dark Fire – Dead Spots

Viele junge Bands werden vermutlich schon frustriert den einen oder anderen Newcomer-Wettbewerb hinter sich lassen müssen, ohne dass die erhoffte Aufmerksamkeit sich einstellen wollte. Dass es auch anders geht, durften im vergangenen Jahr die Masters of Dark Fire feststellen, denn sie gewannen den Battle of the Bands 2009 vom Sonic Seducer. Und das mit einer Musikrichtung, die schon oft als aussterbende Art angesehen wurde, nämlich mit traditionell anmutendem Gothic Rock. Was die junge Band sich darunter vorstellt, zeigt sie auf ihrem Debüt-Album Dead Spots in insgesamt 13 Songs, die sich auf vielseitige Weise präsentieren. Continue Reading »

Konzertberichte Marius on 23.01.2010

Archive – 18.01.2010, Leipzig Schaubühne Lindenfels

Man muss sich manchen Montagabend wundern. Gerade dann, wenn Archive in Leipzig auftreten. Wenn vor der Schaubühne Lindenfels auf einmal in großen Lettern etwas von „Ausverkauft“ steht und Menschen mit gelben Zetteln herumlaufen, auf denen liebevoll mit Edding „Suche Karte“ geschrieben wurde – ergänzt um den obligatorischen Hundeblick in der Hoffnung, doch noch eine der begehrten Karten für den Auftritt von Archive zu bekommen. Leipzig scheint ein gutes Pflaster für Bands wie Archive zu sein, denn obgleich es mit dem aktuellen Album Controlling Crowds zu einem Chart-Entry hierzulande gereicht hat, war die ausverkaufte Schaubühne Lindenfels dann doch leicht überraschend. Über den Verdientheitsgrad dieser ausverkauften Halle allerdings muss nicht weiter diskutiert werden… Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 23.01.2010

Wach – Experimentum Solaris

Nach zwei Alben und der Mitarbeit an einem Kurzfilm ist nun das dritte Album des österreichischen Dark Ambient-Projektes Wach erschienen – und wie bei den Vorgängern wird der Hörer in düstere Klanglandschaften entführt. Wie man es von dem Projekt gewohnt ist, erzeugen diese beängstigende Bilder im Kopf, ohne dabei jemals konkret zu werden. Stattdessen bleibt alles vage und die eigene menschliche Vorstellungskraft ist es, die diese entfesselt. Alles sorgt für eine Beklemmung, die einen nie entspannen lässt. Oder wie es das Projekt es selber beschreibt: „Schlaflos, aus Furcht, beklemmende Angst – bleibe WACH.“ Und wach ist man dank der aufkratzenden Wirkung des Albums nach dem Hören auf jeden Fall. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Lisa on 22.01.2010

Strange Attractor – Everything Is Closer

Mit Everything Is Closer präsentieren wir nun die dritte Veröffentlichung von Strange Attractor, die dieser Tage erscheint – diesmal ein Re-Release. Den vorhergehenden Reviews ist indes, was Ausführung und Beteiligte betrifft, nicht mehr viel hinzuzufügen: Das aus Niels van Hoorn und Richard van Kruysdijk bestehende Duo hat sich auch auf diesem Album wieder von der Sängerin Marie-Claudine unterstützen lassen. Den Reigen begleiten diesmal außerdem unter Anderem Edward Ka-Spel von den Legendary Pink Dots und Richard Sinclair (Hatfield And The North). Dominiert wird diese Veröffentlichung eindeutig von den bei Strange Attractor ohnehin beliebten Anleihen im Jazzgenre. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 22.01.2010

Astral Doors – Requiem of Time

Das kann doch nicht sein, dass einem ein Album direkt mit dem ersten Lied jegliche Lust raubt, es weiterzuhören. Mit Testament of Rock – extrem eingängig und ohne Ecken und Kanten – bekommt man dann auch noch so 08/15-Phrasen wie „get lost you posers of rock“ oder „stay true, no mainstream betray“ um die Ohren geknallt. Ein überaus schlechter Beginn also für Requiem of Time. Immerhin: Wenn man diesen Track dann nach fünf Minuten hinter sich gebracht hat, zieht einen das Album massiv an und schafft dann auch Höhenflüge, die man ihm nach dem relativ schwachen Einstand erstmal gar nicht zugetraut hätte. Continue Reading »

Alte Schätze Marius on 22.01.2010

Attrition – Dante’s Kitchen

Wenn man die Suchfunktion nutzt und sieht, was hier seit Oktober 2007 schon so alles über Attrition online ging, könnte man fast meinen, man habe es hier mit einer Werbeseite für ebenjene Band zu tun. Nun ist es aber eben so, dass Martin Bowes seit 2007 eifrig dabei ist, seinen Back-Katalog aufzuarbeiten und uns freundlicherweise regelmäßig mit den neuesten Re-Releases versorgt, die erfreulicherweise auch beinah durchweg hörenswert sind. Und so lag vor kurzem dann auch schon der nächste Brief aus England im Kasten. Diesmal mit im Angebot: Dante’s Kitchen, zuerst aufgelegt im Jahr 1994, nun um vier Remixe ergänzt und weltweit erhältlich. Continue Reading »

Interviews Tristan on 21.01.2010

Interview mit The Murder of my Sweet

The Murder of my Sweet sind eine noch sehr junge Hard Rock-Band, die es mit ihrer Debüt-Single bereits in die Charts ihres Heimatlandes Schweden geschafft hat und deren erstes Album Divanity schon sehr bald in den Läden sein wird. Da die Band mit diesem Album ein großartiges Werk hervorgebracht hat, war es für uns Grund genug, der Sängerin Angelica Rylin einige Fragen über die Band, die Faszination für Film Noir und andere Dinge zu stellen. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 21.01.2010

Sade: Die neue Single „Soldier Of Love“

Endlich ist sie da: Mit der Vorab-Single „Soldier Of Love“ (22.01.) liegt die erste Hörprobe aus dem weltweit sehnsüchtig erwarteten neuen Sade-Album gleichen Names vor. Damit endet eine fast zehnjährige musikalische Pause der britischen Band, die mit der Veröffentlichung des Albums „Soldier Of Love“ am 5. Februar 2010 endgültig zu Ende geht. Langfristiges Arbeiten ist für Sade Adu (Gesang), Stuart Matthewman (Gitarre, Saxophon), Paul Spencer Denman (Bass) und Andrew Hale (Keyboards) derweil nichts Ungewöhnliches: Bereits für den Vorgänger „Lovers Rock“ hatte sich das Quartett acht Jahre Zeit gelassen. Ihr sechstes Werk „Soldier Of Love“ spielten die Grammy-Preisträger in gewohnter Konstellation mit dem langjährigen Sade-Produktionspartner Mike Pela in England ein. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Lisa on 21.01.2010

Phallus Dei – A Day In The Life Of Brian Wilson

Was die Veröffentlichung ganzer Alben betrifft, scheinen Phallus Dei sich Zeit zu lassen – zwischen PHD2 Resource und dem morgen erscheinenden A Day In The Life Of Brian Wilson liegen immerhin acht Jahre. Genügend Zeit, um hochkarätige Songs auszutüfteln, hatte das Deutsch/Niederländische Trio damit – und ausgenutzt haben sie diese Zeit ebenfalls. A Day In The Life Of Brian Wilson ist ein faszinierendes Stück Ambientmusik und Einiges mehr. Sollte der ominöse Brian Wilson, dessen Identität sich nur schlecht entschlüsseln lässt, wirklich solche Tage erleben, wäre er jedenfalls ein interessanter (und sehr nachdenklicher) Zeitgenosse. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 21.01.2010

Band of Skulls – Baby Darling Doll Face Honey

Man kennt das ja aus England. Auf einmal tauchen da Gruppen auf, die sind dann erstmal das „next big thing“. Ein Schicksal, das auch der Band of Skulls zuteil wurde. Kaum war die Debüt-Single I Know What I Am in den Startlöchern, verkaufte sie sich via iTunes dann auch schon 400000 Mal. Es folgte eine Einladung zum Twilight-Soundtrack zu New Moon, ebenfalls eine große Sache. Wenn man bedenkt, welchen Popularitätsschub Every You Every Me Placebo einst zu Eiskalte Engel-Zeiten gab, kann es ja eigentlich nur nützlich sein, auf einem Soundtrack zu einem solchen Kino-Erfolg dabei zu sein. Ehe man sich versieht, ist die Band schon als renommiert zu betrachten. Wo doch nun aber gerade erst das Debüt-Album bereit steht… Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Lisa on 20.01.2010

Sampler – Help can’t wait

Weihnachten ist vorbei – und wie durch Geisterhand scheint auch die Spendenbereitschaft der Menschen zu verschwinden. Natürlich, im Moment sind alle Augen auf Haiti gerichtet. Aber was ist mit Hilfe für andere Gebiete, die um Weihnachten noch hoch im Kurs standen? Die Entscheidung fällt schwer: Spenden kann eigentlich jedes benachteiligte Land gebrauchen, aber wie verteilt man das Geld, das meistens auch nicht mehr so locker sitzt, wie noch vor einigen Monaten? Eine gute Alternative bietet da der Sampler Help can’t wait: Der Verkaufserlös geht komplett an das Peniel Social Institute, das sich in Bihar um verwaiste und arme Kinder kümmert. Und der Hörer bekommt zwei CDs, die mit 33 Elektro-Songs vollgepackt sind. Continue Reading »

Neuigkeiten Marius on 19.01.2010

Florian Horwath: Neues Album, Tour und Gratis-MP3

„In diesen Zeiten sollte man nicht lange drumherumreden: Florian Horwath ist der erste österreichische New-Folk-Star. Er ist cool, er ist schön, und seine Musik ist es auch. Außerdem ist sie wild und sehr akustisch, so akustisch, dass es scheppert, und das ist viel wert. Man wird den Eindruck nicht los, als ob hier jemand endlich mal den Weg beschreitet, auf den sich die anderen bisher alle nicht getraut haben, und zwar mit großen Schritten und ohne Rücksicht auf Verluste. Bravo, Florian“ So urteilt Sven Regener über Florian Horwath. Das dürfte auch der Grund sein, weshalb Sven Regener höchstpersönlich die Abmischung des neuen Horwath-Albums Speak To Me Now übernommen hat und ihn zudem mit auf die Element of Crime-Tour nimmt. Continue Reading »

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