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Monthly ArchiveApril 2011



Rezensionen &Tonträger Tristan on 30.04.2011

Alcest – Le Secret

Da Alcest sich immer weiter wachsender Beliebtheit erfreuen, war es wohl auch mal Zeit, die Debut-EP Le Secret neu aufzulegen, um sie der Allgemeinheit wieder zugänglich zu machen. Da das aber ein bisschen zu wenig gewesen wäre, wurde die ganze Scheibe noch einmal komplett neu eingespielt und erstrahlt somit in neuem Soundgewand. Viel verändert hat sich – wie zu erwarten – nicht. Dies lässt sich direkt vergleichen, denn die Originalaufnahmen sind ebenfalls auf der CD zu finden, sodass man sich direkt von der besseren Produktion und Aufnahmequalität überzeugen kann. Davon ab ist aber alles beim alten geblieben. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 30.04.2011

LMFAO shuffeln‘ zum „Party Rock Anthem“

Diese zwei Herren aus L.A. verknüpfen den Party-Spirit der frühen Blockpartys mit saftigen Old-School-Rave-Elementen, lassen ihre Rick-James-Frisuren ordentlich wippen, während die Füße die Shuffle-Mania, das neueste Tanz-Fieber vorantreiben: LMFAO haben mit „Party Rock Anthem“ feat. Lauren Bennett & GoonRock den ultimativen Dance-Track des Sommers aufgenommen. Ihre Mission: „So zu feiern, als ob es kein Morgen gäbe.“ Ihr Name steht überall im Netz, und zwar nicht nur, weil sie bereits etliche Millionen MySpace-Views und Facebook-Friends haben: LMFAO ist bekanntermaßen Netzjargon, eine Abkürzung, die für „Laughing My Fucking Ass Off“ steht. Continue Reading »

Konzertberichte Dennis on 29.04.2011

Chuckamuck – 18.04.2011, Köln „Zum scheuen Reh“

Es ist jung, es ist wild und es ist saugut. Soviel zum Konzert von Chuckamuck. „Zum scheuen Reh“, eine kleine Kneipe am Bahnhof Köln-West. Bitte ein Konzert von wem? Chuckamuck sind eine junge Band aus Berlin – und was für eine. Beeinflusst von Genrebands wie King Kahn, Mohair Sam, The Libertines und natürlich auch Chuck Berry. Ziemlich lockere Jungs, die nichts und niemanden so richtig ernst nehmen und nach dem Motto agieren „Lacht kaputt, was Euch kaputt macht.“ Eben ist ihr Debütalbum Wild for adventures erschienen und es klingt auch in jeder Zeile nach Abenteuerlust. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 29.04.2011

Laissez Faire – No Land For Escape

Laissez Faire heißt diese Band also. Wer beispielsweise mit Pädagogik in Kontakt steht, wird den Begriff des Laissez-faire schon einmal gehört haben – der Begriff bedeutet so viel wie „machen lassen“. Ein originell gewählter Bandname für diese griechische Formation, die ihren Stil selbst als Fusion aus Alternative-, Dark-, Post- und Gothic-Rock ansieht. An sich schon in den Jahren 2008 und 2009 aufgenommen musste der Release des Albums auf 2011 verschoben werden, da einige der Musiker in die Armee einberufen wurden. Höhere Gewalt also, die dazu führte, dass das Album jetzt erst erscheint. An Frische verloren hat es dabei aber glücklicherweise nicht. Continue Reading »

Neuigkeiten Marius on 29.04.2011

Mona: „Brick Shoes“ zum kostenlosen Download

Es gibt Dinge, die man in 100 Jahren nicht lernen kann. Rockstar zum Beispiel. Entweder hat man Sendungsbewusstsein und Aura – oder eben nicht. Nick Brown von Mona ist ein geborener Rockstar, so viel steht fest. Der Gitarrist und Sänger sieht aus wie der junge Joe Strummer, hat ein Faible für Kneipenschlägereien, trägt in geschlossenen Räumen Sonnenbrillen mit untertassengroßen Gläsern und sagt Sätze wie diesen hier: „Gefühle wie Unsicherheit und Angst sind mir vollkommen fremd. In meinem ganzen Leben war ich noch nicht ein einziges Mal nervös, ich weiß gar nicht, wie das gehen soll.“ Wer die Band bisher noch nicht kennt, hat die Möglichkeit, durch den kostenlosen Download von Brick Shoes. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 29.04.2011

„LOVE?“ – Jennifer Lopez zurück mit neuem Album

Nachdem sich Latino-Queen Jennifer Lopez mit ihrer ersten Single nach dem Wechsel zu Island Def Jam “On The Floor” feat. Pitbull höchst erfolgreich zurückgemeldet hat und europaweit die obersten Ränge der Singlecharts eroberte, legt sie jetzt ihr brandneues Album “LOVE?” nach, das hierzulande am 29. April erscheint. „Musik ist nach wie vor meine Nummer eins. Mein neues Album war zwei Jahre in der Mache – ich kann es kaum erwarten, es der Welt zu zeigen“, so J.Lo über ihr neues Album. Nicht nur die Zusammenarbeit mit RedOne (Lady GaGa) und Pitbull war erfolgreich: mit „I’m Into You“ feat. Lil Wayne steht bereits die zweite, viel versprechende Single in den Startlöchern. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 28.04.2011

Dredg – Chuckles and Mr. Squeezy

Mit der Frage, was ehrlich ist, wenn es um Musik geht, kann man Seiten füllen. Man kann endlose Diskussionen über Kommerz und sonst was führen. Man kann es auch sein lassen. Oder man macht es wie dredg und sagt zum neuen Album gleich: „Die Songs haben kein Konzept, keinen roten Faden, der sie verbindet.“ Und dass man gerne erfolgreich ist, wird auch gleich zugegeben: „Die 11 Songs des Albums sind ca. 40 Minuten lang – eine bewusst gewählte Länge, denn Gavin hat die Spielzeiten von erfolgreichen Alben ausgiebig erforscht“, weiß die Info zum Album. Inhaltlich wird in den 40 Minuten dann aber doch das gemacht, was der Band gefällt – ihre eigene Version von Alternative Rock. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 28.04.2011

Chase and Status: Das neue Album „No More Idols“

Chase & Status sind längst kein unbeschriebenes Blatt mehr: Als Produzenten-Dreamteam, Songschreiber-Crew, DJs und Live-Act mit massivem Bassdruck und Party-Garantie haben Saul „Chase“ Milton und Will „Status“ Kennard sich in den letzten paar Jahren mit ihrem zwischen Drum & Bass, Dubstep und Electronica angesiedelten Sound einen festen Platz in der UK-Szene und darüber hinaus gesichert. Nachdem die zwei bereits mit ihrem Debütalbum „More Than Alot“ (2008) für Furore gesorgt hatten, stahlen sie zuletzt sogar in Glastonbury oder auch beim Bestival den anderen Acts die Show und spielten letztes Jahr ein ausverkauftes Konzert nach dem anderen. Zwischendurch erledigten sie auch noch Remix-Aufträge für Jay-Z, The Prodigy oder auch Gitarrenrocker wie White Lies. Continue Reading »

Audiovisuell &Rezensionen Dennis on 27.04.2011

Concert For George auf Blu-ray

Als am 29.11.2001 nach langer, schwerer Krankheit, wie es immer heißt, der Beatles-Gitarrist George Harrison starb, war die Welt geschockt. Natürlich konnte man sich von Harrison, dem stillen Beatle, verabschieden, was man 21 Jahre zuvor beim feigen Attentat auf John Lennon nicht konnte, aber trotz allem waren die Menschen sehr traurig. So traurig, dass erst exakt ein Jahr später das Concert for George geplant und auch durchgeführt wurde. Was für ein eindrucksvolles Staraufkommen, das hätte sich George zu Lebzeiten nicht besser wünschen können, welche hochkarätigen Stars ihm hier die Ehre erweisen wollten. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 27.04.2011

Rumer: Neue Single „Am I Forgiven“ und Tourdaten

Ihre Stimme ist intensiv wie ein Sonnenstrahl im Frühling, ihre Songs so angenehm melancholisch wie entspannter Sommerabend. Mit ihrem Debüt-Album Seasons Of My Soul hat Rumer sich auf Anhieb in die Herzen der Fans gespielt und treibt dort die schönsten Blüten. In England, wo Seasons Of My Soul bereits vor einigen Monaten erschien, erreichte das Album schon nach wenigen Wochen Platinstatus, und ihre Single Slow erreichte Platz 4 der UK-Single-Charts. Bei uns spielte sich Seasons Of My Soul auf Platz 13 der Albumcharts, nachdem die Britin mit den pakistanischen Wurzeln einen ungemein charmanten Auftritt in der Harald Schmidt Show hatte. Continue Reading »

Rezensionen Dennis on 26.04.2011

Bob Dylan – No direction home (Robert Shelton)

Wenn am 24.Mai 2011 Bob Dylan seinen 70. Geburtstag feiern wird, hat der geneigte Fan schon wieder alles über ihn lesen, hören oder sehen können, was es über Dylan angeblich zu wissen gibt… Vieles, was lieblos zusammengestellt ist, ist aber leider auch mit dabei. Aber es geht auch anders, wie das jetzt in einer überarbeiteten Fassung neu erschienene Buch No direction home von Robert Shelton beweist. Shelton, der 1961 nach New York kam, Dylan kennenlernte und sich sogar Freund nennen durfte, war ein enger Vertrauter und auch einer der Entdecker Dylans. Nun, sechs Jahre nach Sheltons Tod, hat der Verlag den baldigen Geburtstag von Dylan zum Anlass genommen, um das Werk Sheltons neu herauszubringen, ergänzt mit einigen unveröffentlichten Passagen des Original-Manuskripts, neuen Fotos und einer aktualisierten Diskografie. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Dennis on 26.04.2011

Morrissey – The Very Best of

Morrissey ist ein Künstler, der polarisiert. Sei es durch seine provokanten Äußerungen oder seine kontroversen Texte: Der Mann ist alles andere als pflegeleicht. Der Ex-Sänger der stilbildenden Band The Smiths hatte immer eine eigene Sicht der Dinge und wurde bis zum heutigen Tage nicht müde, sie der Öffentlichkeit mitzuteilen. Nie nahm der 1959 in Manchester geborene „Mozzer“, wie ihn seine treuen Fans ehrfurchtsvoll nennen, ein Blatt vor den Mund, auch wenn er im Umgang mit dem New Musical Express oder anderen Musikmagazinen der Insel öfter mal einen offenen Streit vom Zaun brach. Continue Reading »

Audiovisuell &Rezensionen &Tonträger Dennis on 26.04.2011

Dave Matthews Band – Live in Lucca & Live in Brixton

In Deutschland ist die Dave Matthews Band den Meisten unbekannt. Und das, obwohl sie auch schon hier auf ausführlichen Tourneen war und auch schon die ganz großen Festivals bespielen durfte. Das ist ein bisschen schade, denn dass Dave Matthews ein hervorragender Musiker ist, das beweist er immer wieder. Es ist natürlich schwer, sich aus der Rolle des ewigen Geheimtipps herauszuspielen, aber dass er was kann, beweist er eindrucksvoll auf der nun vorliegenden 3er-CD Live in Lucca/Italy und auf der DVD Live in Brixton. Klare Sounds, wie man sie von der Dave Matthews Band kennt, die sich in den Staaten einen Ruf als herausragender Liveact gemacht hat und nun ihr mittlerweile elftes Live-Album herausbringt. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 25.04.2011

Lake of Tears – Illwill

Wer Lake of Tears kennt, wird wissen, dass die noch nie so richtig positive Musik gemacht haben. Eine Aussage, die beim hören von Illwill schon fast ironisch klingt. Denn nachdem Moons and Mushrooms auch eher melancholisch war, ist Illwill so richtig negativ geworden: Die Psychedelic-Einflüsse sind auf ein Minimum zurückgefahren worden, dafür durchziehen die meisten Lieder schleppende Doomriffs. Der perfekte Soundtrack, um sich einen Strick zu nehmen und sich am nächsten Baum aufhängen – genauso, wie es auf dem CD-Cover schon jemand getan hat. Zumindest, wenn einem die Welt dann mal so elendig vorkommt, wie sie auf Illwill dargestellt wird. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 25.04.2011

Sondaschule auf „kennste den?“-Tour

Nach erfolgreichen Festivals Jahr 2010 werden die Mülheimer Jungs von Sondaschule im Mai die „kennste den?“-Tour spielen um die nächste offizielle Singleauskopplung zu begleiten! Wieder näher am Publikum werden sie mit ihrer Vorband „Keule“ den Fans die letzten Schweißtropfen aus den Poren saugen! Selbstverständlich lassen sich die Sondaschüler auch gerne zwischendurch auf auserwählten Festivals blicken! Hier eine Übersicht der Live-Daten 2011. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger David on 24.04.2011

Iggy Pop – New Values/Soldier/Party (Box)

Dass Iggy Pop mitsamt seiner früheren Band, den Stooges, in den späten 60er Jahren als Ausgangspunkt für das gelten darf, was später unter „Punk Rock“ reüssierte, gehört zum festen Fachwissen eines jeden wahren Rockfan. Dass es hingegen David Bowie war, der die Solo-Karriere von Iggy Pop erst möglich machte, indem er ihn nach dem Ende der Stooges wieder aus der Versenkung holte und ihn dazu animierte, weiterhin Musik zu machen und im gleichen Abwasch mit The Idiot und Lust For Life auch die ersten beiden Solo-Platten mit ihm produzierte, wird seltener erwähnt. Zwei Werke, die bis heute in keiner Aufzählung der essentiellsten Platten der vergangenen 50 Jahre fehlen. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger David on 24.04.2011

Muddy Waters – Hard Again/I’m Ready/King Bee (Box)

Dass die größte Lebensleistung des Blues-Gitarristen Muddy Waters darin bestanden hat, nicht nur den Bandnamen, sondern gleich den ganzen Sound der Rolling Stones überhaupt erst möglich zu machen, kann getrost als negative Übertreibung jener Menschen verstanden werden, die die Band um Mick Jagger noch immer für einen essentiellen Rockfaktor halten. Denn im Gegensatz zu den exzessiven Briten hat der Mann aus dem Mississsippi-Delta, den es erst später nach Chicago zog, sein eigenes Genre nicht nur nachhaltig geprägt und weiterentwickelt, sondern auch bis zum Ende seines Lebens als unumschränkter König von oben betrachtet. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 24.04.2011

Clare Maguire – Light After Dark

Wer vor kurzem Hurts live sehen konnte, durfte auch mit dieser jungen Dame erste Kontakte knüpfen. Vorausgesetzt, man war pünktlich zum Vorprogramm da, das Clare Maguire übernommen hat. Wer nicht da war, liegt nicht verkehrt, wenn er sich dennoch einmal mit der Frau auseinandersetzt, die dort die Abende eröffnete, denn der häufig negativ behaftete Vorband-Begriff wird ihr eigentlich gar nicht so gerecht. Mit ihrer Stimme als dem wichtigsten Instrument und zentralem Element bewaffnet, zaubert sie uns gelungenen Elektropop, der auch auf Albumlänge überzeugen kann. Das beweist sie auf zwölf Songs plus Intro. Continue Reading »

Konzertberichte Marius on 22.04.2011

The Human League – 20.04.2011, Hamburg

Im Grunde kann man tourende Bands, die schon länger aktiv sind, in zwei Gruppen unterteilen: Da gibt es auf der einen Seite die Bands, die trotz vieler Hits und langer Historie mit aller Gewalt die Aufmerksamkeit auf ein neues Album lenken wollen – auf der anderen Seite stehen dann die Bands, die um die im Laufe der langen Historie gewonnenen Fans wissen und versuchen, ihnen das zu liefern, was sie erwarten. Dass man die Human League eindeutig zu letzterer Kategorie zählen kann, bewiesen sie am 20.04.2011 in der Großen Freiheit 36 deutlich. Continue Reading »

Konzertberichte Dennis on 22.04.2011

Fischer-Z – 17.04.2011, Köln Gloria

Eins muss man John Watts lassen: Er ist ein Mann, der eine klare Vorstellung hat, von dem, was sein Publikum von ihm erwartet – nämlich ihn, Mr. John „Fisher Z“ Watts. Und das bekommt das Publikum im vollen Gloria zu Köln auch. Erst John Watts und seine Zedheads , die sich durch seine letzte hervorragende CD Morethanmusic spielen. Eigentlich würde er Vorbands für überflüssig halten, gestand ein sehr lockerer Watts im Interview mit Alternativmusik.de vor dem Auftritt. Die Leute wollten ihn sehen – und das könnten sie auch und das über zweieinhalb Stunden lang. Denn nach einer kurzen Pause kam John Watts auf die Bühne zurück um an die großen Erfolge seiner Kultband Fischer-Z zu erinnern. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger David on 22.04.2011

Metronomy – The English Riviera

Dass Metronomy bisher vor allem durch lustig-launische Remix-Arbeiten aufgefallen sind, mag manchem als eine leicht teuflische Symbiose aus Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit erscheinen. Sicher, ihre Versatzversionen von Songs der Gorillaz, Lykke Li, Goldfrapp, Ladytron oder auch Britney Spears (deren Toxic sie zu einer urigen Klezmer-Variante umgeformt haben) sind in ihrer Verspieltheit aufdringlich genug, um immer wieder die Sets angesagter DJs zu bevölkern. Doch auch an komplett eigenständigen Ideen hapert es bei Mastermind Joseph Mount nicht, worüber zwei bisher veröffentlichte Alben sowie das gerade erschienene dritte Werk The English Riviera nun Zeugnis ablegen. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 22.04.2011

Saints of Ruin – Glampyre

Hierzulande noch nicht so viel gehört hat man von der US-Band Saints of Ruin. Etwas, das sie nun mit ihrem zweiten Werk Glampyre ändern möchten. Der Nachfolger zu Nightmare beinhaltet, wie auch der Vorgänger, Gothic Rock amerikanischer Prägung, gelegentlich an der Grenze zum Gothic Metal. Auf einer Dreiviertelstunde begegnen dabei insgesamt neun Songs, dabei acht Eigenkompositionen sowie eine Coverversion des The Cult-Klassikers Rain, das sich hier gut in das Gesamtbild das Albums einfügt. Ob mit dem Album der große Wurf gelingen wird, ist allerdings eine andere Frage. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Dennis on 21.04.2011

Yael Naim – She Was A Boy

Auf einmal war Yael Naim da. Woher, das wissen die wenigsten. Aber die Welt tanzte zu ihrem „New Soul“ und kaufte das Album Yael Naim der französisch-israelischen Sängerin wie geschnittenes Brot. Begonnen hat sie in einem Nachtclub von Tel Aviv mit der Jazz-Koryphäe Wynston Marsalis. Dessen Einfluss spürt man auch, wie jetzt auf dem gerade erschienenen dritten Album She was a boy. Eine Liedermacherin, die sich zwar offen ihrer französischen Wurzeln bekennt, aber gar nicht wie die üblichen Chansonsängerinnen klingen möchte. Continue Reading »

Rezensionen Marius on 21.04.2011

The Rolling Stones: Die Storys zu allen Songs

Für viele gesetztere Herrschaften so etwas wie ein Lebensgefühl, für jüngere Hörer Musiker, die die eigenen Großväter sein könnten – wie man es auch betrachtet: Ein Phänomen sind die Rolling Stones allemal. Fast 50 Jahre nach der Bandgründung sind sie immer noch eine der erfolgreichsten Rock-Bands der Welt, an Aufhören ist gar nicht zu denken. Eine Band mit Geschichte, soviel ist mal klar. Und wo findet man eine Geschichte? Genau – in einem Buch. Daher ist es kein Wunder, dass über die Stones bereits eine Reihe von Büchern veröffentlicht wurde. So wie jüngst auch dieses: Die Storys zu allen Songs heißt es und erzählt die Geschichte zu allen Songs. Von den Anfangstagen bis hin zum 2005er-Album A Bigger Bang. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Dennis on 21.04.2011

Lenka – Two

Das zweite Album ist ja, wenn man der einschlägigen Fachpresse Glauben schenken kann, das schwierigste. Hat der Künstler unendlich viel Zeit, sich und die Welt auf sein Debüt vorzubereiten, sieht das beim zweiten Album ganz anders aus. Der öffentliche Druck, so schnell wie möglich ein neues Album zu produzieren, möglichst eins was den Vorgänger, also das Debütalbum, in den Schatten stellt, ist enorm hoch. Dann gibt es so Künstler wie Lenka, die jetzt mit Two den Nachfolge von ihrem Debüt Lenka präsentiert. Genau wie auf Lenka enthält Two wieder große Songs. Aber im Gegensatz zum ersten Album besteht Two nur aus Liebesliedern für ihren Verlobten James Gulliver Hancock. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 21.04.2011

tUnE-yArDs: Das neue Album „W H O K I L L“

Für die Aufnahmen zu „W H O K I L L“ hat sich tUnE-yArDs aka Merrill Garbus zum ersten Mal in ein richtiges Tonstudio begeben. Bemerkenswert ist diese Tatsache vor allem, wenn man bedenkt, wie es die aus Montreal stammende, jetzt in Oakland, California lebende Künstlerin, geschafft hat, mit ihrem Debütalbum gerade dem Lo-Fi-Pop völlig neue Aspekte zu eröffnen. Aus ihrer jahrelang zusammengetragenen Sammlung von Samples, Beats, Gesprächsfetzen und Geräuschen, einer Ukulele und ihrer zu bemerkenswerten Leistungen fähigen Stimme hat sie im Homerecording-Verfahren einen mehr als ungewöhnlichen Cocktail aus Hip Hop, Indie und Afropop gebraut. Continue Reading »

Konzertberichte Tristan on 20.04.2011

Blood Ceremony & Ghost – 16.04.2011, Köln

Es gibt Gefühle, die sehr schwer zu beschreiben sind. So zum Beispiel, dass man sich auf etwas freut, das ganz wunderbar werden soll. Letzten Endes sollte man dann auch nicht enttäuscht sein, wenn es soweit ist. Dafür gibt es auch keinen Grund, aber irgendwie hat man das Gefühl, dass die Erwartungen vorher viel zu groß waren. So jedenfalls fühlte man sich nach dem Konzertabend im Underground, bei welchem Blood Ceremony und als Support Ghost spielen sollten. Genau so stimmte das auch trotz Ankündigung nicht. Denn während der Tour wurden einfach mal Support und Headliner getauscht. „Ghost is big now“, wie es Sean von Blood Ceremony zu mir sagte – das machte sich auch auf dem Konzert bemerkbar. Denn im Grunde gab es zwei Besuchergruppen. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 20.04.2011

Ahnst Anders – Home

Trautes Heim, Glück allein? Wer bei dem Album-Titel an diesen Spruch denkt, sollte schnell umdenken: Home ist ganz klar ein unwirtliches Territorium, auf dem von Sicherheit und Geborgenheit keine Rede sein kann. Stattdessen bekommt man auf dem Album ein Gefühl von Orientierungslosigkeit in einer feindseligen Umgebung. Heimatlosigkeit und die Suche nach einem Ort, an dem man so etwas wie eine Heimat findet, sind die Themen des Albums. Rückschläge sind bei einer derartigen Suche natürlich zu erwarten und so wird man am Ende zwar die ersehnte Heimat finden, aber so wie das Sprichwort besagt, dass es am dunkelsten vor dem Morgengrauen ist, wird man erst einmal komplett an einem Tiefpunkt sein, bevor es langsam besser wird. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 20.04.2011

Reeperbahn Festival gewinnt den LEA 2011

Das Hamburger Reeperbahn Festival erhält den PRG Live Entertainment Award 2011 (PRG LEA) in der Kategorie „Nachwuchsförderung des Jahres“. Damit werden die Macher von Deutschlands größtem Club-Festival in ihrem wichtigsten Anliegen bestätigt: Dem Publikum alljährlich ein spannendes, vielseitiges Musikfestival mit bis zu 180 überwiegend brandneuen Acts aus aller Welt zu bieten. Nach nunmehr fünf Jahren hat sich die in Deutschland einzigartige, mutige Veranstaltungsidee als erfolgreiches Konzept etabliert und die Marke Reeperbahn Festival internationale Bekanntheit erlangt. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Florian on 20.04.2011

Nobody Knows – We Folk You

Album Nummer sechs aus den Reihen der Folklore-Sänger kommt mit einer guten Portion Humor daher, welcher nicht nur zum schmunzeln einlädt, sondern auch zum gemütlichen Tanz auf dem Parkett. Stilechte Aufmachung im Sinne „We want you for Americas army!“ sind Programm, und dieser Aufforderung kommt man gerne nach, denn die Scheibe hat auch für ungeübte Ohren einiges zu bieten. Die Platte weht in alle Richtungen des Folks, alles ist vertreten, angefangen beim etwas herberem russischen Folk bis hin zum leichten, schwingenden Spanischen Stil, die Songs sind allesamt gut zusammengestellt, natürlich mit vielen Anspielungen auf alte Klassiker, jedoch wirklich gut neu interpretiert und überzeugend. Continue Reading »

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