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Monthly ArchiveMai 2011



Rezensionen &Tonträger Martin on 31.05.2011

Death Cab For Cutie – Codes And Keys

Den meisten Hörern war das wohl etwas zu experimentierfreudig, was Death Cab For Cutie auf ihrem letzten Album Narrow Stairs zeigten. In kein anderes Album der Indie-Popper musste man sich so intensiv reinhören, um es dann schließlich irgendwann mögen zu können. Zwischen dem Emo-Pop-Meisterwerk Plans und Narrow Stairs lag mindestens ein Atlantik. Das lang erwartete neue Album der Amerikaner, Codes And Keys, ist eine Zwischenlösung, was nicht zwangsläufig schlecht sein muss. Codes And Keys klingt vom Titel her zwar nicht so, geht aber einfach ins Ohr. Continue Reading »

Interviews Marius on 31.05.2011

Interview mit Ladi6

Mit „The Liberation Of…“ ist Ladi6 in ihrer neuseeländischen Heimat ein Überraschungserfolg bis in die Top 25 gelungen, dabei auch eine Top 10-Single. Nun möchte sie das Album auch in Deutschland bekannter machen und kam daher für einige Shows und Interviews nach Deutschland. Wir unterhielten uns am Tag ihrer Show in Hamburg über das neue Album, ihre Mischung aus HipHop, Soul und Funk, Blumentopf und viele andere Themen. Nicht nur Ladi6 selbst, sondern auch Bandmitglied Parks gaben dabei gerne Auskunft. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 31.05.2011

Twisted Sister – Under the Blade

Dass beim Wiederveröffentlichen des Backkataloges irgendwann auch das Debüt-Album drankommen muss, liegt in der Natur der Sache, wenn auch nicht unbedingt in der richtigen Reihenfolge zuallererst. Deswegen kommt nun nach einigen Neuauflagen auch das Debüt von Twisted Sister an die Reihe. Dazu hat man noch die erste EP Ruffs Cutts mit draufgepackt, die noch vor Under the Blade erschien und eine Bonus-DVD vom Reading Festival 1982, die einen wünschen lässt, man hätte damals dabei sein können. Aber kommen wir erst einmal zum Inhalt des Debüt-Albums, das deutlich rauer und ungeschliffener war als die danach folgenden Alben. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Dennis on 31.05.2011

Flogging Molly – Speed of Darkness

Wie heißt es nicht so richtig? „Was lange währt, wird endlich gut.“ Drei Jahre nach dem letzten Album von Flogging Molly erscheint mit Speed of Darkness das langerwartete Album der Folk Punker aus Los Angeles. Die Band um Dave King hat wieder mal zwölf Stücke abgeliefert, die einfach nur abgehen. Aber im Gegensatz zu den Vorgängern von Speed of Darkness kann man hier auch eine deutliche Entwicklung sehen. Weg vom reinen irischen Folkpunk, hin zu ausgearbeiteten Rocksongs, die sogar Bläsersätze und Chorarrangements vorweisen können. Auch tolle emotionale Balladen kommen hier zur Geltung, weniger bierselige Songs, dafür mehr Anteilnahme am Weltgeschehen. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 31.05.2011

Alestorm – Back through Time

Das Rezept ist simpel, vielleicht auch zu simpel: Über Rum, Weiber, Kaperfahrten singen oder über Hafenkneipen und über die Weltmeere. Aber grundsätzlich ist das Quintessenz dessem, wie man sich das Leben eines Freibeuters vorstellt. Dass das Spaß machen kann, haben Alestorm ja bereits auf zwei Alben bewiesen. Wenn sich auf dem dritten Album aber langsam Abnutzungserscheinungen einschleichen, würde das wahrscheinlich auch keinen wundern. Umso verwunderlicher, dass genau diese in keiner Weise auftreten. Stattdessen macht Back through Time nicht nur extrem viel Laune, man hat sich auch mal an neue Themen rangewagt – zumindest, soweit dies im Rahmen der eigenen Möglichkeiten liegen mag. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 31.05.2011

Le Corbeau – Moth on the Headlight

Will man das englische „Understatement“ übersetzen, so würde am ehesten der Begriff „Untertreibung“ passen. Wie es aber so ist, unterschlägt diese Übersetzung einen durchaus wichtigen Teil dieses Wortes. Und zwar den Teil, der eigentlich so etwas wie „vornehme Zurückhaltung“ bedeutet. Denn mit einer solchen haben wir es bei Le Corbeau zu tun, die eine Musik machen, die schon fast Richtung Hintergrundbeschallung tendiert, aber derartig unter die Haut geht, dass eine derartige Bezeichnung für die Musik fast schon als Frechheit angesehen werden müsste. Denn was für ein Talent diese Band innehat, wird schnell deutlich, weniger deutlich dagegen ist eine Beschreibung dessen, was man da eigentlich hört. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 30.05.2011

Twisted Sister – Still Hungry

Die bestverkaufte Platte der Band war definitiv Still Hungry. Hits wie I wanna Rock oder We’re not gonna take it haben sich wohl unauslöschlich in das Bewusstsein der Rockmusik gebrannt. Da die Band aber nie so richtig mit der Produktion zufrieden war, wurde das Album 20 Jahre nach Erscheinen dann nochmal neu eingespielt und neu produziert, womit Still hungry 2004 das Licht der Welt erblickte, welches alle Stücke des Originals mit sechs Bonustracks enthielt. Und nun, sieben Jahre später, wird das Album dann in Rahmen der Neuveröffentlichung des Backkatalogs ebenfalls neu aufgelegt. Diesmal allerdings, ohne nochmal irgendwas zu verändern. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Dennis on 30.05.2011

Kitty, Daisy & Lewis – Smoking In Heaven

Auf die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte der drei Geschwister aus London waren nicht nur die Musikkritiker gespannt. Eigentlich wollte jeder, der auf handgemachte Musik steht, wissen, wie es mit den Durhams so weitergeht. Schon Mutter Ingrid Weiss war eine erfolgreiche Schlagzeugerin bei den Raincoats und auch Vater Graeme konnte als Gitarrist einige Erfolge verbuchen. Nun legen die drei also den Nachfolger ihres Erfolgsalbums Kitty, Daisy & Lewis aus dem Jahre 2008 vor. Wie schon das Debütalbum A-Z of Kitty, Daisy & Lewis: The Roots of Rock’n’Roll wurde auch Smoking in Heaven auf historischen Bandmaschinen im Heimstudio aufgenommen. Diese – in der heutigen Zeit absolut unübliche Produktionsweise – merkt man auch dem neuen Album an. Im Gegensatz zum Vorgänger wurde hier aber auf das bloße Runterbeten eines funktionierenden Konzepts verzichtet. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 30.05.2011

Utopia:Banished – Escape Strategies

Jajaja, wie oft man sich das schon anhören muss: Die Band lässt Genregrenzen hinter sich und klingt ganz eigenständig und erschafft was ganz eigenes. Dass solche Beschreibungen skeptisch machen, ist wohl nachvollziehbar. Umso schöner, wenn ein Projekt dann doch mal zugibt, gar nichts komplett neues zu machen, aber die Einflüsse so kombiniert, dass dabei dann doch etwas rauskommt, was man in der Form dann tatsächlich noch nicht gehört hat. Mit Escape Strategies haben Utopia:Banished genau so etwas hervorgebracht und präsentieren ein Album, das düster und unterkühlt klingt – fast möchte man meinen: Apokalyptisch. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Lisa on 30.05.2011

Leichenwetter – Zeitmaschine

15 Jahre schon bereichern Leichenwetter die Szene um ein kreatives Moment: Gedichtvertonungen. Zum Jubiläum haben Leichenwetter sich erneut mit einigen Stücken aus ihrem frühen Repertoire beschäftigt und liefern neuen und alten Fans auf Zeitmaschine einiges an Material, das noch einmal neu vertont wurde, oder schlicht und ergreifend mittlerweile vergriffen war. Herausgekommen ist ein Album mit 15 Gedichten, vertont in klassischer Gothic-Metal-Manier. Gedichtvertonung kann sich schwierig gestalten – immerhin versucht man dabei, mehr oder weniger bekannte Texte musikalisch so umzusetzen, dass etwas Rundes entsteht. Größtenteils demonstrieren Leichenwetter, dass sie dies können. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 30.05.2011

Nick Carter – I’m Taking Off

Weit hergeholte Vergleiche können sehr treffend sein, können einem ein Schmunzeln hervorzaubern, können auch beides. In diesem Fall aber dominiert vor allem das Schmunzeln, auch wenn das Vergleichskriterium eigentlich plausibel ist. Denn die Album-Info zu Nick Carters Album I’m Taking Off vergleicht ihn mit Mick Jagger, der nach Solo-Alben stets beantworten musste, warum er die Songs nicht für die Rolling Stones geschrieben habe. Da ist er nun also, der Mick Jagger der Backstreet Boys, der nach dem ersten Solo-Versuch 2002 mit Now or Never nun erneut eine Dreiviertelstunde Solo-Unterhaltung veröffentlicht. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 29.05.2011

Hekate – Die Welt der dunklen Gärten

Sieht man mal von ein paar Auftritten ab, war von Hekate in den letzten Jahren nicht besonders viel zu hören. Erst vergangenes Jahr wurde angekündigt, dass man an einem neuen Album arbeiten würde und nun, mittlerweile sieben Jahre nach Erscheinen von Goddess, geht es in Die Welt der dunklen Gärten, welches als klare Weiterentwicklung des Vorgängers angesehen werden kann, von den Anfangszeiten der Band aber kaum weiter entfernt sein könnte. Hatte die Band damals noch ihre Wurzeln im klassischen Neofolk, geht Die Welt der dunklen Gärten ganz klar Richtung Weltmusik mit vielen sphärischen Elementen. Die Wandergitarre kommt dagegen kaum noch zum Vorschein. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 29.05.2011

Ikon – Zwei Re-Releases zum 20jährigen Jubiläum

Wenn es so etwas wie Konstanten in der Wave-/Gothic-Szene gibt, muss man ganz eindeutig Ikon dazu zählen. Zwar hat die Band hierzulande – im Gegensatz zur australischen Heimat – nie den ganz großen Durchbruch geschafft, dafür war sie stets präsent und konnte konstant mit gelungenen Alben und einem eigenen Stil überzeugen – gedankt hat es stets eine treue Fanschar. 1991 wurde die Band gegründet, in diesem Jahr wird also der 20. Geburtstag der Band begangen. Um dies gebührend zu feiern, werden die beiden ersten Alben In the Shadow of the Angel (1994) und Flowers For The Gathering (1996) remastered wiederveröffentlicht, jeweils um eine Bonus-CD mit Raritäten und Unveröffentlichtem ergänzt. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 29.05.2011

Mignon – Kiss of Death

Feuerwerke können eine faszinierende Wirkung haben: Während man sie sieht, kann man wie gebannt in den Himmel schauen und sehen, wie sich vor den Augen ein Lichtspektakel abspielt und davon wirklich begeistert sein. Ist das Feuerwerk aber vorbei, verfliegt der Zauber sehr schnell und es ist nicht mehr viel zu sehen. Und genau so kann es einem auch mit Kiss of Death gehen: Nach mehreren Hördurchgängen hat man die Qualitäten des Albums erkannt, ist es dann aber zu Ende, hat das Album aber auch keinerlei Spuren im Bewusstsein hinterlassen. Schön wars, aber was hat man da gehört? Weiß man eigentlich nicht so genau. Continue Reading »

Vorberichte PR on 29.05.2011

LaBrassBanda auf großer Tour

Wem der Name LaBrassBanda nichts sagt, hat in den letzten Monaten niemanden von einem einmaligen, umwerfenden und wahnwitzig mitreißenden Konzert vorschwärmen hören. Spätestens jetzt wird es Zeit, daran etwas zu ändern, wir möchten Euch hiermit die folgenden Gelgenheiten ans Herz legen, um selbst zu erleben, was sich schwer in Worte fassen lässt. „…Der Bläser-Sound ist keinem Reinheitsgebot unterworfen, sondern lässt sich von einem funkenden Gespann von Bass und Schlagzeug ziehen. Wenn nötig greift eine Stimme ein, singt in ruppigen bayerischen Texten von Beziehungsstress und Geizkrägen. Stilistisch erklärt sich die Band mit einer kleinen Ansprache im letzten Stück: sich nix scheißn, einfach mal machen, dann passt des.. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 27.05.2011

Týr – The Lay of Thrym

Laut einer Legende stahl der König Thrym den Hammer des Thors. Diese Legende behandelt auch das neue Album von Týr, die sich nach etwa zwei Jahren zurückmelden. Dabei führt man den Weg fort, der auf Light of the Northern star eingeschlagen wurde: So gibt es Metalriffs klassischer Machart, druckvolles Schlagzeug, das mit traditionellen und folkloristischen Melodien verbunden wird. Dem Pfad des Vorgängeralbums zu folgen bedeutet aber auch wieder, dass The Lay of Thrym eingängiger ist, als man es noch von den früheren Werken der Band kennt, was aber auch teilweise zu Lasten der Komplexität geht. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 27.05.2011

Patrick Wolf & Alec Empire beim Traumzeit-Festival

Patrick Wolf & Alec Empire, Dirk Darmstädter, sowie Hundreds komplettieren das Line-Up für das diesjährige Traumzeit Festival in Duisburg vom 01. bis zum 03.Juli 2011. Der Londoner Popstar Patrick Wolf und der Atari Teenage Riot Frontmann Alec Empire spielen eine exklusive, gemeinsame Show beim Traumzeit Festival 2011 im Duisburger Landschaftspark. Patrick Wolf, der bis vor einigen Jahren aus Folk und Laptop noch düstere Schauermärchen zusammengeschraubt hat, überwindet endgültig sein kammermusikalisches Einsiedlerdasein. Sein neues Album „Lupercalia“ lässt im Vergleich zum bisherigen Schaffen bunt gestreifte Zuckerstangen vom sonnigen Himmel fallen und holt die besten Momente des cleveren 80er Pop zurück. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 27.05.2011

Tim Bendzko will noch kurz die Welt retten

Der charismatische Lockenkopf schreibt Texte, die man mehrmals hören muss, weil das Offensichtliche meistens nicht gemeint ist. Sein Humor ist berüchtigt, seine Intelligenz verführerisch und seine Songs erzeugen eine Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. Tim Bendzko hat lieber Talent als Allüren, weil er weiß, was er kann: Pop – warm, smart und intensiv. Tims Songs erscheinen überwiegend melancholisch, erzeugen aber immer ein positives Gefühlund den intensiven Wunsch nach mehr. Seine Texte liefern dem Zuhörer viele Identifikationsmomente, auch wenn sich die Botschaft des smarten Newcomers oftmals erst nach und nach erschließen lässt. In seiner einzigartigen Sprache versteht er es, Kompliziertes darzustellen und einfach erscheinen zu lassen. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 27.05.2011

Bag Raiders: Der neue Vodafone-Hit „Way Back Home“

Es ist vollbracht: Bag Raiders aus Sydney haben ihr mit Spannung erwartetes und längst überfälliges Debütalbum endlich im Kasten. Der Titel: „Bag Raiders“ (VÖ: 17.06.), kein Firlefanz also. Die Jungs können sich demnach nun entspannen, sich zurücklehnen, die Füße hochlegen und genüsslich mitverfolgen, wie der gesamten Welt die kollektive Kinnlade herunterfällt – denn „Bag Raiders“ ist definitiv eines der rundesten und einzigartigsten Popalben des Jahres. Nach ersten Singleveröffentlichungen auf dem Label Bang Gang 12s und Remix-Aufträgen für Künstler wie Cut Copy, Midnight Juggernauts und Kid Sister, tauchte ihr Name schließlich immer häufiger auf, bis der Track „Shooting Stars“ sie endgültig ins Rampenlicht katapultieren sollte. Continue Reading »

Interviews Marius on 26.05.2011

Im Gespräch mit Charlotte Wessels von Delain

Auch wenn das neue Album bisher vor allem in Gedanken fertig ist, haben Delain es sich nicht nehmen lassen, dennoch auf ausgiebige Tour zu gehen, die sie zum Abschluss auch durch Deutschland geführt hat. Ihre Show im Hamburger Knust haben wir uns zum erfreulichen Anlass genommen, mal wieder mit Charlotte Wessels zu sprechen und dabei über das kommende Album, die mitreisenden Serenity, Waschpulver, Socken, Web 2.0 und weitere Themen zu sprechen. Das Ergebnis gibt es nun an dieser Stelle nachzulesen. Viel Spaß! Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 26.05.2011

Flint Glass&Polarlicht 4.1/Transistor: Zoran’s Equation

Wenn sich zwei renommierte Musikprojekte zusammenfinden, kann man großes erwarten. So haben Flint Glass und Polarlicht 4.1 / Transistor gemeinsam an dem vorliegenden Album gearbeitet und sich als thematisch der französischen Novelle „La Nuit des Temps“ (in Deutschland als „Die Fremde aus dem Eis“) genähert. Im Buch geht es um die Entdeckung von Ruinen einer fast Millionen Jahre alten Zivilisation in der Antarktis und deren Geheimnisse. Dementsprechend kalt klingen auch die meisten Arrangements, die von beeindruckender Schönheit, aber auch von einer Leere gekennzeichnet sind, die einen zwischendrin erschaudern lassen. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 26.05.2011

Patrick Wolf: Das neue Video zu „House“

Patrick Wolf ist zurück. Gut zwei Jahre nach seinem gefeierten Geniestreich „The Bachelor“ (u.a. vom Rolling Stone zu den 10 besten Alben des Jahres 2009 gekürt), veröffentlicht der hochbegabte Songwriter und Multi-Instrumentalist sein neues Album Lupercalia am 27.Mai 2011 bei Universal. Vorab erschien am 1. April die Single The City, die einen weiter gereiften und ausgeglichenen, jungen Künstler, der es versteht, ganz große Pop-Momente zu schreiben und zu arrangieren, zeigte. Mit House gibt es nun einen weiteren Vorboten zum neuen Album. Den Clip dazu könnt Ihr direkt im Netz anschauen. Neben dem Album wird es von Wolf auch einige Festival-Auftritte geben: Beim Traumzeit Festival, dem Melt! und dem M’era Luna wird er sich die Ehre geben. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 26.05.2011

Maná: Das neue Album „Drama Y Luz“

Fünf Jahre nach „Amar Es Combatir“ ist sie wieder da: MANÁ, Mexikos bestgelaunte Band mit der Lizenz zum Feiern. Mit knapp 20 Millionen verkauften Alben, drei Grammys, vier Latin Grammys und elf Billboard Awards zählen sie zu den erfolgreichsten und wichtigsten Rockbands Lateinamerikas. Legendär ist ihre 1998er USA-Tour, die sie mit Carlos Santana abfeierten und sie durch 32 ausverkaufte Hallen führte. Die Santana/ MANÁ-Kooperation „Corazón Espinado“ enterte 1999 auch die deutschen Charts (#69) und ließ ihren Namen zum ersten Mal weltweit bekannt werden. In Deutschland sorgte vor allem die Single „En El Muelle De San Blas“ für größeren Erfolg, die 2001 die Airplay-Listen in Deutschland stürmte und das Album „Grandes“ in die deutschen Charts katapultierte. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Martin on 25.05.2011

Captain Capa – Saved My Life

Am Weinberg 8 in Bad Frankenhausen, Thüringen – hier entstanden also die Songs, zu denen Indietronic-Deutschland im Sommer 2011 tanzen wird. Es ist das zu Hause von Captain Capa. Das Duo wechselte im letzten Jahr von Cobretti zum befreundeten Hamburger Label Audiolith. Dass sie sich diesen Wechsel verdient haben, unterstreichen die Thüringer mit ihrem zweiten Album Saved My Life. Man muss eben nicht immer aus der Großstadt kommen, um die Leute dort zum Tanzen bringen zu können. Wenn Saved My Life mit Berlin Fainting durchstartet, fragt niemand mehr, ob dieser Wahnsinn nun aus Hamburg, Berlin oder eben Bad Frankenhausen kommt. Continue Reading »

Audiovisuell &Rezensionen &Tonträger Marius on 25.05.2011

Primal Scream – Screamadelica: Classic Album/Live

Auch wenn es leider viel zu wenige mitbekommen, ist es schon so ein bisschen zu spüren: Einen kleinen Hype um die Screamadelica gibt es derzeit. Nachdem im letzten Jahr die Live-Aufführung in London stattfand, erschien vor einigen Wochen die Jubiläums-Edition zum 20. Geburtstag des Albums, nun wird das Rundum-Sorglos-Paket des Klassikers noch erweitert und ein DVD+CD-Set. Die DVD ist dabei eine Dokumentation zum Album und seiner Geschichte, in der diejenigen, die das Album begleitet haben – und das sind nicht wenige – ausführlich zu Wort kommen, die CD hingegen bietet die Live-Aufnahme der Aufführung in London vom 26. November 2010. Ein interessantes Paket, das hier geschnürt wurde, bei der DVD und CD gleichberechtigte Partner darstellen. Continue Reading »

Audiovisuell &Rezensionen David on 25.05.2011

David Byrne – Ride, Rise, Roar

Dass es diverse Dinge gibt, die ein Mann oder Mensch im Laufe seines Lebens getan haben sollte, steht außer Frage: ein Haus gebaut, einen Baum gepflanzt, eine Familie gegründet und ein Konzert von David Byrne besucht. Moment, ein Konzert von David Byrne? Gut, es mag in dieser Aufzählung eine leicht übertriebene Anmutung erhalten, sieht man sich jedoch den Konzertmitschnitt Ride, Rise, Roar an, so kommt der Betrachter unweigerlich zu dem Schluss, dass eine derartige Chance, sollte sie sich denn einmal ergeben, definitiv beim Schopfe gepackt werden sollte. Aufgenommen im Laufe seiner Solo-Tour von 2008/2009 macht der charismatische ehemalige Frontmann der Talking Heads dabei gleich von Beginn an klar, warum er bis zum heutigen Tage neben seinem musikalischen Dauerpartner Brian Eno als avantgardistischer Querkopf der Musikszene durchgeht. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 25.05.2011

Kalt – Dein Gott

Dein Gott will der Soundtrack zu einem Film sein, der vor dem inneren Auge abläuft – und das im Gothic Rock-Gewand. Dabei soll man tiefe Einblicke in das Leben des Protagonisten bekommen, der in neun Stücken Höhen und Tiefen des Lebens erfährt. Die Texte zeugen von diesem Innenleben, die mal in englischer und mal in deutscher Sprache verfasst sind. Es beginnt mit Lebe, welches einem allerdings das Gefühl gibt, als könnte diese Gedankenwelt so tiefgründig nicht sein: Denn sowohl textlich als auch Thematisch scheint man zwar wie ein Taucher in die Tiefe abtauchen zu wollen, was aber daran zu scheitern scheint, dass man nur Schnorchel und Taucherbrille dabei hat. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 25.05.2011

Monica Richards – The Strange Familiar

Nach einer erfolgreichen Tour, die Monica Richards mit Faith and the Muse um die ganze Welt führte sowie der DVD shoumei war es für Monica Richards mal wieder an der Zeit, an ihrem Solo-Projekt weiterzuarbeiten. Dieses hört auf den Namen Infra Warrior und hat für den Herbst ein neues Album namens Naiades angekündigt. Zur Verkürzung der Wartezeit darauf gibt es bereits einen Vorboten in Form von der EP The Strange Familiar, die vier neue Songs plus einen Remix bietet und sowohl Tribal-Klänge als auch dunklen Rock zu bieten vermag. Mal das eine, mal das andere mehr gewichtet. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 24.05.2011

Haudegen – Schlicht & Ergreifend

Haudegen wissen, wie schwer es heutzutage für junge Menschen ist, Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu finden. Daher haben sie sich den sozialen Problemen angenommen, im Selbstversuch Berufe vorgestellt und – viel wichtiger – darüber hinaus in Zusammenarbeit mit dem GangWay e.V. auf MyVideo-TV die große Job-Offensive gestartet, um jungen Menschen bei der Jobsuche tatkräftig unter die Arme zu greifen. Aber auch sonst wissen Haudegen offenbar, wie das Leben funktioniert. Aufgewachsen in Berlin Marzahn-Hellersdorf, einem sozialen Brennpunkt, präsentieren sie als Debüt gleich mal ein Doppel-Album, das auf den Titel Schlicht & Ergreifend hört und deutschsprachige Musik mal ganz anders definiert. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Dennis on 24.05.2011

Willy DeVille – Come A Little Closer

Mink DeVille war ein Ausnahmekünstler und er liebte es, Konzerte zu geben. Er war im WDR Rockpalast in der Essener Grugahalle, wo er ungläubiges Staunen wegen seiner Bühnenpräsenz erntete und er stand im LineUp des ersten Rock am Ring-Festivals im Jahre 1985, lange bevor dieses eins der wichtigsten Festivals Europas wurde. Als er am 06. August 2009 an Bauchspeicheldrüsenkrebs starb, verlor die Welt einen der echten Rock and Roller, der eine Stimme und ein Charisma besaß, die ihresgleichen suchen. Jetzt erscheint eine CD die den vollmundigen Titel Best of live trägt und den trägt sie mit Recht. Continue Reading »

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