„Ein vielseitiges Kulturprogramm, das über den Rahmen eines Musikfestivals hinausreicht. Kunstausstellungen und Installationen, Lesungen, Poetry Slams, Kino-Vorstellungen und Akrobatik werden das Musikprogramm, das sich aus den Genres Rock, Pop, Indie, Singer-/Songwriter, Folk sowie experimentellen Klängen und ausgewählten DJ-Sets zusammensetzt, ergänzen“, verspricht Veranstalter FKP Scorpio zum neuen Festival „A Summer’s Tale“. Wir waren mal neugierig, was es mit diesem Festival auf sich hat und haben dem Veranstalter einen Schwung Fragen gestellt. Hier nun die Antworten!

Wie kam die Idee zu A Summer’s Tale? Wie positioniert sich das Festival innerhalb der inzwischen großen Festival-Auswahl?

Wir glauben, dass es immer mehr Menschen gibt, die Lust haben auf ein Festival, das mehr bietet als warmes Dosenbier und Menschenströme vor der Hauptbühne. Darum entstand die Idee, das Ganze ein wenig intimer und hochwertiger aufzuziehen. Das A Summer’s Tale soll langfristig die Position eines Genießer- und Liebhaber-Festivals einnehmen, das musikalisch, kulturell und kulinarisch was zu bieten hat und außerdem noch wahnsinnig viele Anknüpfungspunkte für die Freizeitgestaltung bietet – also z.B. Kreativworkshops, Yoga-Sessions oder Outdoor Aktivitäten.

Nach welchen Kriterien habt Ihr den Termin Anfang August gewählt?

Bei der Wahl des Termins sind unterschiedliche Faktoren eingeflossen: Anfang August ist die Chance auf sommerliches Traumwetter vergleichsweise hoch. Außerdem haben zu dem Zeitpunkt alle Bundesländer Sommerferien, was wichtig ist, wenn man ein familienfreundliches Festival auf die Beine stellt. Eine mögliche Konkurrenzsituation mit anderen Veranstaltungen ist natürlich auch nicht ganz unwichtig.

Was ungewöhnlich anmutet, ist der Beginn an einem Mittwoch. Wie kam es dazu?

Der Hintergedanke dazu ist, dass man den Leute mehr als nur ein Festival bieten will – das A Summer’s Tale soll eher ein Kurzurlaub mit Kulturprogramm sein, darum sollen unsere Besucher auch mehr Zeit haben, als auf anderen Festivals, um das Programm und die Natur drumrum genießen zu können.

Welche Grundgedanken lagen der Zusammenstellung des Programms zugrunde? Welche Motive stehen dahinter?

Es war schnell klar, dass es neben einer besonderen Auswahl an Musik und Konzerten mit Bands wie Patti Smith, Damien Rice, Zaz, Belle & Sebastian, Calexico, Yann Tiersen, Get Well Soon und vielen anderen) weitere Formate geben sollte, die das Festival zu einem einzigartigen Erlebnis werden lassen. Darum gibt es zahlreiche Lesungen (z.B. mit Jochen Distelmeyer oder Clemens Meyer), Showformate (z.B. von Heinz Strunk), Theater und Performances, Comedy, Live-Hörspiele… Da wir ja eben auch Familien ansprechen möchten, war klar, dass es Programmpunkte für Kinder und Eltern geben sollte. Z.B. tritt die Band Deine Freunde auf und die Konzertgeschichte Eule findet den Beat.

Ich habe gesehen, dass neben Konzerten, Lesungen usw. auch Aktivitäten wie Kanu-Fahrten, Radtouren und weitere angedacht sind. Wer wird diese leiten?

Kanufahrten und Radtouren kann man ohne Anleitung unternehmen. Neben dem Gelände fließt der Fluß Luhe und so kann man im Mietkanu auf eigene Faust starten. Ähnlich verhält es sich mit den Radtouren. Wir prüfen gerade aber noch, ob auch einige geführte Radtouren angeboten werden können.

Gibt es für Euch so etwas wie einen typischen Festival-Besucher für das A Summer’s Tale?

Dazu können wir nach der Festivalpremiere im August sicher mehr sagen, weil wir dann erst die Leute richtig kennengelernt haben, die zu dem Festival kommen. Es gibt aber natürlich schon eine Kernzielgruppe, die wir ansprechen möchten. Das sind kulturinteressierte Menschen ab etwa 25 Jahren aufwärts, die zwar Lust auf Festivals haben, aber auch gern mal ihre Ruhe haben, ein hochwertiges Essen zu schätzen wissen und Abwechslung mögen.

Wie ich gesehen habe, gibt es eine recht große Auswahl an Tickets, auch für einzelne Tage. Ist da nicht die Gefahr, dass andere Tage wiederum eher schwach besucht werden?

Das kann durchaus passieren, dennoch möchten wir den Besuchern größtmögliche Flexibilität bieten. Darum gibt es auch von Anfang an neben den 4-Tagestickets Tageskarten und 2-Tagestickets.

Neben der Möglichkeit des „normalen“ Campings wird es zudem Komfort-Unterkünfte geben. Welchen Komfort bieten sie?

Alle Infos zu den Komfortunterkünften werden wir in den nächsten Tagen auf unserer Webseite www.asummerstale.de/ veröffentlichen. Wer unseren Newsletter abonniert hat, bekommt die Infos dann auch direkt ins E-Mail-Postfach. Was aber schon spruchreif ist: Es wird auch jeden Fall unterschiedliche Unterkunfts-Varianten geben, sodass für alle, die nicht mit dem eigenen Zelt oder Wohnwagen kommen, auf jeden Fall eine schöne Auswahl angeboten wird.

Wie ist generell Eure Erwartungshaltung mit dem Festival?

Wir wünschen uns, dass unsere Besucher bei uns eine richtige gute Zeit haben und mit dem Gefühl nach Hause fahren, dass sie tolle Künstler gesehen haben und außerdem die ein oder andere Überraschung erlebt haben, an die sie sich gern zurückerinnern werden.
Wir wollen, dass sich das A Summer’s Tale langfristig etabliert.

Zum Schluss gefragt: Was möchtet Ihr dem Besucher unbedingt noch mit auf den Weg geben, bevor er sich auf den Weg nach Luhmühlen macht?

Wir raten jedem, sich nicht nur auf die „großen“ Bands und Musiker zu konzentrieren, die am späten Nachmittag und Abend spielen, sondern sich auch die Zeit zu nehmen, sich durch das andere Programm treiben zu lassen und mal in die abgelegeneren Winkel des Festivalgeländes zu schauen.

Homepage: www.asummerstale.de/

Interview: Marius Meyer
Bilder: Pressefreigabe