Wir trafen uns vor dem Konzert im Gebäude 9 mit Gitarrist Casper und Drummer Niles in einem gemütlichen Hinterzimmer des Clubs und sprachen über ihr Album, Festivals, Shows im Ausland und Parties. Die beiden Holländer zeigten sich als lustige, aber dennoch bodenständige und intelligente Kerle, die Spaß haben an dem, was sie tun. Vor dem Interview boten sie uns Getränke an (zugegeben, als Mitglieder der Band waren diese für sie natürlich kostenlos, aber eine nette Geste war es allemal) und Casper komplimentierte nach dem Gespräch noch Melvins FCK NZS Pullover.

In den Niederlanden habt ihr den Ziggo Dome, eine Location die etwa 17.000 Menschen fasst, für zwei Shows im November ausverkauft und nun spielt ihr hier in Köln vor ca. 600 Menschen. Wie findet ihr das?

Casper: Das Ding ist, dass wir die Ziggo Dome Shows noch nicht erlebt haben. Aber es macht eigentlich Spaß, ein bisschen Back-to-Basics zu gehen. Wir haben im vergangenen Jahr in Holland Shows für ungefähr 2.000 Menschen gespielt, das mal 15, da macht es Spaß, wieder ein bisschen mehr Intimität zu haben, da wir jetzt eine direktere Reaktion der Crowd sehen und Shows wie wir in Holland vor vier oder fünf Jahren gespielt haben spielen wir jetzt in Deutschland, das bringt uns an unsere Anfangstage zurück, es ist ein gutes Gefühl.

Aber hier in Köln ist mir aufgefallen, dass sehr viele Niederländer hier sind. Wusstet ihr das?

Niles: Ja, ist uns aufgefallen, da all unsere Shows in Holland ziemlich schnell ausverkauft waren und sogar der Ziggo Dome war es nach einem Tag, also haben wir eine zweite Show dort geplant und diese war zwei Tage später auch ausverkauft, also denke ich, dass Leute, die nah an Deutschland wohnen sich denken „Hey, das ist meine Chance Kensington zu sehen!“, also natürlich sind hier auch viele Holländer und für die ist es etwas Besonderes, da wir zuhause nur große Shows spielen, also ist es für sie wie Kensington vor fünf Jahren.

Und ihr habt in den letzten Tagen in Hamburg und Berlin gespielt. Ist euch ein Unterschied zwischen deutschem und holländischem Publikum aufgefallen?

Casper: Es war etwa 50/50 in Hamburg, in Berlin war es allerdings anders, Berliner sind etwas schwerer zu überzeugen, denke ich, ein bisschen ruhiger und vielleicht ein wenig kritischer. Es hat aber Spaß gemacht in Berlin und die Hamburg Show hat mir auch wirklich gefallen.

Niles: Und ich denke, dass Hamburg eher eine Rock-Stadt ist als Berlin zum Beispiel.

Casper: Aber ja, ich denke auch, dass es in Holland einfacher für uns ist, die Leute kennen die Songs, die Texte, sie wissen in etwa was sie erwartet und in Deutschland fangen wir ganz neu an, also müssen wir die Zuschauer überzeugen. Es ist aber allerdings zufriedenstellender wenn wir diese Menschen dazu bringen, sich zu bewegen, zu singen und das ist zwar eine große Herausforderung für uns, aber es macht wirklich Spaß es zu versuchen, da man manchmal ein bisschen faul wird wenn alles funktioniert. Wir spielen eine Show in Holland und machen unser Ding und sind zufrieden damit, in Deutschland müssen wir härter arbeiten und ich denke, dass das gut für uns ist, einfach zu realisieren, dass es ein Stück harter Arbeit ist, in einem Land erfolgreich zu werden oder jemanden davon zu überzeugen, dass er deine Band mögen könnte.

Ist das in anderen europäischen Ländern auch so, beispielsweise Polen?

Casper: Ja, Prag hat echt Spaß gemacht.

Niles: Ja, das war das erste Mal, dass wir dort waren, in Tschechien haben wir letzten Sommer bereits ein paar Festivals gespielt, aber Polen war das erste Mal und es war überraschend so viele Fans zu sehen, die die Songs bereits kannten und wir werden im Sommer für ein paar Festivals wiederkommen.

Casper: Es war wirklich überraschend, da wir nicht wirklich wussten, was zu erwarten war, weil wir einfach die Shows gebucht haben und hofften, dass Leute kommen würden. Im Endeffekt war aber wirklich viel los, drei Locations waren fast ausverkauft und die Leute, wie Niles schon gesagt hat, kannten die Songs schon und hatten sich die Zeit genommen sich mit der Band vertraut zu machen und das ist so cool wenn du irgendwo bist, wo du noch nie vorher warst!

Niles: Vor allem für eine 12-Stunden Fahrt (lacht).

Casper: Wir machen das ganze Verladen und Aufbauen und Fahren wieder selbst. Wir hätten fünf oder zehn Leute mitnehmen können, aber wir wollten es selbst tun. Wenn man den Aufwand erfährt macht es mehr Sinn und es lässt dich härter arbeiten und jetzt haben wir nur einen Soundmann und einen Tourmanager dabei, den Rest machen wir selbst.

Es bringt einen also auch näher zum Publikum?

Casper: Ja, das auch, und wie ich schon sagte, wir mögen dieses Back-to-Basics Gefühl, dass man in einen Van springt und sieht, wo man landet.

Niles: Und besonders die Band die wir jetzt gerade sind, mit dem Sound den wir jetzt gerade haben, ist es eine Herausforderung und aufregend in solchen kleinen Clubs zu spielen, mit dem großen Sound den unsere Songs gerade haben, denn früher, vor etwa sechs, sieben Jahren, waren wir eine komplett andere Band und da haben wir in der gleichen Art Clubs gespielt, bloß in Holland. Nun sind wir eine vollkommen andere Band und wir spielen große Bühnen zuhause in Holland, kleine Bühnen hier und es ist ziemlich cool zu sehen, wie die Leute darauf reagieren.

Casper: Ja, den Kontrast zu haben ist wirklich sehr cool. Beide Dinge zu tun.

Habt ihr irgendwelche Rituale vor euren Konzerten?

Casper: Oh, wow, das ist ziemlich einfach.

Niles: Ja, ziemlich einfach (lacht). Es ist nicht wirklich aufregend, aber wir hören uns die gleichen Tracks von Gojira an, das ist eine französische Metalband und wir lieben sie.

Casper: Wir werden mit ihrer Musik echt aufgedreht und jetzt ist es wirklich eine Art Ritual, da die Show nicht beginnt bevor man einen Song namens „Explosia“ und „The Mouth of Kala“ gehört hat, welche beide eine Art Aufwärmsongs für uns sind. Und wir trinken… ein bisschen (lacht). Wir haben auf dieser Tour manchmal den Wodka gegen Hustensaft getauscht, unglücklicherweise. Aber ja, es ist gut, das Blut ein bisschen in Wallung zu bringen, weißt du, rumzutanzen und Späße zu machen, die Energie zu bekommen. Du willst mit keinem alltäglichen Gedanken in deinem Kopf auf die Bühne gehen, du willst deinen Geist von so etwas leeren und die Show spielen. Und Wodka und Gojira helfen beide (lacht), in die richtige Stimmung zu kommen.

Also macht ihr nach der Show auch gerne Party?

Casper: Nein. Nein, das ist noch nie vorgekommen (alle lachen).

Niles: Es kommt wirklich darauf an, in welcher Stadt wir sind und was für ein Tag es ist. Manchmal haben wir wirklich Lust zu feiern und dann – ist es ein scheiß Montag (lacht). Und das ist das Ding beim Touren: du vergisst was für ein Tag es ist. Heute könnte ein Freitag sein, könnte ein Samstag sein…

Casper: Ich bin mir nicht sicher.

Samstag.

Niles: Oh, Samstag, also ist es ein guter Tag um rauszugehen.

Casper: Ich denke wir haben den klassischen Fehler gemacht, am Anfang der Tour zu hart zu feiern. Jede Band macht das, nach dem Motto „Oh, wir sind aufgeregt, wir sind auf Tour, wir haben Bock, wir sind unzerstörbar!“ – und dann, naja…

Niles: Selbst nach Jahren machen wir immer noch denselben Fehler (lacht).

Casper: Aber ich denke, dass es ein guter Fehler ist, denn manchmal wenn man einen Kater hat ist alles witziger. Es macht Sinn, diesen Flow durch die Tour zu halten, aber es geht nicht immer, das ist das Problem. Aber wir mögen unsere Parties. Manchmal (lacht). Sie machen uns nichts aus.

Niles: Besonders wenn man Leute kennenlernt die in der Nähe wohnen und die guten Orte kennen.

Casper: Ja, wenn jemand sagt „hey, wir zeigen euch die coolsten Bars in Köln, kommt ihr mit?“, dann sagen wir nicht „hmm, nein. Nein, sorry…“

Niles: Natürlich sagen wir JA!

Casper: Das ist auch worauf es beim Touren ankommt. Neben dem ganzen musikalischen Ding ist es echt cool einfach neue Leute kennenzulernen und neue Orte zu entdecken, es ist wie ein Urlaub, bloß mit viel Fahrerei und viel Alkohol. Wir wollen diesen Teil auch erleben, es ist ein wichtiger Grund warum eine Tour Spaß macht.

Ihr vier hört alle unterschiedliche Musik. Wie sieht man das in eurer Musik und wie würdet ihr den Prozess des Songwritings beschreiben?

Niles: Das passiert sehr natürlich, wir fangen einfach an zu spielen und jammen ein bisschen und in einer Stunde die wir spielen ist natürlich 90% scheiße und 10% etwas wo es zwischen uns klick macht und dann sagen wir ok, das fanden wir echt gut, und dann könnte es vielleicht ein Song werden.

Casper: Wir hören als vier Personen alle möglichen Musikrichtungen und so beeinflussen wir uns gegenseitig und ich denke, dass die verschiedenen Geschmäcker am Ende die Sorte Musik machen, die irgendwann existiert. Tracks wie „Done With It“ oder „Streets, All For Nothing“ kamen direkt aus einem Jam. (Zu Niles:) Genau wie Jan für „All For Nothing“ diesen Groove mit dir gestartet hat, „Done With It“ war in ca. fünf Minuten da. Und das ist das kleine Stück, das man braucht, um einen Song darum zu bilden. Aber wenn du weißt, dass dieses Stück in einer Stunde Jamming vorkommt ist es wirklich einfach, wir sagen einfach „one, two, three, four“ und sehen, was passiert. Wir denken nicht wirklich an Songwriting wenn wir die eigentlichen Ideen haben. Wenn wir dann einen Groove oder so haben, dann denken wir darüber nach, wie das ein Song werden kann.

Niles: Und natürlich haben wir Tage an denen wir es versuchen und es kommt nichts dabei raus.

Casper: Oder wenn man etwas schreiben will und das komplette Gegenteil kommt raus.

Niles: Besonders wenn man anfangen will, neue Songs für ein neues Album zu schreiben, zum Beispiel etwas Neues ausprobieren will, in den ersten paar Sessions sucht man, man sucht nach neuem Material und meistens kommt nichts dabei raus (lachend). Aber wenn es wenn es einen Leittrack gibt, zum Beispiel war es für dieses Album All For Nothing, das war der erste Song den wir geschrieben haben, dann hast du einen Leitfaden, dann weißt du „das ist es.“

Casper: Wie der Vibe des Albums. Es ist schwer, den exakten Moment festzulegen, weißt du? Es ist wie „oh, jetzt haben wir was! Oder?“ (lacht). Ja, es ist immer noch ziemlich aufregend. Wir haben jetzt drei Alben und zwei EPs geschrieben, aber jedes Mal das wir wieder anfangen zu schreiben, weiß man nie was passiert.

Also war es in etwa der gleiche Prozess für jedes der drei Alben?

Casper: Jaa, naja… (überlegt) Ich denke dieses letzte Album war das natürlichste.

Niles: Für das erste Album sind wir für ein paar Monate nach Leeds ins Studio geflogen, hatten aber nur fünf Songs. Es sind etwa 12 oder 13 Lieder auf dem Album. Also haben wir im Studio angefangen, die anderen zu schreiben. Wir waren eigentlich …

Casper: …ein bisschen naiv. Das zweite, Vultures, war vielleicht ein bisschen zu überfokussiert. Wir haben versucht, alles perfekt zu machen, aber das geht nicht. Und beim dritten wussten wir in etwa was unsere Fehler sind und welche Risiken beim Schreiben bestehen, also sind wir auf der kreativen Ebene an einen guten Punkt gekommen. Es war ein leichtes Schreiben, hat außerdem Spaß gemacht.

Ihr werdet die letzten beiden Rivals Shows in Amsterdam spielen. Wie macht ihr danach weiter?

Casper: Wir sind uns noch nicht sicher, ich denke, dass wir danach ein neues Album schreiben werden. Wir werden wohl Anfang 2016 ins Studio gehen. Aber dieses Jahr wird so geschäftig für uns, da wir Festivals in ganz Europa spielen werden, wir haben diese großen Shows in Holland und wir planen eine neue Tour um September, Oktober, November rum, um wieder durch Europa zu touren, also fokussieren wir uns erstmal auf diesen Teil und dann im Sommer werden wir vielleicht daran denken zu schreiben und neues Zeug zu machen. Aber wir wollen dieses ganze Rivals-Ding in Holland perfekt abschließen, und wir sind noch dabei uns in den ganzen anderen Ländern einen Namen zu machen, wir machen zwei Dinge gleichzeitig und das macht es wirklich toll und auch sehr geschäftig.

Du hast gesagt, dass ihr Festivals spielen werdet, habt ihr dafür schon genaue Pläne?

Casper: Ja! Ich bin mir nicht sicher, ob ich das schon bekannt geben darf, kann nichts über deutsche Festivals sagen, aber es werden um die acht bis zehn deutsche Termine, denke ich. Und dann kommen wir hoffentlich im Herbst wieder, um noch ein paar Clubshows zu spielen. Denn so machen wir unseren Aufbau, wir wollen einfach viel spielen, das ist der beste Weg um eine Band kennenzulernen und wir werden definitiv im Sommer für ein paar Festivals wiederkommen.

Wart ihr bisher schon auf großen deutschen Festivals?

Niles: Nein, noch nicht in Deutschland. Wir haben ein paar große Festivals in der Schweiz und in Österreich gespielt, auf dem Frequency Festival und auf dem Gampel Open Air, Gurten Festival…

Und ihr habt auch schon in anderen Ländern auf Majorfestivals gespielt. Zum Beispiel beim Sziget.

Casper: Ja! Sziget und auch beim Exit Festival in Serbien. Ich meine, wir sind verfügbar für die großen Festivals (lacht), sie können uns jederzeit anrufen. Ich denke Deutschland ist ein echt großes Land, es braucht ein Wenig mehr Zeit um nach oben zu kommen. In den anderen Ländern, Ungarn mit dem Sziget und in Tschechien haben wir bereits ein paar ziemlich große Festivals gespielt, da ist man ein Bisschen näher an der Spitze und in Deutschland haben wir gemerkt, dass es mehr Zeit und Aufwand kostet um dorthin zu kommen, da vielleicht das Level der Bands höher ist. Aber es ist eine gute Herausforderung. Ich hoffe, dass wir Sachen wie Rock am Ring oder Hurricane und Southside, diese Kategorie, irgendwann spielen können, das würde Spaß machen.

Geht ihr auch gerne als Besucher auf Festivals?

Casper: Ja, aber leider haben wir das seit Jahren nicht mehr gemacht, weil wir immer so viel über den Sommer spielen.

Niles: Es ist wirklich cool, aber…

Casper: Wir beschweren uns nicht!

Findet ihr auch Zeit, bei Festivals ein wenig herumzulaufen und euch umzusehen wenn ihr dort spielt?

Casper: Ja, das ist was wir versuchen, es ist quasi wie das Geschäftliche mit der Freizeit zu verbinden. Wir gehen immer auf das Terrain und gucken uns ein paar andere Bands an. Ich denke, dass das eine der coolsten Dinge an Festivals ist. Wenn ich nicht in einer Band wäre würde ich dort als Besucher sein.

Niles: Ja, man trifft auch Backstage viele coole Leute.

Casper: Ja, Kollegen und so.

Niles: Ich will dieses Jahr Dave Grohl treffen!

Casper: Ja, hoffentlich!

Ihr trefft also auch Musiker von denen ihr schon vorher Fans wart?

Casper: Ja! Wir haben zum Beispiel Biffy Clyro bei den MTV Awards getroffen und wir haben sie ein Jahr vorher beim Gampel Open Air gesehen, es war eine der besten Festivalshows die ich je gesehen habe, massiver Sound und eine großartige Performance.

Niles: Es waren echt coole Jungs.

Casper: Wirklich bodenständig. Wir haben außerdem mit den Jungs von Royal Blood gesprochen. Eine sehr coole, neue Band finde ich, nette Kerle außerdem. Sie waren ein bisschen müde, aber wirklich cool (lacht).

Niles: Und früher haben wir The Wombats ein paar Mal supportet.

Casper: Haben sie ziemlich gut kennengelernt. Auch sehr coole Jungs. Es ist wie mit allen Bands, weißt du, es gibt nicht so viele Arschlöcher. Sie tun einfach, was sie lieben.

Niles: Bei den MTV Awards ist es ein Stück weit Konkurrenz, aber das war’s auch schon. Wenn du backstage bist jubeln alle, hängen einfach zusammen rum. Natürlich treffen sie neue Leute, denn sonst sitzen sie bloß den ganzen Tag miteinander im Tourbus.

Casper: Manchmal muss man einfach für eine Sekunde mit jemand anderem reden.

Letztes Jahr war sehr erfolgreich für euch, unter anderem habt ihr einen MTV Award gewonnen. Hat das etwas für euch geändert, erkennen euch zum Beispiel Leute auf der Straße und fragen nach Autogrammen?

Casper: In Holland sind wir eine Band die hauptsächlich für ihre Musik bekannt ist. Nicht so sehr für unsere Gesichter oder weil wir eine berühmte Schauspielerin daten (lacht). Und so gefällt uns das, wir wollen, dass die Menschen zuerst die Musik und die Band kennenlernen, bevor sie sagen „Hey, das sind die aus dem Fernsehen!“, oder so. Natürlich hat das MTV-Award-Gewinnen etwas geändert, aber wir haben es so langsam aufgebaut, dass wir erst jetzt in Holland ein bisschen berühmt sind.

Niles: Wir sind schon ziemlich berühmt, denke ich (lacht).

Casper: Aber, naja, wir können über die Straße laufen und normal einkaufen gehen.

Niles: Es ist wirklich lustig, denn wir können definitiv sagen, dass wir die größte Band sind, da es nur eine Band gibt, die den Ziggo Dome zwei Mal so schnell ausverkauft, aber die Leute kennen unsere Gesichter noch nicht wirklich.

Casper: Manchmal kommt es auf den Ort an. Wenn ich mir in Holland eine Band angucke sprechen mich viele Leute an, weil das Leute sind, die oft in Clubs gehen, sich Bands anschauen und wissen, wer wir sind und dann machst du ein Foto mit jemandem oder plauderst ein bisschen und sagst danke und tschüss und manchmal bist du irgendwo wo wohl sowieso noch niemand von dir gehört hat. Wenn ich Einkäufe mache, muss ich nicht ständig Fotos machen, was ich extrem okay finde (lacht). Besonders wenn wir zu viert unterwegs sind neigen Leute dazu, uns zu erkennen, aber als einzelne Person nicht so sehr. Vielleicht ändert sich das in den nächsten Jahren noch, man weiß es nie.

Das war es jetzt auch schon. Habt ihr noch etwas, das ihr euren deutschen Fans sagen wollt?

Casper: Also, ich hoffe, dass Leute kommen um sich den Rest der Shows in Deutschland anzusehen. Wir spielen noch ein paar ziemlich coole Termine in Stuttgart, München, Frankfurt und Nürnberg und Leipzig, Weinheim, … also…

Niles: … kommt und schaut euch uns an!

Casper: Kommt und entscheidet selbst, ob wir eine coole Band sind oder nicht!

Vielen Dank!

Beide: Danke!

Weitere Artikel
Konzertbericht: Kensington – 31.01.2015, Köln Gebäude 9
Rezension: Kensington – Rivals
Rezension: Kensington – Vultures

Homepage: www.kensingtonband.com
Facebook: www.facebook.com/kensingtonband
Twitter: www.twitter.com/kensingtonband

Interview und Übersetzung: Alexander Mann, Melvin Damian Klein
Bilder: Pablo Delfos (1, 3, 6), Rutger van der Bent (2, 4, 5)