Anlässlich Ihrer Europa-Tour haben wir mit Michael York, einem der beiden Gitarristen von Pianos Become The Teeth sprechen können. Auf der Bühne des Kölner MTC, an dem Pianos Become The Teeth abends das letzte ihrer Deutschland-Konzerte spielen werden, gewährt der äußerst sympathische und gut aufgelegte York Einblicke über den Verlauf der aktuellen Tour und das Leben zwischen den Konzerten, das neue Album „Keep You“ und das Leben als Musiker.

Vielen Dank, dass Du Dir so kurz vor der Show die Zeit für uns nimmst. Heute ist Euer letztes Konzert in Deutschland. Wie hat Dir die Tour bisher gefallen?

Es war großartig bis jetzt. Und wir haben nicht erwartet, dass es annähernd so gut wird, wie es bis jetzt war. Wir waren schon einige Male in Deutschland und die Konzerte waren immer toll. Aber diese waren mit Abstand die besten, die wir mit unserer Band jemals hatten. Es war beeindruckend. Es war richtig gut!

Hast Du hierfür eine Erklärung?

Ich bin mir nicht sicher. Wir sind jetzt zum vierten Mal hier und haben uns langsam etwas aufgebaut. Am Anfang waren eine Handvoll Leute da. Beim nächsten Mal waren es einige mehr. Es wuchs stetig. Das, zusammen mit dem neuen Album und den Leuten von Epitaph, die viele PR-Leute einsetzen, bringt uns mehr Zuschauer. Und es sind viele dabei, die uns zum ersten Mal sehen. Und das werden wohl die Gründe sein.

Ihr Spielt das neue Album „Keep You“, das etwas ruhiger ist. Wie haben die Fans darauf reagiert? Sind sie überrascht und mögen die älteren Songs mehr oder haben sie sich mit Euch entwickelt?

Ich glaube, sie sind mit uns gewachsen. Es gibt immer Leute, die möchten, dass man dieselbe Musik spielt, die man über Jahre gespielt hat. Das ist total verständlich. Gerade wenn Du eine Band toll findest, die gerade ihre erste Platte rausgebracht hat und dann ändert sie ihren Stil. Ich sehe aber nicht, warum Leute hierüber entsetzt sein sollten. Insgesamt waren die Reaktionen auf das Album sehr positiv. Viele Leute haben vorher keinen Zugang zu unserer Musik gefunden, weil sie eben so rau war. Und jetzt haben sie vielleicht die Möglichkeit zu verstehen, warum die letzten Platten härter waren und diese es eben nicht ist. Für uns war es nie ein bewusster Wechsel. Die neuen Songs sind eben die, welche dabei herausgekommen sind. Als wir die ersten Demos gemacht haben, haben wir gemerkt, dass das eine coole neue Richtung ist. Das war beeindruckend. Also haben wir geschaut, was wir daraus machen können und was passiert. Mit dem Resultat könnten wir nicht glücklicher sein. Und die meisten Leute haben das Album sehr positiv aufgenommen. Es wird immer diejenigen geben, denen es nicht gefällt. Aber es ist gut, gegenpolige Sichtweisen zu haben. Wenn man etwas veröffentlicht, sollten die Leute sich damit auseinandersetzen, egal in welche Richtung. Ich denke wir haben das Richtige gemacht.

Gibt es etwas, was Dir von dieser Tour in Erinnerung bleiben wird? Etwas Überraschendes, Inspirierendes oder Lustiges?

Hmmm. Es ist nicht so einfach, so weit von zu Hause weg zu sein. Das waren unsere ersten Headline-Shows hier in Europa und alle waren ausverkauft. Wir haben so etwas in unserer Karriere noch nicht erlebt. Wenn Du Dich zurücklehnst und siehst, dass tausende Meilen von zuhause entfernt drei- bis vierhundert Leute kommen, um dich zu sehen, ist das schon ziemlich unglaublich. Das war schon atemberaubend. Wir sind jetzt so lange als Band unterwegs. Es ist eine tolle Erfahrung zu sehen, wie sich die harte Arbeit bezahlt macht und wie die Leute die neue Platte und das, was wir machen genauso genießen wie wir es tun. Das ist schon wirklich cool!

Wie viele Zuschauer habt ihr im Vergleich hierzu bei Euren Konzerten in den Staaten?

Wir hatten im Oktober eine Tour in den USA. Auch dort hatten wir unsere ersten Headline-Shows in größeren Locations und auch die waren alle ausverkauft. Das ist uns dort auch noch nie passiert. Es scheint, als das wir überall etwas bekannter und größer werden. Ich bin auf jeden Fall gespannt zu sehen, wie es weitergeht.

Was macht Ihr zwischen den Konzerten? Schreibt ihr an neuen Sachen oder könnt ihr Euch auch die Städte, in denen ihr seid etwas anschauen?

Wir jammen schon etwas rum. Chad hatte ein neues Riff, zu dem wir ein paar Sachen ausprobiert haben. Wir versuchen schon neue Sachen zu schreiben. Wenn wir zu den Clubs kommen, nehmen wir uns etwas Zeit für E-Mails und schauen ob es neues von unseren Frauen und Freundinnen gibt. Dann sehen wir uns etwas die Städte an, laufen herum. Von allem ein bisschen. Aber wir versuchen schon so viel zu sehen, wie möglich.

Habt Ihr eine Lieblingsstadt in Deutschland?

Lass mich kurz nachdenken. Ich mag Hamburg sehr. Aber ich mag auch Berlin und Köln. Als wir das allererste Mal in Köln waren, war das unser erstes Konzert in Deutschland überhaupt. Wir waren mit einer schwedischen Band unterwegs. Die haben uns den Kölner Dom mit dieser tollen Architektur gezeigt. Das war schon sehr überwältigend. Und es ist immer sehr gastfreundlich hier. Es kommen immer viele Leute zu unseren Shows in Köln. Das ist wirklich beeindruckend. Überhaupt ist Deutschland eines unser Lieblingsländer, wenn wir außerhalb der USA touren. Die Leute sind wirklich sehr nett und gastfreundlich zu uns. Hier macht es immer großen Spaß.

Ihr seid nicht die einzige Band, die sagt, dass Deutschland ein tolles Land für Konzerte und Tourneen ist. Kannst Du Dir erklären, warum das so ist?

Wenn Du hier zu einem Club kommst, kümmert man sich um Dich. Es gibt Abendessen und ausreichend Getränke, insbesondere Alkohol (grinst). Du hast einen eigenen Raum für Dich. Das ist in den Staaten völlig anders. Du musst Dich um alles selber kümmern. Es gibt zwar einen Backstage-Bereich, aber keinen Platz, an den Du Dich zurückziehen kannst. Es ist sehr selten, dass Du dort so behandelt wirst, wie hier. Es ist vielleicht anders, wenn Du eine große Band bist. Und deswegen mögen wir es hier einfach!

Ist es in Deutschland familiärer?

Absolut!

Noch mal kurz zum Tourleben. Was nimmst Du auf jeden Fall mit, wenn Du auf Tour gehst?

Ich habe ein Paar geräuschabschirmende Kopfhörer. Die sind ziemlich hilfreich wenn ich schlafen will und irgendjemand schnarcht (lacht). Die nehme ich immer mit, wenn ich reise. Natürlich meinen iPod. Dann natürlich den üblichen Kram, wie Zahnbürste und so. Aber das sind die Wichtigsten. Gerade die Kopfhörer. Die haben schon in einigen Nächten meinen Schlaf gerettet. Die benutze ich eigentlich jeden Tag. Und dann habe ich noch einen Kindle dabei. Ich lese gerne, wenn wir unterwegs sind.

Was hörst Du auf Deinem iPod? Hast Du aktuell eine Lieblings-CD?

Momentan höre ich viel von Porter Robinson. Der kommt eher aus der Elektronik/DJ-Richtung und hat letztes Jahr eine neue CD rausgebracht, „Worlds“. Und die höre ich sehr gerne. Er arbeitet mit Vintage-Sounds und das Ganze ist ein wenig poppig. Und dann höre ich die neue Future Islands-CD sehr gerne; die gehen in die Richtung 80er Jahre Wave.

Wenn Du das Publikum vergleichst, in Amerika und Europa, fallen Dir Unterschiede auf, vielleicht gerade beim deutschen Publikum?

Ja! Das deutsche Publikum ist sehr aufmerksam. Sehr ruhig. Anfang waren wir uns nicht sicher, ob sie uns überhaupt mögen. Aber Ihr seid einfach sehr fokussiert auf die Musik. Ihr wollt die ganze Show in Euch aufnehmen. Und das ist beeindruckend. In Amerika ist das nicht so. Da flippen sie schon mal aus. Manchmal, wenn wir spielen, mag ich das ruhigere Publikum eher. Da habe ich das Gefühl, sie wollen jeden Moment in sich aufnehmen. Das ist glaube ich der Unterschied.

Lass uns noch etwas über „Keep You“ reden. Der Gesang hat sich sehr geändert im Verhältnis zu den alten Alben. War das geplant oder hat sich das beim Schreiben der neuen Songs ergeben?

Die ersten beiden Stücke, die für die Platte geschrieben haben waren „Legions“ und „Say Nothing“. Bei „Say Nothing“ hatten wir alle sofort das Gefühl, dass dies der letzte Song des Albums ist. Als wir angefangen haben, Demos für die neue CD aufzunehmen haben wir zusammen mit Touché Amoré eine Split-EP herausgebracht. Und bei „Hiding“ hat Kyle [Anm. d. Red.: Kyle Durfey, Sänger von Pianos Become The Teeth] etwas weicher gesungen. Und wir dachten, das klingt wirklich großartig. Wir hätten nicht gedacht, dass er das kann. Und als er selbstbewusster wurde, haben wir auch beim Songwriting darauf reagiert. Da war nichts geplant. Wir haben uns nicht gesagt, wir machen jetzt eine ruhigere Platte. Wir hören viel Musik, die etwas in diese Richtung geht, wie zum Beispiel Interpol. Und das schien uns die Richtung zu sein, in die wir gehen wollten. Aber das war nicht geplant. „Legions“ und „Say Nothing“ waren eher wie unsere älteren Songs. Und dann haben wir enamor me geschrieben. Und das war für uns wie ein sehr großer Aufbruch. Er ist größtenteils sehr ruhig. Die Struktur des Songs ist anders. Wir haben den Song in einer Nachtgeschrieben und das hat großen Spaß gemacht. Und als wir diesen Schritt gemacht hatten, war klar, dass wir in diese Richtung gehen würden, weil es sich einfach richtig angefühlt hat. Es hat sich eben in diese Richtung entwickelt, als wir mit der Platte begonnen hatten. Als wir dann die Masterbänder von den Aufnahmen hörten, dachten wir „Wow, das ist schon anders. Was die Leute wohl davon halten werden?“ Aber wir sind sehr stolz auf das Album und das ist bis heute unsere absolute Lieblingsplatte.

Hat denn Kyle früher bei den Proben nie gesungen?

Er hat immer geschrien. Auch wenn wir Songs geschrieben haben und er Ideen ausprobiert hat. Aber wenn man sich unsere Alben anhört, dann kann man schon erkennen, dass es sich in die jetzige Richtung entwickelt hat. Wenn Du von Auld Pride, wo gar kein Gesang war über „The Lack Long After“, wo in ein paar Songs gesungen wird zu der split-EP mit Touché Amoré schaust, wo es dann deutlich mehr Gesang war, dann war es ein klar erkennbarer Wechsel. Vielleicht waren wir deshalb auch über die Reaktionen zu dem Album so überrascht. Wenn Du Dich für uns als Band interessierst, dann konntest Du das erkennen, weil es mit jeder Platte in diese Richtung ging. Und das hat sich einfach beim Schreiben der Songs ergeben und es klang gut. Deswegen haben wir es so gemacht.

Wenn man sich mit dem Hintergrund der sehr persönlichen Texte beschäftigt und dann die drei Alben gesanglich mit einander vergleicht, könnte man meinen, dass Kyle „seinen Frieden gefunden hat“?

Ja, ich denke schon. Ich kann natürlich nicht für Kyle sprechen. Aber für mich stellen sich die drei Alben von ihren Texten als das Depression–Wut–Akzeptierung–Modell dar. Aber wir werden immer eine Band sein, die traurige Musik schreibt. Das ist das was wir wollen und was uns sehr viel Spaß macht. Kyle hat für „Keep You“ viele Texte geschrieben, in denen es um das Akzeptieren von Geschehenem geht. Nicht unbedingt aus einer positiven Sicht. Eher, dass wir älter werden und erkennen, dass wir auch negative Erlebnisse akzeptieren und hinnehmen können. Das war das Thema dieser Platte. Als Band haben wir das Bedürfnis, das alles in sich stimmig ist. Und ich denke, das hört man dem Album an.

Wenn ich mir „Keep You“ anhöre, dann haben die Songs eine unglaubliche Intensität, die man nicht auf vielen anderen Alben hört. Wie schafft ihr diese Dichte in den Songs? Verfolgt Ihr eine bestimmte Struktur oder ist die einfach da?

Was wir als Band immer versuchen, ist auf die Dynamik zu achten. Wenn eine Stelle ruhig ist, dann versuchen wir sie so leise wie möglich zu spielen. Und wenn eine Stelle laut sein soll, dann versuchen wir alles hereinzulegen. Gerade David [Anm. der Redaktion: David Haik ist der Schlagzeuger] ist unglaublich darin, diese Dynamik umzusetzen. Er kann sehr leise spielen und wenn es sein muss, unglaublich auf sein Set einprügeln. Er ist sicherlich einer der besten Musiker, mit denen ich jemals zusammen gearbeitet habe. Und ich denke das führt zu dieser Intensität. (denkt kurz nach) Es ist seltsam. Ich versuche gerade darüber nachzudenken, wie wir Songs schreiben. Aber es gibt da keine besondere Struktur. Jemand hat ein Riff und dann jammen wir und schauen, ob wir daraus einen Song machen können.

Für uns bedeutet es sehr viel, wenn die Leute diese Intensität in unseren Songs spüren. Denn genau das wollen wir ja auch transportieren. Aber ein Rezept dafür haben wir nicht. Es kommt einfach. Und das ist natürlich richtig cool. Und ich glaube, das können wir wirklich gut. Dynamik für epische Songteile kreieren. Und auf „Keep You“ haben wir darauf geachtet, dass die Songs nicht zu vorhersehbar werden, sondern immer genau das Gegenteil gemacht. Wir wollen nicht, dass ein Song vorhersehbar in seinem Ablauf wird. Deswegen haben wir bei einigen Songs bestimm Teile herausgenommen. Und das hat ihnen gut getan.,

Dann ist für Euch die Dynamik wichtiger als ein bestimmter Ablauf wie z.B. Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Bridge etc.?

Yeah! Uns geht es darum, den Song als Ganzes zu sehen. Wir möchten nicht diese „Hier ist die Strophe“ und „Hier ist der Refrain“ Songs. Wenn das funktioniert ist es okay. Bei „Enamor Me“ hat das geklappt und auch Sinn gemacht. Aber im Wesentlichen geht es uns um die Dynamik eines Songs. Wir als Band möchten ihn so machen, dass er sich nach etwas anfühlt.

Denkst Du, dass es inzwischen mehr Bands gibt, die mehr auf Dynamik und Intensität Wert legen, als bestimmte Abläufe?

Ich denke das hängt davon ab, wo eine Band hinmöchte. Wenn eine Band – und da ist nichts gegen zu sagen – groß werden und große Shows spielen will, dann ist es natürlich einfacher, wenn man einen guten Produzenten hat, und aus sechs Akkorden und der richtigen Reihenfolge einen Radiohit macht. Das ist auch okay. Ich mag auch Popmusik. Und die Leute mögen es, weil es eingängig ist. Aber es gibt eben auch Leute, die sehen Musik als eine Form von Kunst und fühlen sich mit ihr verbunden. Und die schreiben Songs, von denen sie meinen, dass sie genau so sein müssen. Zum Beispiel Liz Harris aka Grouper hat letztes Jahr ein Album veröffentlicht. „Ruins“ heißt es. Sehr Low-Fi. Sie hat es in ihrem Haus aufgenommen. Nur Klavier und ihr Gesang. Es ist atemberaubend, wie wunderschön die Songs sind. Und Du hörst, was im Haus vor sich geht. Hier und da hörst Du wie Türen auf- und zugehen. Und dieses Album ist wirklich so cool!!! Sie wird nie vor 20.000 Leuten spielen, sondern vor viel viel weniger, die aber verstehen, was sie ausdrücken will. Und das ist das Wichtige. Die Indie-Rock-Welt ist unglaublich groß geworden. Und sie wird noch viel größer werden. Und das ist gut zu sehen, dass zum Beispiel eine Band wie Interpol mit einem Album wie „Turn On The Bright Lights“ beginnt und dann zu einem Album wie „El Pintor“ kommt, das unglaublich vielen Leuten gefällt. Aber ob Du vor wenigen Leuten spielst oder in einer Arena ist nicht ausschlaggebend für die Qualität Deiner Musik. Nimm Bruce Springsteen. Das ist so ein großartiger Künstler, der so viele großartige und wichtige Songs geschrieben hat. Das gute aktuell ist, das Du kein TV-Star werden musst, um groß und bekannt zu werden. Du kannst auch emotionale und beeindruckende Songs schreiben und trotzdem groß werden.

Du sprachst eben davon, wie groß Interpol in den letzten Jahren geworden sind. Es gibt ja immer diejenigen Fans, die sich freuen, wenn eine Band, die sie entdeckt haben groß und bekannt werden und diejenigen Fans, die nicht möchten, dass eine solche Band durchstartet. Wie siehst Du das?

Ich möchte, dass Bands, die hart arbeiten so groß wie irgend möglich werden. Wenn Du Bands wie Interpol nimmst. Die sind zwar groß. Aber sie sind nicht so bekannt, dass sich beispielsweise meine Eltern sie anhören würden. Und sie haben eine künstlerische Integrität. Sie sind groß geworden, schreiben aber nach wie vor Songs, die ich unglaublich mag. Solche Bands sollen riesig werden. Denn ich weiß, wie hart das Leben auf Tour ist. Nahezu das ganze Jahr unterwegs zu sein und sich langsam etwas aufbauen. Ich fände es toll, wenn nächstes Jahr unsere Shows doppelt so groß werden und das Jahr danach dreimal so groß (lacht). Das wäre toll. Viele Leute denken, dass Bands, wenn sie größer werden in Ihrer künstlerischen Integrität eingeschränkt werden. Das ist aber sicherlich bei den meisten Bands nicht der Fall. Das ist eher eine irrationale Furcht, als tatsächlich begründet. Schau Dir Black Sabbath an. Die sind nicht groß geworden, weil sie Mainstream-Musik gemacht haben, sondern weil sie das gemacht haben, was sie für richtig hielten. Bands sollten so groß werden, wie sie es eben wollen. Wenn wir von der Tour nach Hause kommen, werden wir wieder ganz normal unseren Jobs nachgehen und die Musik kommt eben dazu. Wenn Du aber so groß wirst, dass Du Dich auf die Musik konzentrieren kannst, dann ist das eine der coolsten Sachen, die Dir passieren als Musiker passieren kann.

Dann wünsche ich Euch viele größere Venues für das kommende Jahr! Vielen Dank für das Gespräch!

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Konzertbericht: Pianos Become the Teeth – 24.01.2015, Köln MTC
Rezension: Pianos Become the Teeth – Keep You
News: Piano Becomes the Teeth – neuer Song + Tourdaten

Homepage: www.pianosbecometheteeth.com
Facebook: www.facebook.com/pianosbecometheteeth

Interview und Übersetzung: Thorsten Lühl
Bilder: Micah E. Wood (Fotos), Pressefreigabe (Albumcover)