Sie sind die neuen Helden des Ska Punk (obwohl diese Schublade von Band-Seite gar nicht erwünscht ist) mit politischen Texten, sie stehen im Verfassungsschutzbericht und scheuen sich nicht davor, ihre Stimme zu erheben. Irgendwie ist es schon seltsam, dass man den Kampf gegen den Rechtsradikalismus und soziale Ungerechtigkeiten, der sich die Band aus Mecklenburg-Vorpommern verschrieben hat, immer als erstes benennt, wenn der Name Feine Sahne Fischfilet irgendwo fällt. Wir sprachen mit Gitarrist und Zweitsänger Christoph über den Eindruck der jüngst absolvierten ersten Konzerte und einige der Songs des neuen Albums „Gehen oder bleiben“.

Wie würdet Ihr den Erschaffensprozess Eures neuen Albums charakterisieren?

Im letzten Jahr haben wir ja sehr viele Shows und Festivals gespielt. Es war immer viel zu tun und eigentlich wenig Zeit, um mal richtig durchzuatmen, aber ich hab dann doch schon seit Dezember 2013 erste konkrete Ideen für ein neues Album gesammelt. Am Anfang stehen meist meine Melodieentwürfe, Riffs und Songgerüste, sowie schon erste Texte, die ich auf Melodieentwürfe setze. Danach geht’s in den Proberaum und dann machen sechs eigenwillige und sehr unterschiedliche Köpfe komplette Songs daraus. Monchi steuert seine Textideen dazu, die Trompeter (Jacobus und Max) ihre Lines, Olaf die Drums und Kai seine Basslines. Zudem „erjammen“ wir uns noch Parts oder weitere neue Ideen. Es ist am Ende eine klare gemeinschaftliche Leistung.
Wir hatten uns von Anfang an vorgenommen, viel Neues einfließen zu lassen. Grenzen aufzubrechen und an unserem Sound zu schleifen. Wir wollten auch raus aus dieser „Spaßpunk Band ohne musikalischen Anspruch“ Schublade. Im Endeffekt ist uns das meiner Meinung nach gut gelungen und wir konnten alle unsere unterschiedlichen Einflüsse zu einem Ganzen vereinen. Auf „Bleiben oder Gehen“ klingt die Band für mich wirklich so wie sie auch ist. Rockig, melodiös, wütend und rau.

Euer Album heißt „Bleiben oder gehen“. Welche Idee steckt hinter dem Namen? Denkt Ihr etwa drüber nach, den Osten zu verlassen?

Einige Texte Monchi’s handeln von Landflucht und dem Wegzug vieler Freunde. Dies ist in Mecklenburg-Vorpommern ein sehr präsentes Thema. Viele ziehen hier irgendwann weg. Ich verstehe das auch vollkommen, da das Leben hier einfach sehr begrenzt ist. Es ist ein sehr großer Unterschied, ob du in Stralsund oder in Hamburg wohnst. Du kannst dein Leben in größeren Städten viel besser führen. Du hast mehr Möglichkeiten dich zu entwickeln. Du hast ein besseres Jobangebot. Kurzum: Das Leben ist dort einfach hochwertiger und dadurch auch komfortabler. Dennoch gibt es für uns auch viele Vorzüge, hier zu bleiben. Es gibt auch hier schöne Städte mit interessanten alternativen Subkulturen, wie z.B. in Rostock oder Greifswald. Hier muss man zwar vieles selber machen, aber das lohnt sich dann auch. Hier geht nichts unter. Das ist der große Unterschied zur Großstadt. Da geht man schnell unter in der Anonymität. Wir stellen uns die Frage „Bleiben oder Gehen“ also auch ganz oft. Selbstverständlich denkt man darüber nach, hier alles hinter sich zu lassen. Darüber handelt ja z.B. „Ich glaube dir“. Jeder hier stellt sich diese Frage. Sie zieht sich dahingehend auch in unseren Texten wie ein roter Faden durchs Album. Sie wird bloß in jedem Lied auf eine andere Weise gestellt und hat einen jeweils eigenen Bezug. Jedes Lied beantwortet die Frage anders. Deswegen bleiben wir, aber wir gehen auch.

Mögt Ihr generell Gegensätze? Der Vorgänger hieß schließlich „Scheitern und verstehen“.

Vielleicht. Es ist eher Zufall, dass die Namenstruktur sich doch so ähnelt. Aber wir fanden diese Gemeinsamkeit der beiden Albentitel nicht problematisch. Mir war das jedenfalls total wurscht.
Beide Titel passen perfekt zum Inhalt der jeweiligen Longplayer.

Der erste Blick bei einem Album geht oft auf das Cover. Was will mit die Band mit dem Cover sagen? Ohne despektierlich zu wirken, soll das Monchi sein?

Das Cover ist ein großes Ölgemälde eines befreundeten Künstlers. Sein Name ist Luis Felipe. Sein detaillierter und realistischer Malstil hat mich echt umgehauen! Wir sind sehr glücklich mit dem Cover und dem Artwork der Platte, welches Jacobus entwickelt hat. Das Cover ist eine Bestandsaufnahme unserer Realität auf dem Land. Nichts los, Langeweile und abgeranzte Hausfassaden. Es zeigt zwei Jungs, die in der Tristesse einer vorpommernschen Kleinstadt abhängen. Vielleicht ist der eine der beiden Monchi, aber das ist Zufall, dass dieser Junge ihm so ähnelt. Wenn man die CD aus der Hülle nimmt, hat man ein „zweites“ Cover. Das gleiche Bild mit dem Fahrrad, aber ohne die Kids. Diese Entwicklung steht auch für „Bleiben oder Gehen“. Eine tolle Idee unseres Bassisten Kai, die das Cover ganz im Sinne des Titels stehen lässt.

Was sind die Unterschiede zwischen dem neuen Album und dem Vorgänger? Was ist neu, was ist anders?

Ich denke, dass unsere Musik und unsere Texte ausgereifter geworden sind. Es sind so viele neue Einflüsse dazu gekommen. Ich wollte noch mehr meine Lyrik in den Texten verbessern. Noch mehr Vielseitigkeit und Interpretationsfläche bieten. So auch in der Musik komplexer werden, aber die Einfachheit dennoch behalten. Den Ska wollten wir eliminieren. Wir haben echt keinen Bock mehr auf Ska. Keiner aus der Band steht auf Ska. Wir wollten ein ordentliches und dreckiges Rockalbum mit punchigen Bläsern aufnehmen. Die Bläser haben z.B. sehr vielschichtig gearbeitet. Sehr in Harmonien bedacht. Dazu kam ein super Produzent mit Namen Torsten Otto, der uns viel helfen konnte und auch super Ideen hatte. Wir haben auch die Platte live eingespielt im Grundgerüst. Das hat richtig Spaß gemacht und war eine gute Entscheidung. Das war bei „Scheitern und Verstehen“ anders. Und dann dieses Clouds Hill Studio. Ein Musikerparadies. Der Vintagehimmel. Die beste Zeit des letzten Jahres hatte ich in diesem Studio. Unbeschreiblich. Man hatte alle Möglichkeiten, viel Neues einfließen zu lassen und noch härter an sich zu arbeiten. Das Album ist komplexer in seiner Gesamtheit als der Vorgänger und es hat mehr den Sound den wir auch wirklich ausstrahlen.

Ich habe mal ein paar Stücke rausgepickt, über die ich gerne reden würde. Eines ist „Glitzer im Gesicht“. Was steckt dahinter?

Ein Text, den Monchi geschrieben hat. Es handelt von der Zeit nach den harten Partys und die Reflektion, ob das alles so geil ist und welchen Sinn es hat, sich so abzuschießen. Wahrscheinlich auch eine Selbstkritik. Es prangert Leute an, die sich im „Party machen“ so selbst inszenieren und alles andere neben den Partys vergessen. Es ist ein Lied über „die Angst, sich selber zu verlieren“. Für mich musikalisch eine geile Rocknummer. Vom Text her aber sehr düster und destruktiv. Aber sehr ehrlich. Das gefällt mir.

Dann ist da „Warten auf das Meer“. Warum wartet Ihr auf das Meer?

Das Wort „Meer“ ist hier logischerweise eine Metapher. Es steht für Endlosigkeit, aber wiederum auch für Endlichkeit. Es steht auch für die Ungewissheit. Ich habe das Lied geschrieben in einer sehr konkreten Situation. Ich hatte das Gefühl, dass ich jemand mir sehr nahestehendes vielleicht verlieren könnte. Es behandelt das Gefühl, jemanden verlieren zu können, der doch immer da war und nun schwer erkrankt ist. In dieser Zeit habe ich sehr viel gewartet und sehr lange. Mit dem Lied verarbeite ich diese ungewohnten und vergangenen Momente, Erlebnisse und Gedanken. Musik ist die beste Therapie. Zudem auch die Schönste.

Interessant ist auch „Es bleibt beim Alten“. Wieso seid Ihr der Meinung, dass alles beim Alten bleibt?

Das Lied behandelt u.a. das Schicksal von Geflüchteten. Die Ungewissheit, den Rassismus und das Leben im Abschiebelager. Alles bleibt beim Alten. Menschen müssen fliehen vor Krieg und Hunger. Und die Industrieländer machen die Leute strukturell kaputt. Sie lassen die Menschen hier nicht arbeiten, treten ihr Leben mit Füßen und schieben sie letztlich oft ab. Das bedeutet oft auch den Tod für die geflüchteten Menschen. Wenn ich mit dieser Thematik befasse und den staatlichen Rassismus begreife, merke ich immer wieder, wie falsch und schlecht diese Gesellschaft ist, in der wir leben. Aber auch, wie schwer es ist, gegen so einen mächtigen Gegner etwas auszurichten. Da kriegt man so sehr Hass auf dieses System und diese falsche Harmonie, in der man sich selbst so oft verliert und der wir alle sozialisiert wurden. Es gilt, sich zu reflektieren und sich gegen diese Harmonie zu wenden. Dies fängt bei einfacher praktischer Hilfe für Geflüchtete an und geht bis zum Versuch, Abschiebungen zu verhindern. Der Einzelfall zählt in so schwierigen und harten Situationen.

Das Album wieder als Ganzes betrachtet: Wie ist Eure Erwartungshaltung mit dem neuen Album?

Wir haben keine richtige Erwartungshaltung. Wir haben alles gegeben und wir freuen uns sehr über das Album. Wir finden es toll, wie es geworden ist. Wir hoffen natürlich auch, dass es vielen anderen auch gefällt und wir auf unseren Konzerten unsere Freude daran teilen können mit den Leuten. Ich habe schon einige Gespräche mit Freunden gehabt, die mir sehr viel Kraft gegeben haben. Kritiken, ob positive oder negative, lassen mich überhaupt nicht kalt. Wir haben da so viel Herzblut rein gesteckt, da hofft man natürlich, dass es auch anderen gefällt. Zudem ist es natürlich Wahnsinn, dass das Ding auf Platz 21 der deutschen Albumcharts eingestiegen ist. Ich scheiße zwar derbe auf die Charts, aber das ist schon bemerkenswert und überraschend für uns. Das kann schon mal so sagen.

Wenn man in Eurer Vita liest, dann findet man viel über rechte Angriffe auf Proberäume und ähnliches. Wie motiviert ihr Euch, nicht den Schwanz einzuziehen und dem braunen Mob das Feld zu überlassen?

Wir haben viele tolle Freunde und politische MitstreiterInnen um uns herum. Das macht so viel Spaß, in einer lebendigen alternativen Subkultur zu leben und es gehört dazu, dass man sich mit seinen Leuten einsetzt gegen neonazistische Umtriebe. Da schöpft man schon viel Kraft, obwohl es auch manchmal schwer ist. Aber die eigenen Akzente, die man setzt, überwiegen. Zudem liest sich das ein bisschen zu wild. Es gibt eine neonazistische Gefahr, welche wir auch ernstnehmen und gegen die wir uns seit Jahren stark machen, aber wir haben alle auch ein gutes Leben hier oben bei uns im Nordosten. In den sehr ländlichen Regionen ist das „braune“ Problem aber noch um einiges problematischer als in den Städten. Die Neonazis waren immer da. Sie haben immer genervt. Es gehört seit der Jugend dazu, dass man sich mit Nazis im Alltag beschäftigen muss und dass man wachsam und aufmerksam sein muss. Das ist aber auf jeden Fall sehr beschissen. Das versuchen wir auch immer wieder zu thematisieren. Der Normalzustand ist eigentlich grauenvoll, auch wenn man sich über die Jahre daran gewöhnt hat.

Mir kommt es im Bezug auf die furchtbaren Anschläge auf Charlie Hebdo immer so vor, als ob der politisch semi-interessierte Mensch jetzt mit „Je suis Charlie“-Schildern sein Gewissen bereinigt, während auf eBay Unsummen für die neue Ausgabe der Zeitung bezahlt wird. Wie findet eine linke Band wie Feine Sahne Fischfilet das?

Wir finden die Anschläge auf Charlie Hebdo auch sehr furchtbar. Religiöser Fundamentalismus ist sehr gefährlich und mordet, wie man sieht. Die Lage in Frankreich ist sehr angespannt. Man sollte hier vorsichtig sein, zu polarisieren, und die Situation genau beobachten. Objektivität ist bei solchen sensiblen Themen wichtig. Wir gedenken den Opfern und hoffen, dass sich durch die Anschläge nicht noch mehr Rassismus entlädt. Der Dialog und die Besonnenheit sollten nun im Vordergrund stehen. Der religiöse Fundamentalismus in all seinen Formen muss bekämpft werden und gesellschaftliche Gräben müssen beseitigt werden. Leider geschieht in Frankreich und auch Deutschland genau das Gegenteil. Die Gräben werden nur noch größer in der Gesellschaft und der Hass nimmt zu. Es ist ein Pulverfass. Das Problem liegt an der Wurzel.

Wie ist es, immer im Verfassungsbericht zu stehen? Ist das eine Auszeichnung oder versteht Ihr das selbst nicht? Den Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt im sehr deutlichen Song „Wut“ zu erwähnen, erscheint mir ja, als ob Ihr eure Meinung auch gegen einen „Großen“ verteidigt. Ist es Euch nicht manchmal lästig, als „linke Kampfkapelle“ angesehen zu werden?

Es ist ein Fluch und ein Segen zugleich. Auf der einen Seite können wir den VS und seine Arbeit kritisieren und seine Pannen in der NSU-Aufarbeitung thematisieren. Für uns ist der VS eine latent recht Behörde, die glasklar Nazistrukturen mit aufgebaut hat. Das beweisen Unterlagen und die Arbeit des Untersuchungsausschusses. So eine Behörde brauchen wir nicht. Auf der anderen Seite ist es ein Fluch, da sie uns auch immer wieder Steine in den Weg legen und vor Konzerten versuchen, Veranstalter zu nerven und einzuschüchtern. Es ist auch sehr lästig. Sie machen uns auch viele Probleme. Da das jetzt aber schon so lange geht, muss man auch seinen Umgang damit finden. Wir versuchen es mit Humor und einem positiven Blick. Das hilft.
Es ist jedenfalls auch sehr lästig, immer wieder auf den VS-Bericht angesprochen zu werden. „Hallo!? Wir sind eine Band und wir machen auch Musik. Lass uns doch mal mehr über die Musik reden.“ Das denke ich oft in letzter Zeit. Wir haben auch viel über unsere Musik zu erzählen, in der es aber natürlich auch um Politik geht.

Plant Ihr als Band ein Lied gegen Pegida oder glaubt Ihr, dass der Spuk vorbei ist?

Wahrscheinlich wird man immer wieder diesen Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft thematisieren, aber direkt über den Scheiß… Ich weiß nicht. Verarbeiten werden wir das sicherlich in Texten. Das Grundproblem bleibt bestehen, aber wir hoffen natürlich, dass diese Pegida-Welle schnell wieder abflaut.

Kommen wir mal zum Thema Konzerte… Ihr seid ja bald auf Tour. Warum sollte man Euch unbedingt live anschauen?

Oh. Weil wir riesig Spaß haben bei unseren Konzerten und weil wir versuchen, alles zu geben. Wir haben da viel Energie auf der Bühne. Das kommt, glaube ich, gut rüber bei allen. Es macht einfach saumäßig Spaß, mit den Leuten im Publikum so eine schöne Zeit zu haben. Zudem ist es ein Auf und Ab der Gefühle. Für mich jedenfalls. Ich glaube, dass es auch vielen anderen so geht.

Als Release-Konzert hattet Ihr bereits auf Burg Klempenow gespielt. Wie war die Show für Euch? Und was macht diesen Ort für Euch besonders?

Es war unbeschreiblich schön. Ein kleiner schöner Ort in Vorpommern mit einer Burg als Ortsmittelpunkt. Da gibt’s oft Veranstaltungen von den Leuten vor Ort. Wir sind aus Zufall drauf gestoßen. Super, dass das alles so geklappt hat. Es ist mitten auf dem platten Land. Für uns ist es wichtig, dort hinzugehen, wo sonst nichts ist. Die Subkultur auf den Acker holen. Das ist sehr wichtig für uns und auch sehr wichtig für die Kids von vor Ort. 600 Leute bei einem antifaschistischen Konzert in so einer Gegend. Das ist was ganz besonderes für uns alle. Eine Herzensangelegenheit.

Aus der Tour-Erfahrung gesprochen: Welche drei Dinge sollten Eurer Erfahrung nach auf keinem Fall im Tourgepäck fehlen?

Bei mir sind es: Frische Wechselsachen, MP3-Player und ein Hygienebeutel.

Rein spekulativ gefragt: Wo seht ihr Euch und Eure Musik in 10 Jahren?

Keine Ahnung. Schwer zu sagen. Alles ist möglich. Wir sind ein sehr verrückter heterogener Haufen. Ich setze mir da keine Grenzen. Die Energie und der Wille zu Veränderung werden bleiben. Das erhalten wir uns definitiv.

Zum Schluss noch gefragt: Wenn die Tour dann vorbei ist… Wie sehen Eure weiteren Pläne aus?

Kurze knackige Pause für alle vom Bandalltag und dann geht’s ab in den Festivalsommer. Das wird geil! Wir freuen uns da sehr drauf. Alles sehr intensiv gerade.

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Interview: Dennis Kresse
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