Manch Künstler ist genervt, wenn man ihn immer wieder auf sein Frühwerk anspricht anstatt einen Blick auf die jüngeren Werke zu werfen. Tito Larriva ist da ganz anders. Parallel zum neuen Album „Lost Tarantism“, das mit im Archiv entdeckten Material aus den „Tarantism“-Sessions stammt, veröffentlicht einfach mal parallel die „Tarantism“ neu und stört sich auch nicht daran, weiterhin beständig mit „After Dark“ konfrontiert zu werden. Ein schöner Anlass, einmal mit Tito über Tito & Tarantula damals und heute zu sprechen und viele Themen rund um Tito und die Band, seine mexikanische Heimat, das Live-Spielen und mehr aufzugreifen.

Du bist unterwegs, um dein neues Album „Lost Tarantism” zu promoten. Obwohl auf dieser Neuveröffentlichung ja nicht wirklich neue Songs zu finden sind- wie bist du auf die Idee gekommen, deine Archive zu öffnen?

Wir wollten das „Tarantism“-Album remastern. Als ich die Originaltapes gesucht habe, fiel mir auf, wie viele Songs wir damals nicht veröffentlicht haben. Es waren am Ende ganze 23 Songs, die wir aufgenommen, aber nie veröffentlicht hatten. Wir haben das Album also remastert, und ich habe den Leuten von der Plattenfirma ein paar Bonustracks und Extra-Materialien mitgeschickt. Die meinten, „Das ist ja ein ganzes Album! Vielleicht sollten wir zwei Alben veröffentlichen.“ Es war deren Idee. Wir haben dieSongs rausgesucht, die wir damals am besten fanden, und so ist es dann passiert.

Die Songs sind also alle 20 Jahre alt…

… mindestens zwanzig. Manche sind sogar noch älter (lacht).

Wie fühlt es sich an, diese Titel heutzutage wieder zu hören?

Ich war mir erst gar nicht sicher, ob ich das wirklich machen wollte. Eine zwanzig Jahre alte Idee, oder ein Text, eine Emotion… das schien mir nicht interessant. Aber je öfter ich die Songs gehört habe, je mehr Feedback ich bekam, desto klarer wurde mir, dass Musik zeitlos ist. Sie ist einfach eine Sache für sich. Sie kann dich an etwas erinnern, aber wenn du sie zum ersten Mal hörst, existiert sie nur im Hier und Jetzt. Also gewöhnte ich mich immer mehr an die Idee. Anfangs hatte ich aber Schwierigkeiten, mich wieder in meine Texte und Gedankengänge von vor zwanzig Jahren zurückzufinden.

Ein bißchen so, als würde man sein altes Tagebuch lesen…

Ja, so in etwa. Als wir dann die Songs zusammengestellt haben, wurde mir klar, dass die Leistungen der Musiker, meiner Freunde und Kollegen, der Techniker, ein Publikum verdienen. Ich war meinen Kollegen und all den Menschen, die daran mitgearbeitet haben, richtig dankbar. Es war eine Verpflichtung, die Songs zu veröffentlichen, und mein Ego musste dahinter zurücktreten. Ich denke, es war eine gute Idee, und ich freue mich inzwischen richtig auf die Veröffentlichung. Mal abwarten, was passiert.

Ich habe mal ein paar Songs herausgesucht, auf die ich gern näher eingehen möchte. Einer davon ist „Back to Mexico“. Worum geht es da?

Das ist… also, den Text hatte ich schon eine Weile herumfliegen. Es geht um Hollywood, und die Zeit, in der ich dort gelebt habe und pleite war, und meine Frau war schwanger. Es geht darum, dass alles immer auf einmal passiert, und du brauchst einfach ein bißchen Abstand, um alles wieder auf die Reihe zu bekommen. Für mich war der Gedanke, nach Mexiko zurückzukehren, das Symbol für eine einfachere, glücklichere Zeit. Das ist alles ziemlich komplex, und ein Teil der Energie, die den Text angetrieben hat. Die Musik habe ich dann später mit Freunden geschrieben. Das Lustige an dem Song ist aber das: Ich habe in New York einen Maler namens Julian Schnabel getroffen, und wir saßen eines Abends zusammen und haben Musik gehört. Ich hab ihm meinen Song vorgespielt, und er hat gefragt, „Was willst du denn damit eigentlich sagen?“ Ich sagte, meine Frau ist schwanger, ich habe kein Dach über dem Kopf, und mein Auto wird auch bald gepfändet. Schlimmer kann es gar nicht mehr kommen. Also meinte er, „Dann sag das doch!“ Und er nahm die Gitarre und nahm mich auf, während ich all das nochmal erzählte, den ganzen Kram. Und mir wurde klar, dass das einfach raus musste. Ich fand es cool, dass er das für mich gemacht hat. Er erzählte mir, dass er einmal ein Bild zu einem Kritiker gebracht hat, der das Bild gut fand, aber meinte, er würde den Kopf weglassen. Also hat er ihn rausgenommen und es dann bereut. Er hat gemeint, „Mach nie, was dir ein Kritiker sagt.“ Sag einfach das, was du sagen willst.

Was bedeutet dir Mexiko denn generell? Es ist dein Heimatland, aber du wohnst jetzt in Austin, Texas.

Ich bin dort geboren, und denke jedes Mal an meine Eltern, wenn ich an Mexiko denke. Ich habe dort als junger Mann gelebt. Ich bin zurück nach Mexico City gegangen, und es hat mein Leben verändert. Jetzt weiß ich, woher ich komme, und warum ich so bin, wie ich bin. Ich liebe Mexiko!

Du hast gerade erwähnt, dass Mexiko für dich ein einfacheres Leben verkörpert hat. Ist das immer noch so?

Nein. Es war vielleicht mal einfacher, aber je älter du wirst, desto komplizierter wird das Leben, egal, wo du lebst. Dann willst du zu einem einfacheren Leben zurück, und redest dir ein, das wäre irgendwo möglich. Vielleicht fängst du dann irgendwann an, deine Besitztümer zu verschenken und wie Gandhi zu leben (lacht).

Dann ist da noch „Navajo in a UFO“. Wie bist du darauf gekommen?

Das war etwas, das ich mit meiner Frau erlebt habe. Wir sind von El Paso, Texas nach Los Angeles gefahren. Das klingt vielleicht verrückt, aber wir haben ein oder zwei Tage verloren, und das erst gemerkt, als wir in Kalifornien angekommen sind. Das Einzige, woran wir uns erinnern konnten, war, dass wir angehalten haben. Wir hatten ein altes Auto, sind rechts rangefahren, und dann haben wir jeden Sinn für Zeit verloren. Wir haben dann allen erzählt, wir wären von einem UFO entführt worden. Das ist natürlich nicht passiert, aber der Tag war weg. Ich fand, das war eine gute Story, also habe ich einen Song darüber geschrieben. Ein bißchen albern ist das ja schon (lacht). Als das passiert ist, waren wir in Arizona, und da gibt es eine Menge Navajos. Es ist eine alberne Story, aber es ist was Wahres daran. Irgendwas haben wir gesehen. Kein UFO, und keinen Navajo, aber irgendetwas war da.

Dann ist da „Gimme Respect“. Meinst du, die Menschen heutzutage verlieren den Respekt voreinander? Oder worum geht es?

Ja, ich glaube, ich habe den Song damals wegen eines solchen Zwischenfalls geschrieben. Da hat ein Typ direkt neben unserem Auto eine Knarre gezückt. Das waren noch Kinder, die konnten die Waffe kaum halten, aber in Los Angeles gibt es eine Menge Gangs, und um eine Gang aufgenommen zu werden, musst du jemanden abknallen. Wir hatten Glück, dass niemand erschossen wurde. Danach habe ich mich mit dem Konzept von Respekt beschäftigt. Du musst im Leben ein wahrer Mann werden und das Leben respektieren. Diese Jungs, aus welchem Grund auch immer, sei es Armut, schlechte Bildungschancen, oder einfach ihre Umgebung, scheinen dieses Prinzip nicht zu achten. In dem Alter jemanden zu töten – ich glaube nicht, dass die ganz verstehen, was sie da tun. Du zerstörst mehr als nur ein Leben damit. Das Erlebnis hat uns wirklich erschüttert. Wir waren grad bei Studioaufnahmen und wollten etwas zu Essen holen. Auf dem Rückweg haben wir gemerkt, dass uns ein Auto folgte. Es waren drei Jungs drin. An der Einfahrt zum Studio hielten sie direkt neben uns und stiegen mit einer Riesenwaffe aus. Wir saßen im Auto und konnten nicht weg, und der Junge hat mir die Knarre fast direkt an den Kopf gehalten. Die anderen beiden haben ihn angefeuert, mich zu erschießen. Aber er konnte es nicht. Er war noch zu klein. 14, vielleicht auch erst 12. Er konnte es nicht. Dann hat er in die Luft gefeuert, und sie sind wieder weggefahren. Wir haben dann die Polizei gerufen, und die haben gesagt, dass dieselben Jungs an dem Tag schon jemanden auf dem Freeway erschossen hatten. Sie hatten also schon jemanden getötet, und dieser Junge war dran und konnte es nicht. Wir hatten Glück. Und so ist der Song entstanden.

Und zum Re-Release von „Tarantism“ sind nun wieder zwei Bonustracks dabei. Wie hast du die ausgewählt?

„Tarantism“ hat viel mit Filmen von Leuten zu tun, die in Amerika und auch hier bekannt waren. Ich fand, es wäre nett, „Torquay” aus From Dusk Till Dawn mit draufzunehmen. Viele Leute wissen nicht, dass das von Tarantula ist. Wir haben die Band anders genannt, aber es war Tarantula. Und dann ist da noch „White Train“, ein Song aus Desperado, aus einer Kampfszene. Diese beiden Songs kamen zur gleichen Zeit raus wie das Album, also dachten wir, das würden die Fans zu schätzen wissen.

Wieso waren die denn nicht bei der Original-Veröffentlichung dabei?

Ursprünglich waren die Songs Bestandteile der Movie-Soundtracks. Also sah ich die Notwendigkeit nicht. Wir hatten zehn Songs, die für das „Tarantism“-Album perfekt waren. Aber dieses Mal passt es einfach gut zusammen. Die Songs sind ja damals auf den Soundtracks veröffentlicht worden, sie sind also nicht ganz neu. Aber dieses Mal sind sie alle zusammen auf unserem Album.

Jetzt hast du also zwei Alben auf einmal veröffentlicht. Was erwartest du dir davon?

Ich glaube, bei „Tarantism“ ist es einfach spannend, weil das Album in Europa jahrelang nicht erhältlich war. Die Lizenz war abgelaufen. Diejenigen, die das Album mochten, und einen Ersatz oder ein zusätzliches Exemplar wollten, hatten Schwierigkeiten, dranzukommen. Es war zwar online erhältlich, aber ich dachte, es wäre gut, es wieder verfügbar zu machen. Genau wie die Plattenfirma, natürlich. Wir hoffen, dass den Fans des Albums die neue, verbesserte Soundqualität gefällt. Und bei dem zweiten Album hoffen wir, dass unsere Fans Interesse an der Zeit, in der das alles entstanden ist, zeigen. Ich denke nicht, dass wir Verkäufe in Millionenhöhe erwarten, aber den Fans wird es gefallen.

Ich habe gehört, dass „Tarantism“ zum ersten Mal auch auf Vinyl erhältlich sein wird.

Ja! Darüber freue ich mich wirklich. Aus der Punkszene und Punk-Ära kommend, finde ich Vinyl besser.

Findest du es wichtig, auf Vinyl zu veröffentlichen, wo doch heute die meisten Leute alles digital runterladen?

Ich denke, für den Plattenfan ist es wichtig. Es ist eine gute Idee. Platten sind ja in letzter Zeit wieder beliebter geworden, und eine Menge Leute sammeln sie. Ich persönlich, als älterer Mensch, mag Platten lieber, und ich kann meinen plattenspielenden Fans was bieten. Ich finde es einfach schöner so.

Wir haben ja schon darüber gesprochen, dass all diese Songs zwanzig Jahre alt sind. Meinst du, du kannst damit auch neue Fans gewinnen?

Ich weiß nicht. Gute Frage. Ich denke, vielleicht die Fans der Filme, über die wir grad sprachen. Wenn wir spielen, sehen wir im Publikum junge Leute, die größtenteils wegen der Filme da sind. Vermutlich gibt es da immer wieder Kids, die jetzt alt genug sind, um die Filme zu sehen, und vielleicht fanden sie die Musik gut. Die sehen dann einen zwanzig Jahre alten Film und sagen sich, die Band ist cool. So gewinnen wir vielleicht ein paar Fans.

Meinst du, From Dusk Till Dawn ist immer noch ein wichtiger Film?

Wichtig? Ich weiss nicht, ob er das jemals war (lacht). Aber interessant war er auf jeden Fall! Es ist eine Weile vergangen, aber was Quentin Tarantino und Robert Rodriguez vor zwanzig Jahren zu einer neuen Generation von Filmemachern beigetragen haben, hat es zu einer interessanten Ära gemacht. Sie haben definitiv Einfluss auf heutige Regisseure. Ich weiß nicht, ob es ein wichtiger Film war, aber er hat sicher geschichtliche Bedeutung wegen dieser beiden Regisseure. Vielleicht sind sie heute nicht mehr so einflussreich, aber damals waren sie es. Und sie bringen immer noch neue Dinge raus. In der Hinsicht war es ein bedeutsamer Film.

Ich spreche oft mit Musikern, die sich ärgern, dass sie immer wieder auf ihre alten Hits angesprochen werden. Ich denke, bei dir ist das gerade genau andersrum. Wie fühlt es sich an, wieder mit „After Dark“ in Verbindung gebracht zu werden?

Das stört mich gar nicht, denn ich hatte ja schon vor From Dusk Till Dawn eine Karriere im Musik- und Filmbusiness. Als ich nach Europa kam, war der Film überall durchgestartet. Ich hatte gedacht, meine Karriere wäre schon vorbei, und als ich anfing, mit Quentin und Robert zusammenzuarbeiten, habe ich das lediglich als eine Art Bonus betrachtet. Wir hatten schon eine gute Zeit im Business hinter uns, und die Arbeit an dem Film schien uns wie ein krönender Abschluss. Ich sehe es nicht als mein Hauptwerk. Diejenigen, die sich wirklich mit meiner Arbeit beschäftigen, wissen das auch. Ich bin aber sehr stolz darauf. Wenn jemand zu mir sagt, „Du musst es doch satt haben, immer „After Dark“ zu spielen“, dann muss ich sie enttäuschen. Ich habe es keinesfalls satt. Es macht Spaß. Ich finde es gut, dass es den Leuten gefällt. Ich denke, man kann alles, was man macht, irgendwann überhaben. Aber da muss man durch und die guten Seiten sehen.

Es ist auch dein 25-jähriges Bühnenjubiläum. Wie fühlt sich das an?

Ich weiß nicht… Ich habe seit meiner Kindheit auf der Bühne gestanden. Seit Highschool-Zeiten. Also fühlt sich das kein bißchen seltsam an. Es ist genau das, was ich machen muss, und das akzeptiere ich.

Aber hast du das denn erwartet? Wenn dich vor 25 Jahren jemand gefragt hätte, was du für Zukunftserwartungen hast, hättest du dir das vorstellen können?

Ich glaube, ich habe nie richtig darüber nachgedacht, weil ich schon immer wusste, dass das meine Berufung ist. Ich wusste, dass ich Performer werde. Also habe ich mir keine Gedanken gemacht. Ich habe nie viel an die Zukunft gedacht, weil ich keine Karriere gesehen habe, sondern einfach etwas, was ich gerne tat. Ich habe nie daran gedacht, mich aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen, weil ich es nicht als Arbeit, sondern als Zustand betrachtet habe. Ich denke nicht viel an die Zukunft, sondern eher an die Gegenwart.

Ist es denn aber inzwischen eine Art Routine, oder macht es noch Spaß?

Es ist nie Routine. Das war es auch noch nie, denn ich bin spastisch veranlagt; es ist fast ein bißchen wie Alzheimer. Jeden Tag fühlt es sich an, als stünde ich zum ersten Mal auf der Bühne. Jeder Tag und jeder Auftritt sind etwas anderes. Das Publikum ist verschieden, die Energie ist verschieden. Das musst du immer bedenken. Wenn ich irgendwo in einer Fabrik arbeiten und am Fließband bei BMW Scheinwerfer machen würde, wäre mir schnell langweilig. Aber mit Musik kann das gar nicht passieren. Ich glaube, das kann man ein Leben lang machen, ohne sich zu langweilen.

Du spielst jetzt live in Deutschland. Warum sollte man sich das unbedingt ansehen?

Weil es nicht langweilig wird (lacht). Irgendwas passiert immer. Keine Ahnung, was, aber irgendwas wird passieren. Es ist immer interessant.

Und andersrum betrachtet… Wie muss ein Gig ablaufen, damit du danach zufrieden damit bist?

Das Spannende an einem Gig ist ja immer das: Egal, wie viele Musiker da stehen, es geht immer nur ums Publikum. Die Zuschauer sind da, um Spaß zu haben und ihre Probleme zu vergessen. Darum geht es. Das Ziel ist es, den Zuschauer vergessen zu lassen, dass seine Miete überfällig ist, oder sein Auto einen Totalschaden hat, oder seine Mutter krank ist. Du erzeugst eine Energie, die nicht für dich selbst bestimmt ist. Es ist ein selbstloser Akt. Das kann man sich schwer vorstellen, weil man sich Rockmusiker immer als Typen mit Riesenego ausmalt. Aber je älter du wirst, desto mehr merkst du, dass es nicht um dich geht. Die kollektive Energie ist das Wichtigste. Die Energie bringt die Leute dazu, sich frei zu fühlen und etwas zu tun, das sie am Montag nicht mehr tun können, weil sie wieder arbeiten müssen. Darin liegt eine gewisse Genugtuung. Ich habe keine Erwartungen bei Auftritten, und denke nicht darüber nach, ob wir gut oder schlecht waren. Ich sehe es nur im Sinne von Energie. Und wenn du es täglich machst, musst du immer diese Art Energie für das Publikum aufbringen, und dann fühlst du dich auch gut. Es ist ein guter Job. Er lässt dich nicht abheben, denn du weisst, dass dieselben Leute am nächsten Wochenende eine andere Band sehen. Es geht nicht wirklich um dich – es geht um alle. Das muss man erst einmal lernen. Und letzlich ziehst du daraus deine Energie – vom Publikum. Das ist der Unterschied zwischen Liveauftritten und Studioaufnahmen. Du bist als Livekünstler eine ganz andere Person, weil du es tagtäglich wieder machen musst. Es ist schwieriger, als man denkt. Aber sobald es losgeht und das Publikum mitgeht, ist alles ganz einfach. Dann ist die Verbindung da, und der Rest kommt von ganz alleine.

Das waren auch schon fast alle Fragen. Nur noch das: Die Alben sind veröffentlicht, du bist auf Tour… Weißt du schon, was danach passiert?

Wir haben schon einiges geplant. Ich will nächstes Jahr ein Soloalbum rausbringen, und wir haben ein Album, das wir vor drei Jahren aufgenommen haben und den Fans kostenlos zur Verfügung stellen wollen, wir wissen nur noch nicht wann. Dann sind da noch ein paar andere Dinge angedacht, die noch geplant werden müssen. Terry Gilliam hat eine TV-Serie geschrieben und hat mich gefragt, ob ich daran mitarbeiten will. Ich weiß nicht, ob das wirklich passieren wird, aber ich würde es gern machen. Irgendwas passiert immer.

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Interview: Marius Meyer
Bilder: Olaf Heine (1, 2, 6, 7), Pressefreigabe (3, 4, 5)