Sie sind Urgesteine des deutschen HipHops und spätestens seit ihren Raportagen im Rahmen der EM- und WM-Übertragungen von ARD und ZDF sind sie überregional bekannt. Mit Nieder mit der GbR ist nun jüngst ihr siebtes Studio-Album erschienen. Wir nutzten die Gelegenheit, uns auf ihrer Promo-Reise in Hamburg mit der Band zu unterhalten und ausführlich das neue Album und dessen Hintergründe zu thematisieren, aber auch über die Tour, Erwartungshaltungen und viele weitere Themen zu sprechen.

In München ist gerade Oktoberfest, wir sitzen jetzt hier in Hamburg. Habt ihr Reißaus genommen?

Wir wurden weggeschickt. Man hat uns bei der Warm-Up-Party gesehen und gesehen, wie sehr wir uns schon dort vernichtet haben, da hat das Plattenlabel gesagt: Hey, die haben ein neues Album draußen, lass uns die schnell auf Promotour schicken, damit die ganz weit weg von Bierzelten und Bierkrügen sind.
Nein, im Ernst. Unser Release fällt genau auf den Wiesn-Start und da ist das normal, dass man zur Release-Zeit ein bisschen unterwegs ist so eine Woche. Daher können wir leider erst nächste Woche ins Wiesn-Geschehen eingreifen.

Wie wichtig ist München euch denn generell? Ihr singt ja zum Beispiel auch davon, dass eine dritte Startbahn wichtiger sei als eine zweite Meinung.

Ja, damit haben wir uns viele Freunde gemacht in München. (lacht) Das ist ja dieses Synonym dafür, dass es jetzt losgeht. Selbst so etwas schlimmes wie eine dritte Startbahn ist wichtiger als eine zweite Meinung, das ist der Gag daran.

Die Zeile stammt ja aus „Antihelden“. Würdet ihr euch selbst als solche sehen?

Irgendwie schon. Wir sind ja mit dem Namen Blumentopf zu der Zeit aufgekommen, wo das schon ein totaler Gegenpol war. Die machen Rapmusik und sind die Jungs aus dem Reihenhaus, was sich auch schon immer widersprach. Das war für viele Leute ein Kontrast zu dem anderen, was die als HipHop gesehen haben. Was wir für eine Version von HipHop haben, war für viele nicht das HipHop-Klischee-Image. Deswegen sind wir in der HipHop-Szene immer noch der Gegenentwurf zu dem, was in den Medien als HipHop gehandelt wurde. Auch wenn wir das als Blumentopf jetzt schon viele Jahre machen.

Jetzt mal ein Schritt zurück zum neuen Album. Zwischen diesem und dem Vorgänger „Wir“ liegen etwa zwei Jahre. Wo seht ihr auf dem neuen Album Unterschiede?

Wir haben es Gottseidank geschafft, ein paar neue Songs zu machen. Naja, vom ganzen Klangcharakter her ist dieser rockige Sound, diese gesampleten E-Gitarren, die auf jedem Fall sehr viel vom Klangbild des Vorgänger-Albums ausgemacht haben, sind wieder ein bisschen zurückgenommen worden. Es geht wieder mehr in die Soul-/Jazz-/Funk-Sample-Richtung. Das ist vom Klang her so. Auch textlich sind viele typische Blumentopf-Sachen wieder drauf. Geschichten, die wir einfach übergeben. Bei „Neulich in der City“ erzählen wir zum Beispiel zu viert eine Geschichte durch. „Wunderbare Welt“ ist so ein klassisches Blumentopf-Ding, bei dem am Schluss ein Wort den ganzen Part wieder neu dreht oder neu erklärt. Das haben wir jetzt wieder verstärkt.
Von den Texten her versuchen wir immer, was Interessantes von uns selbst zu erzählen und sind immer auf der Suche nach coolen Lied-Ideen. Das machen wir immer, egal wie es musikalisch untermalt ist.

Das Album heißt „Nieder mit der GbR“. Was steckt hinter dem Titel?

Für alle, die es nicht wissen: GbR heißt „Gemeinschaft bürgerlichen Rechts“. Das ist sozusagen die Gemeinschaft, die Rechtsform, die man hat, wenn man keine haben will. Sobald man ein gemeinsames Ziel hat, ist man eine GbR. So auch wir. Für uns ist das auf jeden Fall ein Synonym für diese ganze Organisiererei und alles, was geschäftlich so hinten noch dran hängt, wenn man zu fünft eine Band betreibt. Wir haben beim Album davor sehr gemerkt, wie schädlich das ist, wenn das so viel Zeit einnimmt und so einen zentralen Punkt kriegt zwischen uns fünf. Vor allem für die kreative Arbeit war das sehr schlecht. Dann war für uns klar: Das Album, das wir jetzt rausgebracht haben, eben „Nieder mit der GbR“, da hatten bei der Studio-Arbeit und bei der kreativen Arbeit To-Do-Listen und so Sachen nichts im Studio zu suchen. „Nieder mit der GbR“ war sozusagen unser Schlachtruf. „Zurück zur Musik“ könnte der Untertitel sein.

Die erste Single war „Bin dann mal weg“ mit Pohlmann. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Der Song stand schon. Da war klar, dass das nur ein Demo ist und es für die Hook einen richtigen Sänger braucht. Wir haben Pohlmann vor ein paar Jahren auf einem Clueso-Konzert kennengelernt und haben mit dem einen sehr netten Abend verbracht, der auch gut begossen wurde. Da haben wir gemerkt, dass er nicht nur gut singen, sondern auch gut saufen kann – zwei Sachen, die uns enorm wichtig waren, die ihn auch qualifiziert haben, die Hook für den Song zu machen. Wir dachten, er kann das Gefühl mit seiner Stimme sehr gut transportieren. Wir haben ihn gefragt und er war sofort dabei und hat auch gleich ein sehr gutes Demo aufgenommen, wo wir wussten, dass es mit ihm auf jeden Fall cool wird.

Warum war der Song denn die ideale erste Single? Repräsentiert er das Album gut?

Es ist auf jeden Fall von den Songs auf dem Album keiner, der dadurch besticht, dass er besonders sperrig ist. Er ist nicht so rough und roh. Wir haben ja auch Songs drauf ohne Chorus, also ohne Hook. Der Song „Bin dann mal weg“ funktioniert sehr über das Gefühl, das transportiert wird. Es ist ein sehr emotionaler Song und das ist für Radio immer gut. Der Gesang ist super, der Chorus, der Beat, das ist ein stimmiges Paket, bei dem wir gesagt haben, dass man das auch mal ans Radio geben kann. Mit einem HipHop-Banger, wo nicht mal ein Chorus drin ist, brauchst du keinen Promoter loszuschicken und sagen „hier, guck mal, ob das im Radio gespielt wird. Deshalb war die Entscheidung von vornherein ganz klar, dass das der Song sein muss. Auch alle, die mit uns zusammenarbeiten, die auch im Verlauf der Album-Produktion oft die Frage stellen „was ist mit der Single?“ haben das gesagt. Die Frage kam gar nicht auf, weil wir den Song vorgespielt hatten und da war es klar, dass der es sein muss. Den Song zu haben und keine Single daraus zu machen, wäre dumm gewesen.

Dazu sind auch noch andere Gäste auf dem Album. Prominent zum Beispiel die Sportfreunde Stiller. Müssen Münchner zusammenhalten oder wie kam‘s?

Die steht schon länger im Raum. Das wollten wir schon zum letzten Album machen, das hat aber nie richtig hingehauen, weil die Sportfreunde natürlich auch extrem beschäftigt sind. Dann sind wir das zum neuen Album noch einmal angegangen. Das schwerste war, einen Termin zu finden. Als wir den dann mal gefunden und die acht Leute koordiniert hatten, waren wir im Studio und hatten mit zwei Studio-Sessions auch schon den Song im Kasten. Alle waren begeistert. Das war eine sehr coole Zusammenarbeit, da die Sportfreunde auch sehr sympathische Jungs sind. Vom Geist und dem Image der Band her sind wir auf einer Wellenlänge.

Und wer sind die „Supermänner“, um die es in diesem Song geht?

Die „Supermänner“ sind wir und alle anderen auch. Auch du bist einer! Das Grundding ist so, dass der Titel „Supermänner“ ist, weil er das Thema zusammenfasst: die unperfekten Supermänner. Am Anfang war die Idee „Gemachte Männer“, das war das Grundprinzip, der Herstellungsprozess: Neun Monate Lieferzeit und so. Im Zusammenschluss haben wir aber gemerkt, dass es viel stärker ist, wenn man die Supermänner-Thematik nimmt. Wer die Supermänner sind, wird aus dem Text klar. Es werden die Macken der Männer aufgezählt und das sind dann die Supermänner.

Ich mir hab noch andere Stücke raus gepickt, eines davon ist „Schwarzes Gold“. Wie wichtig ist euch das? Gäbe es Blumentopf ohne Kaffee nicht?

Manches Lied gäbe es in der Form ohne Kaffee sicher nicht. Das Lied natürlich sowieso nicht. Kaffeekonsum war bei uns groß. Das haben wir uns gar nicht vorgenommen, das haben wir mehr beim Müll-Raustragen gemerkt, dass wir sehr starke Kaffeetrinker sind und es hat sich aus einem anderen Lied ergeben. Da war ganz klar, dass wir auch eine Strophe machen müssen… Wir haben drei Kaffee-Junkies in der Band, jeder hat eine Strophe bekommen. Ich glaub, man nimmt uns das ab, weil man merkt: Es ist wahr! Kaffee hat uns schon oft geholfen.

Dann ist da noch „Rosi“. Wer ist denn Rosi? Um wen geht es da?

Rosi ist die Rosi aus „Skandal im Sperrbezirk“ von der Spider Murphy Gang aus dem Jahr 1981. Das ist die Rosi, um die es da geht und um die es auch damals ging. Wir erzählen die Geschichte von Rosi weiter, wie es ihr heute geht, wie sie heute in München lebt. Günther Sigl, der Sänger von den Spiders, ist mit dabei. Das war natürlich ein ganz großer Moment für uns, dass er gesagt hat, er macht mit. So kam es zu diesem Feature, dass der Blumentopf mal mit jemandem von der Spider Murphy Gang zusammen Musik macht. Hätten wir uns damals auch nicht so wirklich denken können.

Ihr beendet das Album mit „Blattgold auf Anthrazit“. Was ist hier die Idee dahinter?

Da fiel mir mal eine Zeile, als ich aus der Stadt und der Nebel so da hing. Das ist eigentlich ein Herbst-Song. Es zeigt diesen Kreislauf: Das eine hört auf, das andere fängt an, da ist der Herbst so die Zeit, in der das passiert. Das eine verfault und daraus wächst etwas Neues. Das ist für mich eine schöne Zeit, ich mag das gern. Der Chorus geht in die gleiche Richtung, auch wenn er das anders aufrollt, aber es geht um dieses Gefühl. Manchmal sagt einem der Beat, was man schreiben muss und das war eben so ein Ding. Man hört es und dann kommt die Idee aus dem Instrumental und du musst nur noch die Worte anordnen.

Das Album ist jetzt schon ein paar Tage draußen. Wie habt ihr die Reaktionen darauf empfunden, wie waren sie bisher?

Das waren sehr gute Reaktionen, auf jeden Fall! Wir sehen es in Zeiten von Facebook ja und haben sogar private Nachrichten, die auf einmal auf der eigenen Facebook-Seite auftauchen, wie wir heute alle mitbekommen haben. Unsere Fans lassen begeisterte Kommentare da und das ist natürlich ein schönes Gefühl, wenn wir jetzt unterwegs sind und Promo-Reise machen und wissen, dass es auch ein gutes Produkt ist.
Das ist jetzt aber alles noch frisch. Das Album kam ja wirklich erst vor ein paar Tagen raus, wir sind noch sehr gespannt, was da alles kommt. Wir sind auch sehr gespannt auf die Tour am Schluss, denn da sieht man die Reaktionen wirklich. Band zu Publikum. Wir sind total gespannt. Jeder freut sich auf die Tour.

Habt ihr denn selbst mit dem Album eine gewisse Erwartungshaltung? Wen und was wollt ihr erreichen?

Wir wollen das Ding damit live rocken und wir wollen in drei Jahren immer noch sagen, dass wir Lieder aus dem Album spielen. Das ist für uns immer ein Gütesiegel: Wie viele Stücke bleiben in der Playlist von so einem Album? Bisher haben wir noch keine normale Show mit diesem Album gespielt. Wir haben so Event-Shows gespielt, wo auch mal ein Lied drin war, aber wir hatten nach Release des Albums, wo schon zwei oder drei die Lieder kennen könnten, ein Lied davon zu spielen. Wir haben alle Lust, jetzt auf die Bühne zu gehen mit dem Ding und würden die Zeit am liebsten vorspulen und die Tour machen. Ich bin gespannt. Das ist unsere Erwartungshaltung an uns selbst, dass wir das live rocken!

Wie ist das mit den Jahren? Ihr habt ja nun schon viele Alben herausgebracht. Wird die Erwartungshaltung da höher oder ist man da eher entspannter?

Ich kann gar nicht wirklich sagen, ob da was mehr oder weniger oder entspannter ist. Es verändert sich einfach so. Wir haben natürlich mehr Erfahrung, wie so Sachen funktionieren, aber gerade die ersten Alben waren für mich etwas, das frei von sämtlichen Erwartungen war. Etwas ganz Neues. Da hat sich keiner überlegt: „Wie steigt das ein? Wie ist das live?“ Da war es ein riesiges Abenteuer ohne Erwartungen. Wir waren auch total geflasht, als wir mit „Großes Kino“ auf Tour gegangen sind und es voll war. Das war wie ein riesiger Film. Das ist Gottseidank heute auch noch so, wenn wir auf Tour gehen. Also die Erwartung habe ich da eigentlich gar nicht. Wir erwarten von uns, dass wir cool rocken und es ist spannend, welche Songs live funktionieren. Da erlebt man oft Überraschungen, dass ganz andere Songs live richtig abgehen als die, bei denen man es erwartet hat.

Fast parallel erschien nun noch die Zusammenstellung „B-Seiten & Raritäten“. War das so geplant, dass das so nah hintereinander erscheint?

Wir wussten, dass es erscheint. Es ist sozusagen mit unserem Häkchen dahinter rausgekommen, aber das war auch ganz cool, das mal rauszubringen. Wir haben selber auch viele von den Sachen gar nicht mehr richtig parat gehabt. Als wir die Liste durchgegangen sind, war das schon witzig. Das komische daran war, dass zwei drei das verwechselt haben und bei iTunes eine Kritik geschrieben, dass das alles so alt klingen würde und sie sich das neue Album voll anders vorgestellt hätten. Für uns war das aber ganz cool. Wir bringen die nicht privat raus, das ging über den Verlag und es war ganz geil, weil man merkt, dass die Sache wieder Schwung gekriegt hat. B-Seiten & Raritäten, das hatten die Leute gar nicht so richtig auf dem Schirm. Ich glaub, kaum einer unserer Fans hat das wirklich alles komplett. Die Sachen waren teils nur auf Vinyl, als B-Seiten und so erhältlich.

Ihr habt das Thema Vinyl gerade schon angesprochen. Was mich gewundert hat war, dass die B-Seiten & Raritäten nur digital rauskamen.

Das ist ja genau für die Generation jetzt gedacht, die es noch nicht auf Vinyl hat. Es gibt auch schon den Plan, das kann man sagen, dass man das auf Vinyl veröffentlichen kann, da es richtig gut gelaufen ist. Wir haben so etwas ja eh immer sehr gerne auf Vinyl. Bloß als dieser Plan entstand war uns ja auch klar, dass wir unser neues Album rausbringen und wir wollen da kein großes Fass aufmachen, da der Fokus auf dem neuen Album liegen sollte. Aber dadurch, dass die B-Seiten & Raritäten so gut gelaufen sind, könnte das auch mal in einer kleinen Auflage auf Vinyl rauskommen. Das ist absolut im Bereich des Möglichen.

Wie ihr schon gesagt habt: Ihr kommt bald auf Tour. Was kann der Besucher erwarten, wenn er zu einem eurer Konzerte kommt?

Wir sind nicht mehr mit der Live-Band unterwegs. Wir waren sechs Jahre lang bei jeder Show mit Live-Band unterwegs. Jetzt sind wir wieder im klassischen Set-Up mit zwei Turntables und fünf Mikrofonen unterwegs, weil wir gemerkt haben, dass uns das bei unsere 20-Jahre-Tour richtig Spaß gemacht hat. Wir wollen nun also eine „normale“ Tour spielen. Das erwartet den Besucher: Blumentopf in Reinform. Der Rest ist jetzt an uns, dass wir noch zwei Monate Zeit haben, das zu planen, damit der Besucher viel erwarten kann. Unsere Erwartungshaltung an uns ist groß, aber auch an das Publikum. Nicht nur wir müssen uns fit machen, sondern das Publikum sollte auch zweieinhalb Stunden springen können. Wir wollen das rocken einen Monat lang. Wir haben uns auch vorgenommen, viele alte Songs zu verarbeiten, ggf. auch in Form von Medleys, sodass man eine Zeitreise durch das komplette Schaffen von Blumentopf hat. Nicht jeder Song wird gespielt, aber viele. Vor allem natürlich auch die vom neuen Album, dazu gibt es Freestyles. Die kann man auch immer erwähnen, weil das unsere Shows davon abhält, zur Routine zu werden. Diese Freestyle-Momente sind immer anders und das hat einen hohen Stellenwert in unseren Shows.

Jetzt habt ihr gerade zweieinhalb Stunden so als Dauer in den Raum geworfen. Ist das die Zeit, mit der ihr plant?

Wir spielen immer lang, vielleicht ein bisschen drunter, aber wir schauen. Das wird sich ergeben. Es gibt eine geile Show und am Schluss ist es nicht die Länge, was die geile Show ausmacht, aber wir spielen nicht zu kurz. Das können wir versprechen!

Das war es von mir mit Fragen. Zum Schluss würde ich gerne wissen, ob es schon Pläne für nach dem Album und der Tour gibt…

Urlaub im Januar ist geplant. Da haben wir uns mal einen Monat freigenommen. Im nächsten Jahr wird es definitiv auf die Festivals gehen und es wird eine zweite Single geben. Das ist der nächste Plan, wo noch viel zu tun ist.

Habt ihr da schon einen Kandidaten in Aussicht für die Single?

Kandidaten sind schon da, aber die Wahlen stehen noch an.

Danke Euch!

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Interview: Marius Meyer
Fotos: Christoph Neumann