Die Vorfreude ist allerorten bereits groß, das Programm füllt sich immer weiter: Ende September findet in Hamburg auf der und rund um die Reeperbahn zum achten Mal das Reeperbahn Festival statt. 360 Bands, 70 Spielorte – das sind nur zwei der beachtlichen Fakten rund um das Festival. Wir haben uns zwei Monate vor dem Festival einmal mit Geschäftsführer Alexander Schulz zusammengesetzt und uns ausführlich über den Planungsstand 2013, Neuerungen, Überraschungen, das Programm und viele weitere Themen rund um das Reeperbahn Festival unterhalten.

Es sind noch gut zwei Monate bis zum Festival. Wie ist der Stand der Vorbereitungen bis jetzt?

Besser als im Vorjahr! Besser als in allen Jahren zuvor. Man merkt uns an, dass wir ins achte Jahr kommen: Bestimmte Abläufe sind inzwischen einfach glatter. Und wir haben in allen Bereichen eine höhere Bekanntheit erreicht. Das merkt man bei Anfragen an Künstler genauso wie bei Anfragen an Penalisten oder in den Abstimmungen mit Verbänden und Kollegen.

Du hast gerade schon erwähnt: Das achte Mal findet das Festival in diesem Jahr statt. Wie würdest du die Entwicklung beschreiben?

Gut bis überraschend gut, um ehrlich zu sein. Es war ja anfangs nicht klar, ob das Konzept funktionieren würde: Eine Veranstaltung, die – auch wenn es für die ersten Jahre nicht ganz stimmt – zum Ziel hat, ohne sehr bekannte Künstler auszukommen. In Deutschland war es seinerzeit ungeübt, ein Ticket zu kaufen für einen bunten Strauß gemischter Melodien, die im eigenen Land noch nicht viel gehört werden. Wir konnten am Kaufverhalten feststellen, dass jedes Jahr das Vertrauen an das Konzept wächst; besonders in diesem Jahr. Es werden natürlich auch absolut immer mehr Besucher, aber bemerkenswert ist, dass der Zeitpunkt, zu dem unsere Besucher ein Ticket kaufen, sich jährlich immer weiter nach vorne verlagert. Wir verkaufen inzwischen viele Tickets im Vorjahr und im frühen Frühjahr, wenn noch nicht ein einziger Künstler bekannt ist.
Für Professionals gilt das genauso: Wir erwarten in diesem Jahr fast 3.000 Delegierte und hatten auch da schon sehr viele Akkreditierungen verkauft, bevor auch nur ein Programmpunkt zur Konferenz bekannt war.

Was würdest du sagen: Welchen Stellenwert hat das Festival inzwischen für den Musikstandort Hamburg?

Da gebe ich lieber das wieder, was ich woanders lese oder höre… Verwaltung und Politik nennen das Reeperbahn Festival gerne im Zusammenhang mit dem Engagement des Landes Hamburg für die Populäre Musik und die Musikwirtschaft. Das ist legitim, denn sie haben die Veranstaltungsidee von Beginn an unterstützt. In Wahrheit ist die Veranstaltung natürlich nur ein kleines, strahlungskräftiges Rädchen im Gesamtgefüge und entbindet niemanden von der Pflicht, sich mit den vielen anderen Dingen zu beschäftigen, die 365 Tage im Jahr in dieser Stadt passieren in Sachen Populärer Musik. Neben dem Imagefaktor für Hamburg liefert das Reeperbahn Festival auch einen ganz praktischen Vorteil für den Musik(wirtschafts)standort: Hier ansässige Künstler und Firmen können einmal im Jahr präsentieren, hören und handeln mit vielen brauchbaren nationalen und internationalen Musikern und Musikwirtschaftenden –ohne Reiseaufwand.

Inzwischen sind schon 150 Bands gebucht. Kann man schon sagen, wie viele das noch werden?

Es werden 360. Das ist auch noch einmal mehr geworden. Ca. 80 Künstler buchen wir aus den internationalen und nationalen Angeboten der Musikexportbüros und -initiativen, das sind also sehr, sehr neue Künstler und weitere 280 buchen wir völlig unabhängig.

Gibt es da ein bestimmtes Raster, in das die Bands passen müssen, damit Ihr sagt „ja, die passt hier super zum Festival“?

Das Genre „Metal“ findet bei uns fast gar nicht statt. Wir bieten es – von wenigen Ausnahmen, wie z.B. Kvelertak, abgesehen – in angeschlossener Form in Kooperation mit den KollegInnen vom Wacken Open Air im Rahmen der Hamburg Metal Days in der Markthalle an. Mit einem Genre, das wir selber Neoklassik nennen, befinden uns erst im Aufbau. Es wird circa fünf eher unkonventionelle Klassik-Beiträge geben, darunter ein Klassik-Slam. Auch Jazz führen wir nicht in traditioneller Form auf, wenn dann sind es Grenzgänger-Formate.
Erwartungsgemäß speist sich das Programm vor allem aus den Genres Singer/Songwriter, Rock/Indie, Elektro und Pop.

Wie würdest du den Begriff „Pop“ da jetzt fassen? Wo du ja vorhin meintest, dass eigentlich nicht so die großen Namen kommen sollen…

Ich meine Pop hier nicht im Sinne von „populärer Künstler“, sondern als Genre-Bezeichnung: Bei uns ist diese leichte Spielart häufig anzutreffen an der Grenze zu Elektro und auch mal an der zu Singer/Songwriter.

Neben den Bands gibt es auch bei den Spielorten immer mal Überraschungen, wie die inzwischen etablierte Haspa-Filiale. Gibt es da in diesem Jahr noch Überraschungen?

Wir bauen uns einen Club auf dem Spielbudenplatz, indem wir die beiden großen Bühnen zusammen schieben und nennen das Konstrukt „Die Spielbude“. Was für uns auch neu ist: Nach vielen Jahren Bauzeit ist der Mojo-Club wieder dabei! Und das Clubheim des FC St.Pauli wird Spielstätte. Auch neu ist das Schulmuseum in der Seilerstrasse. Zu bedauern ist, dass das Café Keese nicht mehr mitspielen kann.
Im öffentlichen Programm sind es in diesem Jahr um die 70 Spielorte, wenn man auch die mitrechnet, die wir unter „Reeperbahn Festival Arts“ fassen. In denen zeigen wir Ausstellungen, Filme, Lesungen, Digital- und Urban Arts. Neu hier ist zum Beispiel der Nochtspeicher, das ist das ehemalige Erotic Arts Museum.
Auch für unser Fachbesucherprogramm, „Reeperbahn Festival Campus“ haben wir erhöhten Raumbedarf. Vor allem weil wir das Konferenzangebot durch die inhaltliche Erweiterung auf digitale Branchen außerhalb von Musikwirtschaft von dreißig auf sechzig Einzelveranstaltungen verdoppelt haben. Neben dem bekannten Arcotel wird nun auch das Operettenhaus Veranstaltungsort.

Wir haben nun die exotischen Spielstätten ein bisschen angesprochen. Wie reagieren denn die Bands, wenn sie erfahren, dass sie in einem Strip-Club oder in der Sparkasse spielen werden?

Inzwischen ist auch auf Seiten der Künstler oder deren Vertreter die Veranstaltung durch Erzählungen von Künstlerkollegen oder Publikum so präsent, dass viele dann, wenn oben „Reeperbahn Festival“ drauf steht und wir dem Agenten sagen, „Probier das mal aus, nimm mal dieses oder jenes Venue“, einverstanden sind. Für einige ist ein unkonventioneller Spielort auch per se reizvoll. Heute nehmen viel gerne das Imperial Theater oder die Kirche oder auch die Haspa-Filiale. Auch das war vor fünf Jahren anders.

Wie schwer ist das denn generell, bei so vielen Bands und so vielen Locations den Spielplan zusammenzustellen?

Das wird, wenn ich vorhin so lobend auf die gesamte Entwicklung und die Arbeit des Teams abhob, natürlich immer schwieriger. In demselben Maße, wie wir uns in allen Arbeitsbereichen verbessern, gibt es mehr Arbeit und darüber hinaus wird die Programmgestaltung zunehmend komplexer. Neben dem ewigen Bestreben, für unsere Besucher möglichst logistisch attraktiv zu programmieren, gibt es auf Künstler-/Agentenseite vermehrt das Bedürfnis, das Reeperbahn Festival nicht bloß für eine Show zu nutzen: Es sind Unplugged-Sessions, Presse-Konferenzen, Panel-Präsenzen, Showcases bei Michelle, Groove oder Zardoz, usw. zu berücksichtigen. Gleichzeitig ist diese Verschränkung der Ereignisse aber auch eine Anerkennung des Konzeptes des Reeperbahn Festivals, das ja gleichermaßen attraktiv sein will für Publikum und Professionals/Künstlers.

Eine andere Sache beim Timetable ist: Es gibt immer Leute, die sich beschweren, dass ihre beiden Lieblingsbands nun ausgerechnet parallel spielen. Habt Ihr da ein besonderes Augenmerk drauf?

Ja, denn wir wissen, dass es bestimmte musikalische Themen gibt, die in derselben Zielgruppe liegen. Parallelität solcher Shows versuchen wir natürlich zu vermeiden, sind aber selbst häufig gebunden an die Vorgaben und Vorstellungen eines Künstlers/seines Agenten zu Slot und/oder Venue. Oder an die Bedingungen, die uns aus den Nutzungsbedingungen eines Venues oder aus anderen internen Überlegungen entstehen.
Diese Vorhaltung, dass es nicht immer geklappt hat, wird es immer und immer wieder geben. Genauso, wie man sich viele positive Überraschungen einkauft mit dem Ticket für das Reeperbahn Festival, wird es auch immer wieder diese Überschneidungen geben.
Das ist ein konzeptioneller Bestandteil dieser Veranstaltung.

Du hast gerade zum Beispiel schon Zardoz Records angesprochen, was zu den Veranstaltungsorten gehört, wo man auch ohne Bändchen reinkommt. Auch auf dem Spielbudenplatz war es die letzten Jahre so, dass man umsonst etwas sehen konnte…

Genau, neben den Record-Stores gehört auch der Reeperbus von N-Joy –das ist unsere Radiobühne auf dem Spielbudenplatz- oder die Ratsherrn Brauerei dazu. Hier bieten wir kostenfrei Appetithappen für das Reeperbahn Festival in Kooperation mit unseren Partner an..

Wonach entscheidet Ihr da, welche Bands in den Läden spielen? Die Künstler müssen da ja auch mitmachen…

All diese Spielorte werden nachmittags genutzt, also gilt es zunächst einmal die Soundchecks der Künstler für die abendliche, volle Show zu berücksichtigen. Anschließend fragen wir in Kenntnis der inhaltlichen Wünsche der Partner zeitlich in Frage kommende Künstler nach einer zusätzlichen, kurzen Nachmittags-Show mit einfacher Produktion an.

In diesem Jahr ist jetzt auch der Mittwoch mit dabei, gewissermaßen. Würdest du jetzt sagen, dass der Mittwoch vollwertiger Teil des Festivals ist oder eher sozusagen ein „Goodie“?

Wir befinden uns in diesem Jahr in einer Übergangsphase. Im vergangenen Jahr waren wir am Freitag kurz vor „ausverkauft“ und am Samstag haben wir um 23.00h die Abendkassen geschlossen. Für das Reeperbahn Festival, ist es keine Option, sich auf die Art und Weise zu erweitern, die eigentlich die nahe liegendste wäre, nämlich an diesen Tagen um ein oder zwei sehr große Venues zu erweitern, um der Nachfrage Herr zu werden. Denn was die Veranstaltung ausmacht, sind die familiären Clubkonzerte. Wenn ich vorhin von den 70 Veranstaltungsorten sprach, so haben diese im Mittel eine Kapazität von 250, das Docks und die Grosse Freiheit36 sind für unsere Verhältnisse riesig. Als einziger Ausweg unter Wahrung der Atmosphäre blieb nur die zeitliche Erweiterung. Oder die Flucht nach vorn im wahrsten Sinne. Diese Entscheidung haben wir erst im letzten Winter getroffen, als der Vorverkauf 2013 schon lief. Die übergangsweise Konstellation in diesem Jahr, ist so, dass wir allen, die ein Drei-Tages-Ticket haben, sagen: „Liebe Leute, das ist automatisch ein Vier-Tages-Ticket. Den vierten Tag gibt’s geschenkt, wir schauen mal, wie es läuft.“ Es gibt keine Mittwochs-Tickets, es gibt auch keine Vier-Tages-Tickets. Wir halten am Mittwoch eine Kapazität von knapp 2.000 Plätzen bei zehn Spielorten. Das ist ein langsames Herantasten. In diesem Jahr haben wir in drei Spielstädten einen Schwerpunkt auf neue deutsche Künstler gelegt, weil wir den einen oder anderen internationalen Einkäufer für Musik bereits am Mittwoch erwarten.

Wie kam es denn zu dem Mittwoch? Als Festival-Besucher würde ich erstmal denken, dass der Sonntag einfacher wäre.

Ja, wobei wir einen recht hohen Anteil von Besuchern haben, die nicht aus Hamburg bzw. aus der Metropolregion stammen. Diese Leute reisen eigentlich alle am Sonntag ab. Ich glaube, in der Gemengelage der Ziele, die wir mit der Veranstaltung für Musik-Business und Musik-Fan erfüllen, ist es sinnvoll, den Mittwoch zu etablieren.

Wie ist denn generell das Verhältnis von „normalen“ Festivalbesuchern und anderen Besuchern wie Plattenfirmenvertretern und so?

Wir erwarten 28.000 Besucher nach Tagen. Das entspricht in etwa 18.000 Einzelbesuchern, unter denen knapp 3.000 Professionals sein werden.

Wie ist denn das Verhältnis von Tagesticket zu Mehr-Tages-Ticket?

Es verschiebt sich jedes Jahr weiter weg vom Tagesticket hin zum Mehr-Tages-Ticket.
Das ist auch ein Vertrauensbeweis in das Konzept des Reeperbahn Festivals.

Wie würdest du denn sagen, meistert Ihr diesen schmalen Grat zwischen Großveranstaltung – du sprachst gerade die 28.000 an – und doch auch irgendwie Club-Festival? Das Docks und so sind ja da schon die größeren Locations.

Das geht nur über die Atmosphäre. Erstmal klingt die Gesamtbesucherzahl nach Tagen nach enorm vielen Leuten, aber sie verteilen sich eben auf vier Tage und sind dann ja auch zeitweise unterwegs auf der Strasse und dann wieder in den Spielorten. Du musst weiterhin kleine und kleinste Spielstätten anbieten, die natürlich immer verhältnismäßig kostenintensiver in der Produktion sind. Aber insbesondere diese vielen kleinen Spielstätten sorgen für die familiäre Atmosphäre. Und dann ist es auch schön, mindestens einmal pro Abend in einem der größeren Venues, wie Übel, Grünspan, Docks oder Große Freiheit das volle Brett von vorn zu erleben. Aber auch da zeigen wir manchmal Künstler, die man sonst vielleicht in größeren Spielstädten sieht. Ich glaube, in der subjektiven Wahrnehmung der Besucher kommt das Reeperbahn Festival nicht als Großveranstaltung daher. Und wir sind es auch nicht im objektiven Sinne.

Wie schon gesagt, sind es noch etwa zwei Monate bis zum Festival. Wie kann man sich das vorstellen: Was passiert in diesen zwei Monaten noch? Ab wann wird es für euch richtig stressig?

Das Reeperbahn Festival ist für viele im Team ein Ganzjahres-Job. Und es gibt in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen verschiedene Fristen im Jahr, die einzuhalten sind.
So richtig Bewegung in die gesamte Bude bringen die Einreichfristen der Programme für die unterschiedlichen Drucksachen und Veröffentlichungen. Von einigen dieser Daten sind nahezu alle KollegInnen betroffen, weil jede(r) auf eine bestimmte Weise zuliefern muss.
Die ersten Deadlines sind Ende Juli. Ab dann ist es in den meisten Arbeitsbereichen vorbei mit den strategisch-struktrellen Aufgaben – dann wird nur noch abgearbeitet, um fristgerecht ins Ziel zu kommen. In den letzten Wochen vor der Veranstaltung werden die Arbeitstage dann immer länger und die Sätze in den Gesprächen immer kürzer. Für mich persönlich ist es eine Erlösung, wenn die Veranstaltung endlich beginnt. Ich glaube, für die meisten meiner KollegInnen auch.

Wenn man jetzt noch einen Schritt weiterblickt… Was muss passieren, dass Ihr Samstagnacht/Sonntagfrüh sagt: „Ja, das war ein klasse Festival in diesem Jahr!“?

Unsere Stimmung ist im Wesentlichen natürlich ein Spiegel der Zufriedenheit unserer Besucher sowie der Zusammenarbeit im Team und auch des wirtschaftlichen Ergebnisses der Veranstaltung.
Die Stimmung unter Fans und Professionals und Künstlern ist schwer objektiv zu messen. Am Ende ist es die Sammlung von teilweise nebenbei aufgeschnappten Einzeleindrücken der zurückliegenden dreieinhalb Tage, die dann als Stimmungsbarometer herhalten müssen: Herrschte wieder Goldgräber-Stimmung unter den Fans und wurden die Erwartungen erfüllt? Konnten die Professionals (überraschende) Deals anbahnen? Waren die Künstler zufrieden mit dem venue? Mit den Fans? Sind sie vielleicht sogar Gegenstand eines (unerwarteten,) guten Deals geworden?
Wenn diese Fragen alle mit „Ja“ beantwortet werden können, das Team gut zusammen gearbeitet hat und wir den break even point geschafft haben, dann wird es „ein klasse Festival in diesem Jahr“ gewesen sein.

Gibt es irgendwelche Acts, wo ihr jetzt besonders stolz drauf seid, die Ihr den Leuten unbedingt ans Herz legen wollen würdet?

Auf gar keinen Fall verpassen sollte man die Lesungen von Berthold Seliger („Das Geschäft mit der Musik“) und Frank Spilker („Es interessiert mich nicht, aber das kann ich nicht beweisen!“), sowie die Foto-Ausstellung „Malzkorns Rock’n Roll“.
Es wird sicher wieder einige Künstler geben, die man beim Reeperbahn Festival zum letzten Mal im eher familiären Setting erlebt haben wird. Neben anderen werden die Engländerin Chlöe Howl, Paul Dixons neues Project Fyfe, Milky Chance oder Gloria vermutlich dazu gehören.
Bereits eingeführte, größere Acts, die wir aber schon seit einigen Jahren beim Reeperbahn Festival zeigen wollen und nun endlich verpflichten konnten, sind: Anna Calvi, Efterklang oder Johnny Flynn.

Wo zieht Ihr denn da selbst die Grenze zwischen groß und klein? Für mich ist zum Beispiel Built to Spill eine große Sache…

Ja, es ist großartig, dass es endlich wieder ein Hamburg-Konzert gibt, nach circa zehn Jahren. Die Kollegen aus der Programmabteilung ziehen die Grenze ganz klar bei der Höhe der Gagenforderung der Künstler. (lacht)

Was sind denn die wichtigsten Tipps, die Ihr dem Festivalbesucher noch mit auf den Weg geben würdet? So zum Abschluss…

Probiert Unbekanntes und nutzt unsere diversen elektronischen und gedruckten Programm-Empfehl-Services, oder besucht sogar live, „Ray’s Reeperbahn Revue“ oder „Secret Service“, um erste Eindrücke zu gewinnen! Wenn ihr unentschlossen seid, ob ihr euch ein Programm anschauen wollt oder nicht: Entscheidet auch mal einfach aufgrund der (nahen) Lage oder Attraktivität einer Spielstätte!
Und nicht ohne Grund findet die großartige Flatstock Europe Poster Convention des American Poster Institutes nun schon zum achten Mal auf dem Spielbudenplatz statt: Dort gibt es niemals lange Warteschlangen und immer gute Luft!

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Vorbericht: Reeperbahn Festival 2013

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Interview: Marius Meyer
Bilder: Stefan Malzkorn (1, 7), ninazimmermann.com (2, 3, 4), Giovanni Mafrici (5, 6)