Die Beatsteaks sind eine Bank und ihre Live-Qualitäten zählen zu den Besten der deutschen Landen. Wer nicht das Glück hatte, auf der kleinen aber feinen Clubtour vor wenigen Wochen ein Ticket zu bekommen, für den legten die Beatsteaks nochmal nach und spielten unter anderem nochmal an zwei Abenden im Palladium ihren unwiderstehlichen Mix aus Pop, Punk und Rock, der die Fans wie immer total begeisterte. Ehe man in das Vergnügen kam, die Jungs aus Berlin zu sehen, durfte man noch Bilderbuch aus Österreich bewundern, die mit ihrem ungewöhnlichen Sound, der sich aus Prog, Art-Rock, Indie und Hip-Hop zusammensetzt, das Vorprogramm bildeten. Danach dann der zweite Auftritt der Beatsteaks.

Wie immer blendend gelaunt, erklimmen Arnim Teutoburg-Weiß. Bernd Kurtzke, Peter Baumann, Torsten Scholz, Thomas Götz und Dennis Kern, den man noch als zweiten Drummer bei der Sommer-Tour erleben konnte, ist auch mit dabei – und das im Clownskostüm. Die Songauswahl ist wie immer bunt gemischt und bietet allerbeste Möglichkeiten zum kollektiven Ausrasten.

Schon am Abend zuvor hatten die Beatsteaks versucht, Köln abzureißen und auch beim zweiten Abend, der erste war das Zusatzkonzert, ließ die Band keinen Zweifel daran aufkommen, dass schwitzen und tanzen erste Bürgerpflicht bei einem Beatsteaks-Gig sind.

Ok, manche Ansagen von Arnim bedürfen einer geographischen Nachschulung, aber „Köln ist die geilste Stadt im Pott“ geht ja noch. Solange der Artistensohn nicht Kölner als Düsseldorfer bezeichnet, ist alles prima.

Musik haben die Jungs natürlich auch gemacht und es standen alle Fan Favorites auf der Setlist. Let me in, Jane became Insane, Milk and Honey, Hello Joe, Cut of the Top und natürlich I don’t care as long as you sing. Wer nach dem Konzert noch bei Stimme war und nicht ordentlich durchgeschwitzt, der hat selbst schuld. Bis zum nächsten Mal!

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Text: Dennis Kresse
Bilder: Ute Langkafel