Nicht umsonst sprechen Chäirwalk auf ihrer Homepage von sich als Hamburgs Underground Dinosaurier. Seit über 15 Jahren bieten Sie Rock der rauen Sorte mit vielen Stoner-Anleihen und Freude an der Gitarrenwand. Im „Untergrund“ als feste Größe etabliert, sind es zumeist dann doch Shows als Support-Act – das aber mitunter auch mal für eingesessene Acts wie Therapy? oder Pothead. Auch an diesem Abend in der Astra Stube gaben sie wieder den Support-Act, diesmal für Helhorse. Aber wo sich schon einmal die Gelegenheit geboten hat: Eindruck hinterlassen konnten sie auch als Support Act in ihren etwa 40 Minuten.

Eröffnet wurde direkt mit harten Riffs und zielstrebigen Klängen: Elke vom 2006er-Album Still No. One sorgte direkt für mitgehendes Publikum, bevor mit Am Stück die erste Nummer ihres aktuellen Albums Top Ten folgte. Vom düsteren Bass-Riff eröffnet erklang bald ein verdichteter Gitarrensound mit großer Freude am Riff. Dazu gesellt sich bald der zielstrebige Gesang, der – passend zur Musik – rau wie auch eingängig begegnete. Die Freunde der harten Gitarrenklänge waren sichtlich begeistert. Und so spielten sich Chäirwalk durch ihr Set – in bewährter Manier und mit einigen Live-Klassikern dabei. Duck My Sick zum Beispiel ist kaum aus einem Chäirwalk-Set wegzudenken.

Das treibende Splitter setzte dann viel zu früh einen guten Schlusspunkt eines Sets, das so einige der Zuschauer und Zuhörer, die eigentlich für Helhorse dort waren, sicherlich auch von Chäirwalk begeistern konnte. Ein wirklich toller Auftritt, der beim nächsten Mal gerne wieder ein wenig länger ausfallen dürfte.

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Text und Bilder: Marius Meyer