Death From Above 1979 haben 2004 mit You’re a woman, I’m a machine eines der großartigsten Erstlingswerke der 2000er abgeliefert und sich dann 2006 Knall auf Fall aufgelöst. Dementsprechend groß war die Vorfreude auf den Auftritt des kanadischen Duos im Kölner Luxor, das aus allen Nähten platzte. Selbst die groß Gewachsenen konnten nur auf Zehenspitzen stehend einen Blick auf die beiden Protagonisten werfen, als das lang erwartete Spektakel schließlich begann. Mit Turn it out ihres Erstlingswerks eröffneten Death From Above 1979 die Show und machten unmissverständlich klar, was die nächsten 60 Minuten passieren würden.

Eine Stunde Vollgas und ein Sound, der derart fett war, dass man eher das Gefühl hatte, die Bühne wird von einem Heer von Bassern und Gitarristen bevölkert, als lediglich einem Duo. Die beiden trieben mit unnachahmlicher Power nach vorne und gönnten weder sich, noch der tanzenden und schwitzenden Menge eine Pause. Das Set bestand hauptsächlich aus Songs des aktuellen Albums The physical world. Perlen des Erstlings waren rar gesät. Das tat der Show und der Intensität mit der Jesse F. Keeler und Sebastien Grainger ihre Instrumente bearbeiteten keinerlei Abbruch. Das Luxor kochte.

Nach ca. 60 Minuten endete das Set. Sodann schlossen sich die Zugaben Romantic Rights von You’re a woman, I’m a machine und den Titelsong des neuen Albums The physical world. Ein gelungener Auftritt der beiden Kanadier, dem das Fehlen einiger vergangener Hits in keiner Weise einen Abbruch tat, auch wenn der eine oder andere Konzertbesucher vielleicht mehr Nummern des 2004er Albums erwartet hatte.

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Text: Thorsten Lühl