John Engelbert und Oskar „Ossi“ Bonde, besser bekannt als die Band Johnossi, sind inzwischen längst keine Unbekannten mehr. Das belegen nicht nur die Chart-Einsteige der letzten drei Alben hierzulande, sondern war auch am 20. September in der gut gefüllten Großen Freiheit 36 zu sehen, in der sich an diesem Freitagabend eine ansehnliche Menschenmenge eingefunden hat, um die Band live zu erleben. Und erleben ist dann auch das richtige Stichwort, denn Johnossi lieferten einen gelungenen Auftritt ab.

Getreu dem Motto „wir essen zeitig“ war es dann auch wieder ein typischer Freitag in Hamburg, an dem der Hauptact bereits um kurz nach 20 Uhr die Bühne betrat. Der aufbrandende Jubel aber zeigte folglich auch, dass das so in Ordnung ging, denn sie wurden bereits sehnsüchtig erwartet. Zwar war es die Tour zum aktuellen Album Transitions, aber die Schweden ließen es sich natürlich nicht nehmen, einen Querschnitt durch ihre vier Alben zu spielen, obgleich die neuen Stücke sich inzwischen gut in das Gesamtbild der Band eingefügt haben.

Das zeigte beispielsweise früh Into The Wild mit seinen sehr atmosphärischen Indie-Rock-Klängen. Aber auch die älteren Nummern wie Dead End fehlten da nicht, während im Publikum gut zu erkennen war, dass so einige dazwischen sind, die die Band bereits länger verfolgen und auch bei den Stücken der Vorgänger gut mitgingen. Ganz nebenher wurde dann auch noch mit Month of May mal eben ein Arcade Fire-Cover eingebunden, das sich gut einfügte, zum Schluss dann noch das umjubelte Man Must Dance.

Der Abend war noch jung, als um ca. 21:30 Uhr das Saallicht wieder anging, damit für den Disco-Abend gefegt werden kann, aber erlebt hatte man schon einiges an diesem Abend. Ein guter Start ins Wochenende mit einem sehr gelungenen Rock-Konzert!

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Text: Marius Meyer
Bild: Universal Music