Konzerte kann man in Köln bekanntlich viele besuchen. Mitunter hat man an manchen Tagen sogar die Qual der Wahl und muss sich zwischen Bands verschiedenster Genres entscheiden. Wer sich dabei nur schwer entscheiden kann, dem bietet sich ein Konzert von RDGLDGRN nahezu an. Mit Elementen aus Hip Hop, Rock und Pop vereint die dreiköpfige Band die verschiedensten Geschmäcker. Und doch wird bei fast allen Besuchern am Ende der gleiche Nenner erreicht – mit guter Laune geht jeder nach Hause.

So auch beim Konzert der Band im Kölner Club Yuca. Die drei Jungs Red, Gold und Green feuern, unterstützt von einem Schlagzeuger, einen Hit nach dem anderen ab. Und die Stimmung ist dementsprechend gut – es wird getanzt, gelacht und, wie sollte es in Köln auch anders sein, Kölsch getrunken.

Und wie auch bei einigen anderen Bands fällt bei einem Blick durch das Publikum auf, dass gute Musik nicht nur keine Genregrenzen kennt, sondern auch kein Altersbeschränkung. Und auch wenn das aktuelle und zweite Album der Band das erste nicht toppen kann – auf der Bühne wird das alles unwichtig. Die drei Jungs spielen selbst in einem Zustand fragwürdiger Zurechnungsfähigkeit eine souveräne Show und allerspätestens nach einem Blick in das im Kreis strahlende Gesicht von Red bewegt sich auch die letzte Reihe des Publikums.

Absoluter Höhepunkt des Konzertes waren aber dann wohl die außergewöhnlichen Momente: Mit Hits von Nelly und einer Acapella-Darbietung aus König der Löwen verbreitete sich kollektive Gänsehaut unter den Zuschauern.

Auch wer von den Studioalben der Band nicht unbedingt umgehauen wird – Live sollte man sich diese Band mit unaussprechbarem Namen keinesfalls entgehen lassen. RDGLDGRN – klare Empfehlung!

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Text: Lars Junker
Bild: Andrew Markowitz