Ohne Zweifel ist Romano in diesem Jahr einer der Musiker, über die meisten gesprochen wird. Mit seinem Debütalbum Jenseits von Köpenick ohne Zweifel durchgestartet und sowohl von der medialen als auch von der realen Welt gefeiert – Roman Geike fasziniert fast jeden. Dabei ist die Reaktion auf Romano, sowohl bei Fans als auch bei den Menschen die seiner Musik eher abgeneigt gegenüber stehen, fast identisch: „Was für ein verrückter Typ!“. Und damit wird der Berliner Paradiesvogel auch vorerst ganz gut charakterisiert. Anders als viele seiner Kollegen im Bereich des Hip Hop kommt Romano nicht aus einem Viertel wie Kreuzberg oder Neukölln – Romanos Herz schlägt einzig und allein für das im Süden Berlins gelegene Stadtviertel Köpenick, was er auch in seinen Songs zum Ausdruck bringt.

Nun fragt man sich, wer sich die Musik des Berliners auch außerhalb der Hauptstadt live anhört. Dabei assoziiert man im Vorfeld vor allem jüngere Menschen mit dieser Art der Musik – Studenten, Hipster… Live erfolgt dann allerdings eine Überraschung. Zu finden sind da unter anderem Mittvierziger, Metalfans (in Metalkutte, mit echten Zöpfen!), einige nicht Metalfans (mit falschen Zöpfen!), etliche Musiknerds und zu guter Letzt doch auch eine große Menge an Studenten.

Eingeheizt wurde die Menge vor Konzertbeginn von einem DJ, der bereits mit seinen Songs klarmachte, dass an so einem Abend keine Genregrenzen existieren. Neben den Standard Hip Hop Beats erklang dann auch mal der ein oder andere Song von Alice Cooper oder den Guns N‘ Roses.

Aber auch Romano selbst ließ es sich nicht nehmen, annähernd das gesamte Publikum in Ekstase zu versetzten. Spätestens bei Hits wie Brenn die Bank ab oder Metalkutte steht selbst der letzte Musikjournalist nicht mehr still. Dazu köpft Romano stilvoll die Flasche Sekt, an der sich anschließend auch die vorderen Reihen des Publikums erfreuen.

Zusammenfassend kann man sagen: Romano macht einfach extrem Spaß. So verrückt der Berliner mit der charakteristischen Metalkutte und den beiden Zöpfen auch sein mag – an Professionalität und Authentizität mangelt es ihm definitiv nicht.

Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte sich Romano live auf keinen Fall entgehen lassen! Zu sehen ist er in den folgenden Städten:

10.03. – Weinheim, Cafe Central
11.03. – Stuttgart, Schräglage
14.03. – Zürich, Eldorado (verlegt)
15.03. – Linz, Posthof
16.03. – Wien, Arena
22.03. – Berlin, Astra

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Text: Lars Junker