Dass es eine Band schafft, innerhalb von 8 Monaten zweimal in derselben Stadt zu gastieren und jedes Mal zu begeistern, das ist auch selten. Aber das Trio aus Liverpool schafft auch das. Die Wombats, Matthew „Murph“ Murphy (Gesang, Gitarre), Tord Overland-Knudsen (Bass) und Dan Haggis (Schlagzeug) haben also mit Wiederholungen nichts am Hut und spielten auch in der gut gefüllten Live Music Hall ihren unwiderstehlichen Mix aus Indie Rock mit herrlichen Pop-Melodien. Das schaffen die drei, die sich auf der etablierten Kunsthochschule „Liverpool Institute for performin art“ kennenlernten und seitdem wie eine unzerstörbare Wand gemeinsam durch die Welt reisen.

Schon längst stehen Ihnen die die großen Bühnen offen und wer eine derartige Hitsammlung in seinem Repertoire vorzuweisen hat, der legt eine erstaunliche Coolness an den Tag. So locker ging das Trio aus Liverpool auch an seine Bühnenshow und selbst Schlagzeuger Dan wurde mit ins Geschehen einbezogen. Teilweise eine Stimmung wie im Stadion an der Anfield oder im Rhein-Energie-Stadion. Aber das ist bei Songs wie Jump into the Fog, Moving to New York oder Tokyo (Vampires & Wolves) natürlich so.

Zum Abschluss noch der Hit, mit dem alles anfing und in dessen Refrain Let’s dance to Joy Division and celebrate the irony man den ganzen sehr englischen Humor der Wombats nochmal spüren kann. Ein Konzert ohne Durchhänger.

Setlist: Give me a try, Jump into the fog, Moving to New York, 1996, Be your shadow, Your Body is a weapon, Patricia the Stripper,Pink Lemonade, Techno Fan, Emoticons, Curveballs, The english summer, Kill the director, Tokyo (Vampires&Wolves), Isabel, Greek Tragedy, Let´s dance to Joy Division.

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Text: Dennis Kresse
Bild: Pressefreigabe