Zwischen Köln und Liverpool gibt’s viele Gemeinsamkeiten. Sie haben beide einen oft besungenen Fluss, den Rhein und den River Mersey, ihr Dialekt ist angenehm zu hören und viele der prägenden Bands kommen aus den beiden Städten. Da ist es nur logisch, dass die Liverpooler Band The Wombats sich mal wieder in Köln blicken lässt, um ihr neues Album Glitterbug zu promoten. Support waren die Jungs von Darlia, ein Trio aus Blackpool was wie eine Synthese aus Oasis und Blur klingt, nicht neu, aber einigermaßen unterhaltsam, auch wenn unendlich lange Zeit auf das Nachstimmen der Instrumente verwendet oder verschwendet wurde. Aber da der Auftritt eh den Charme eines Proberaumgigs hatte, geht das in Ordnung.

Aus dem Proberaumniveau sind die Wombats mittlerweile nun wirklich raus, spielt das Trio, das aus Matthew „Murph“ Murphy (Gesang, Gitarre), Tord Overland-Knudsen (Bass) und Dan Haggis (Schlagzeug) besteht, schon längst die großen Bühnen und wer eine derartige Hitsammlung in seinem Repertoire vorzuweisen hat, dem stehen die Türen in diesem Musikbusiness ja schon längst offen.

So locker ging das Trio aus Liverpool auch an seine Bühnenshow und selbst Schlagzeuger Dan wurde mit ins Geschehen einbezogen. Teilweise eine Stimmung wie im Stadion an der Anfield oder im Rhein-Energie Stadion. Aber das ist bei Songs wie Jump into the Fog, Moving to New York oder Tokyo (Vampires & Wolves) natürlich so.

Zum Abschluss noch der Hit, mit dem alles anfing und in dessen Refrain „Let’s dance to Joy Division, and celebrate the irony“, man den ganzen sehr englischen Humor der Wombats nochmal spüren kann. Ein Konzert ohne Durchhänger.

Setlist: Your Body is a Weapon, Jump into the Fog, Moving to New York, Greek Tragedy, Party in a Forest (Where’s Laura?), Be your Shadow, 1996, This is not a Party, Headspace, Techno Fan, The English Summer, Little Miss Pipedream, Kill the Director, Give me a try, Tokyo (Vampires & Wolves)
Zugabe: Emoticons, Let’s Dance to Joy Division

Homepage: www.thewombats.co.uk
Facebook: www.facebook.com/thewombatsuk
Twitter: www.twitter.com/thewombats

Text: Dennis Kresse
Bild: Pressefreigabe