Experience Hendrix LLC und Legacy Recordings, eine Abteilung von Sony Music Entertainment, kündigen den Release von „People, Hell & Angels“ an. Dieses neue Album enthält zwölf bisher unveröffentlichte Studioaufnahmen der Gitarrenlegende Jimi Hendrix. 1968 war Hendrix auf der Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten. Während seine Experience mit zwei Alben in den US Top Ten vertreten und zu einem der begehrtesten Live-Acts avanciert war, arbeitete er hinter den Kulissen mit alten Freunden und unterschiedlichen Besetzungen an neuen Songs. Auf „People, Hell & Angels“ (VÖ: 1. März 2013) erhält der Hendrix-Fan erstmals einen hochinteressanten Einblick in diese Schaffensphase des Ausnahmegitarristen.

Die zwölf Songs des Albums zeigen, mit welcher Experimentierfreudigkeit der Musiker ans Werk ging. Neue Sounds und musikalische Stilrichtungen wurden ausprobiert, dabei kamen viele für Hendrix untypische Instrumente zum Einsatz: Bläser, Keyboards, Percussion und sogar eine zweite Gitarre.

„People, Hell & Angels“ beweist auch, dass Jimi auf der Suche nach neuen Begleitmusikern war, mit deren Unterstützung er ein weiteres Kapitel in seiner außergewöhnlichen Karriere aufschlagen wollte. Anstatt auf seine Experience-Mitstreiter zurückzugreifen, arbeitete er mit Stephen Stills von Buffalo Springfield, dem Drummer Buddy Miles und dem Bassisten Billy Cox. Hendrix und Cox hatten ihren Militärdienst zusammen absolviert und waren in den frühen 1960ern Bandkollegen gewesen.

Jimis Schwester Janie Hendrix, Eddie Kramer und John McDermott fungierten als Koproduzenten von „People, Hell & Angels“. Kramer und Hendrix lernten sich im Januar 1967 in den Londoner Olympic Studios kennen und zwischen den beiden entstand eine intensive Beziehung. Schließlich wurde Eddie zu Jimis Lieblings-Tonmann, der jedes Album, das der Gitarrist zu Lebzeiten veröffentlichte, abmischte. Auch bei den Live-Aufnahmen des Woodstock-Festivals saß Eddie an den Reglern. Seit 1997 gehört er wieder zum Hendrix-Team und überwacht alle Releases von Experience Hendrix LLC.

Folgende bisher unveröffentlichte Hendrix-Tracks sind auf “People, Hell & Angels” zu hören: „Earth Blues“, „Somewhere“, „Hear My Train A Comin’“, „Bleeding Heart“, „Baby Let Me Move You“, „Izabella“, „Easy Blues“, „Crash Landing“, „Inside Out“, „Hey Gypsy Boy“, „Mojo Man“ und „Villanova Junction Blues“.

„People, Hell & Angels“ ist der Nachfolger des 2010 erschienenen „Valleys Of Neptune“. Während sich dieses von der Kritik gefeierte Album den letzten Aufnahmen der Original-Jimi Hendrix Experience widmete, bietet „People, Hell & Angels“ einen spannenden Einblick in Jimis damalige musikalische Zukunftspläne. Hier wird ganz deutlich: mit dem als Nachfolger für „Electric Ladyland“ geplanten Doppelalbum First Rays Of The New Rising Sun wollte Hendrix einen Stilwechsel vollziehen.

Anders als viele zeitgenössische Künstler wie die Beatles oder Bob Dylan, hatte Jimi Hendrix die Rechte an seinen Songs nie abgetreten. Er war also nicht an bestimmte Tonstudios gebunden, die von seiner Plattenfirma betrieben wurden. So verbrachte er Stunden und Tage in den Aufnahmeräumen von Record Plant oder Hit Factory in New York, um an seinem Sound zu feilen. Wegen seiner Leidenschaft für die Studioarbeit trieb Hendrix den Bau seines eigenen Electric Lady Studios voran. Während er an den Songs arbeitete, die auf „People, Hell & Angels“ versammelt sind, entstand in Greenwich Village dieser topmoderne Komplex, in dem bis heute namhafte Künstler ihre Alben aufnehmen.

Janie L. Hendrix, President/CEO von Experience Hendrix LLC, sagt über „People, Hell & Angels“ : „Mit dem Release des Longplayers erinnern wir an den 70. Geburtstag meines Bruders. Die brillanten Aufnahmen unterstreichen, dass Jimis musikalische Energie bis heute unübertroffen ist. Er wird noch viele Generationen nach der unseren inspirieren … und das wird wohl ewig so weitergehen.“

Auch Adam Block, Präsident von Legacy Recordings, ist begeistert:„People, Hell & Angels gewährt dem Hörer weitere Einblicke in das Werk dieses genialen Gitarristen, der hier durch seine Arbeit mit veränderter Rhythmussektion und Instrumentierung neue, endlos scheinende musikalische Horizonte erschließt.“

Text: Pressefreigabe