Schüchtern, stotternd, verschroben, eigenbrötlerisch – Jürgen Dose, Vertreter der Spezies „kleiner Mann von der Straße“, lebt ein unauffälliges Leben in der düsteren Wohnung seiner Mutter. Die alte Dame ist krank und bettlägerig, deshalb ist Jürgen von Hamburg zu ihr ins Ruhrgebiet gezogen, einer muss sich ja um sie kümmern. Natürlich wäre es schön, wenn diese nicht ganz unkomplizierte Aufgabe auf vier Schultern verteilt würde, doch bislang hat die resolute Seniorin noch jede Pflegeschwester vergrault. Nun aber ist eine neue zur Probe da, Renate. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja mit ihr.

„Trittschall im Kriechkeller“ richtet den Blick 15 Minuten lang mit abgründigem Humor auf den Rand der Gesellschaft: zu den Menschen, die man im Alltag kaum wahrnimmt, weil sie so unscheinbar sind. Heinz Strunk jedoch kennt diese aufrechten Verlierer in den Kriechkellern der Republik, mit ihren Schwächen, ihren Macken, ihrer Würde. Jürgen und seine bester Freund, querschnittsgelähmte Bernd Würmer (Charly Hübner; „Das Leben der Anderen“, „Polizeiruf 110“) haben keinen Platz in der Welt. Aber gerade in ihrem Außenseiterstatus entwickeln die beiden eine bestechende Komik, die nicht zuletzt so rührt, weil sie, wie alle wirkliche Komik, der Tragik geschuldet ist.

Auf der Basis von Heinzers Albums „Trittschall im Kriechkeller“.

Hier der Trailer:

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Text: Pressefreigabe
Bild: Fabian Hammerl