Bei Tropics handelt es sich um ein weiteres Beispiel aus der beliebten Reihe: Der-Name-ist-Programm. So ist der Sound des Projekts, hinter dem der 22-jährige Brite Chris Ward steckt, vor allem Eins: eine Ode an den tropischen Sommer. Wards Zutaten für seinen verträumten, sonnengeküssten Sound zieht er aus 70s Psychedelic, Post-Punk und allem, was ihm sonst noch in die begabten Finger kommt. Seine vertrauten, aber eigenständigen Klänge haben schon die Aufmerksamkeit von großen Magazinen wie Pitchfork oder XLR8R geweckt. Genauso wohl wie beim Schreiben eigener Musik fühlt sich Ward beim auffrischen fremder Tracks. So konnte er bereits für Poliça, Bear In Heaven und Little Dragon Remixe anfertigen.

Die Songs von Tropics sind eine farbenprächtige Zeitlupe, die gleichzeitig euphorisch und nostalgisch klingt. Bestes Beispiel dafür ist „Give it Up“, mit ein langsamen Disco-Beat, gespenstischen Vocal-Samples und melodischen Glockenklängen. „Melorr“ ist sogar noch entschleunigter, während im Laufe des Tracks immer mehr Elemente hinzu kommen. Seinen Hit in der Blogosphäre hatte der Multiinstrumentalist aus Southampton mit dem bezeichnendem „Soft Vision“, was vor allem an der unverkennbaren Eighties-Produktion liegen dürfte. Das Ganze klingt wie Musik im 3D-Format, mit schäumenden Synhtesizer- Wellen und groovenden Drums, die auch bei einem Stadion-Pop-Song aus der Ära eine verdammt gute Figur abgeben würden.

Am 04.02.2013 spielen Tropics im Haus III&70 in Hamburg.

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr

Homepage: tropicsmusic.tumblr.com
Facebook: www.facebook.com/tropicsband
Twitter: www.twitter.com/TROPICSMUSIC

Text und Bild: Pressefreigabe (SSC)