„Riptide“ – ein Titel, der in seiner einfachen Bildersprache sofort unter die Haut geht. So wie auch die gleichnamige Debüt-EP des australischen Singer/ Songwriters, der sich auf seiner ersten Songsammlung so atmosphärisch, gleichzeitig aber auch so reduziert und aufs Wesentliche beschränkt präsentiert. Einfachheit als Kunstform; seine ganz eigene Kunstform, die der Ausnahmekünstler aus Melbourne in Perfektion beherrscht.

Und obwohl die Stücke auf „Riptide EP“ als simple Ansammlung von Liedern begonnen haben, entwickelten sie schon bald eine Art Eigenleben. Wie von selbst. Und ebenso, wie die ungezwungene Instrumentierung seiner Songs, gestaltet sich auch der bisherige erfolgreiche Werdegang von Vance Joy. Nachdem er sich seine ersten musikalischen Sporen innerhalb Melbournes Open Mic-Szene verdient hatte, begann Vance Joy, sein neues Material in regelmäßigen Abständen im berühmten Great Britain Hotel in Richmond vor einem größeren Publikum zu testen. Nach Sold-Out-Shows in lokalen Venues wie dem Worker´s Club und dem Toff In Town im heimischen Melbourne unterschrieb man schließlich seinen ersten Plattendeal bei Liberation Music, gefolgt von landesweiten Touren als gefeierter Support-Act für Größen wie Of Monsters And Men oder Julia Stone. Im März letzten Jahres war Joy während seiner ersten internationalen Performance auf dem renommierten SXSW Festival im amerikanischen Austin/ Texas zu erleben.

Schon von der Pike auf war Vance Joy von Musik umgeben: Einerseits wurde der Australier schon in jungen Jahren von der Literaturbegeisterung seiner Mutter, als auch väterlicherseits von der Vorliebe fürs Singen beeinflusst und entscheidend geprägt. Und auch die elterliche Plattensammlung trug in ihrer stilübergreifenden Fülle zwischen The Pogues und Paul Kelly ihr Übriges zur Künstlerkarriere bei. Nach seinem erfolgreichen Universitätsabschluss im Fach Rechtswissenschaften entschied sich Vance zu einer einjährigen Auszeit, um sich ganz seiner Musik widmen zu können. Was folgte, waren inspirierende Trips nach Indien und Fernost; im Kopf ständig die Ideen zu diversen Songs. Songs, die man nach seiner Heimkehr sofort in die Tat umsetzte. „Ich habe langsam gelernt, die verschiedenen Facetten und Feinheiten in meiner Stimme zu nutzen“, blickt Vance Joy zurück. „Ich habe gelernt, wie ich klinge und mich selbst als Künstler zu lieben. Das Songwriting zu dieser EP war also alles andere als ein überstürzter Schnellschuss.“

Ein Arbeitsprozess, der sich auf „Riptide EP“ wie der wahr gewordene Traum eines jeden echten Künstlers gestaltete: Für gerade mal eine Woche verzog man sich zusammen mit Producer John Castle (Lior, The Drones) und Percussionist/ Cellist Ed White in die Shed Studios. „Alles lief sehr spontan ab“, so Vance. „Johns Aufnahmestil ist sehr instinktiv – eine Tatsache, die sich sehr gut angefühlt hat. Immer, wenn ich ihm eine Idee vorgeschlagen habe, hat er mich ermutigt, es einfach sofort umzusetzen. Für uns beide hat sich diese Methode als goldrichtig erwiesen!“

Eine Ukulele, ein paar simple Akkorde und eine absolute Gänsehautstimme – so hat die Entstehungsgeschichte von „Riptide“ begonnen, der Singleauskopplung aus Vance Joys Debüt-EP“. Ein Song, mit dem sich der australische Singer/ Songwriters so atmosphärisch, gleichzeitig aber auch so reduziert und aufs Wesentliche beschränkt präsentiert. Einfachheit als Kunstform; seine ganz eigene Kunstform, die der Ausnahmekünstler aus Melbourne in Perfektion beherrscht.

Die EP enthält weiter das luftig-leichten „Emmylou“; einem Schlaflied, hinter dem auf den zweiten Blick eine subtile Dunkelheit lauert. „Das Keyboard und das Harmonium verleihen dem Stück diese Spannung und einen gewissen Tiefgang. In meinen Augen sind die besten Schlaflieder liebevoll und zärtlich, besitzen aber gleichzeitig auch einen gewissen Sinn für die wirkliche Welt da draußen.“ Den Hauptbestandteil macht die zarte Gitarre aus, die laut Vance „pulsierend und dynamisch“ klingen sollte. „Ebenso wie ein Bruce Springsteen-Song“.

„Ich habe House-Sitting auf diesem unfassbar großartigen Anwesen in Camberwell gemacht“, erinnert sich Vance Joy an die Entstehungsgeschichte zum folgenden „Play With Fire“. „Im Wohnzimmer stand ein Piano, auf dem ich den Song schrieb. Eigentlich besteht er aus den gleichen Akkorden, die immer wiederholt werden. Er ist ziemlich leicht zu spielen – und genau deshalb mag ich ihn so. Er hat sich quasi wie von selbst geschrieben.“

Mit „Snaggletooth“, dem vierten Track, streichelt Vance Joy Herz und Seele – und das mit jedem Ton seiner Ukulele. Wunderschöne Lyrics verschmelzen mit der Musik; mit Zeilen wie „When she sings, the heavens part“ beschreibt Joy das Akzeptieren der Marotten der Menschen, die man am meisten liebt. Auf dem vorletzten Stück, dem eindringlichen „From Afar“, wird die Geschichte einer Beziehung geschildert – egal ob Liebesbeziehung, Freundschaft oder treuer Kameradschaft – und in welchem Unglück alles manchmal enden kann.
Den Abschluss bildet der Remix von Flic Flac, welcher schon über 2 Million Plays auf Soundcloud und sogar knapp 6 Millionen Views auf Youtube aufweisen kann!

Mit „Riptide EP“ veröffentlicht Vance Joy ein ganz besonderes Debüt. Ein ganz besonderes Debüt von einem ganz besonderen Künstler, der seine ganz eigene Kunstform in der Schönheit der Dunkelheit und der Kraft der Einfachheit gefunden hat.

Tracklist:

1. Riptide
2. Emmylou
3. Play With Fire
4. Snaggletooth
5. From Afar
6. Riptide (Flic Flac Edit)

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Text und Bild: Pressefreigabe