Beiträge als RSS-Feed

Audiovisuell & Rezensionen Dennis, 02.12.2015

Ritchie Blackmore – The Ritchie Blackmore Story

Er gilt als einer der besten Gitarristen, den die Musikwelt so hervorgebracht hat. Der als Richard Hugh Blackmore in Weston-super Mare/North Somerset in England geborene Mann hat mit seinem virtuosen Spiel einige der legendären Songs von Deep Purple und Rainbow veredelt und macht seit 1997 mit seiner vierten Frau Candice Night als Blackmore‘s Night Renaissance-Rock, den vor allem die deutsche Mittelalter-Szene sehr begrüßt. Mit The Ritchie Blackmore Story erscheint nun eine großartig gemachte Doku über den Mann, der schon immer als schwieriger und streitbarer Zeitgenosse galt und der aus seinen Erinnerungen ungeheuer spannend und informativ erzählen kann. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Melvin, 02.12.2015

Grossstadtgeflüster – Episode 1: Fickt Euch Allee

Die Band Grossstadtgeflüster hat eine neue EP gemacht und die Berliner Zeitung hat den Titelsong der CD relativ treffend beschrieben: „Endlich hat Berlin die passende Hymne zur Lage der Stadt. Ohren auf Durchzug, Bierflaschen bereit, Mittelfinger raus und ab geht’s zum Eierschaukeln ins Wochenendhäuschen in der Fickt-Euch-Allee.“ Richtig, die Musikgruppe hinter der sich die Namen Jen Bender, Raphael Schalz und Chriz Falk verstecken, haut mal wieder auf die Kacke! Mit Fickt Euch Allee haben die Musiker nicht nur einmal richtig Dampf ablassen können, sondern gleichzeitig auch noch einen unglaublichen Hit erschaffen, den man so schnell nicht mehr los wird. weiterlesen… »

Konzertberichte Melina, 02.12.2015

Jamie Lawson – 14.11.2015, Berlin Gretchen

Im gemütlichen Gewölbe-Club Gretchen in Berlin Kreuzberg steht eine kleine Bühne mit einem Mikrofon und zwei großen aufgespannten Album-Covern von Jamie Lawsons gerade erschienenem selbstbetitelten Album. Der englische Singer/Songwriter ist der erste Künstler, der bei Ed Shereens’ Label Gingerbread Man Records gesignt wurde – und das ist musikalisch auch zu hören: Seine Texte sind ruhig, liebevoll und voller Persönlichkeit. Seine erfolgreichste Single Wasn’t Expecting That erreichte in Irland bereits die Spitze der Charts und in Australien und Neuseeland erlangte er sogar Doppelplatin. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Marius, 02.12.2015

Fraktus – Welcome To The Internet

Ganz klar, wer die elektronische Musik erfindet, der kann sich nicht mal eben so auf die faule Haut legen. Das Comeback war mit der Millenium Edition im Jahr 2012 schließlich mehr als geglückt – da kann man es wohl kaum bei einer Best Of belassen. Dass man sich mit dem Aufnehmen neuer Stücke auf dem richtigen Weg befand, zeigte schon die Single Freunde sind friends, mit Welcome To The Internet sind sie nun endgültig im Hier und Jetzt angekommen. Im Internet angekommen ist man schließlich völlig auf der Höhe der Zeit. Das weiß auch Dickie Starshine (ehemals Schubert), der einer fiktiven Stimme im Opener das Internet erklärt. „Through a cable“ kommt das alles. Und so zeitgenössisch schon die Thematik ist, ist dann auch die Musik. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Tristan, 02.12.2015

Death in Rome – Barbie Girl / Pump up the Jam

Neofolk, ursprünglich eine Musikrichtung, die aus akustischen Instrumenten bestand, vor allem einer Gitarre, bei der nur selten mehr als drei Akkorde anklangen. Dazu gesellten sich dann mal Streicher, mal Marschtrommeln und textlich wurde meist Naturmystik, ein Kulturpessimismus oder eine Sorge um das alte Europa (was auch immer das gewesen sein soll) heraufbeschworen. Zwischen den 90ern und 2000ern war die Szene auch durchaus sehr vital, bis es irgendwann Mitte der 2000er kippte. Musikalisch war schnell alles gesagt, viele qualitativ fragwürdige Projekte gab es und gerade die Humorlosigkeit der Musik mag auch dazu geführt haben, dass man es nie über ein gewisses Publikum hinaus geschafft hat, Menschen für diese Musik zu interessieren. weiterlesen… »

Konzertberichte Alexander, 02.12.2015

Darwin Deez – 12.11.2015, Köln Luxor

Mittlerweile gibt es drei Alben, ein Mixtape und eine Remix-EP von dem Musiker mit Löckchen und Bart. Für viele Leute gehört er zum Indie-Rock-Urgestein und wenn man ihn mit seiner Band auf der Bühne erlebt kann man das durchaus nachvollziehen. Während viele Bands und Solokünstler versuchen, anders zu sein und sich durch irgendwelche geplanten Besonderheiten von der Masse abzusetzen, bleibt der New Yorker ganz er selbst und behält das, was für seine Musik wichtig ist: seine Authentizität. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Dennis, 02.12.2015

Elvis Costello – Unfaithful Music

Na gut: Dass man unter dem Namen Declan Patric MacManus nicht unbedingt Ruhm und Erfolg zu erwarten hat, das schien dem Mann aus London auch klar zu sein und so entschloss er sich, den Vornamen seines Idols Elvis Presleys zu adaptieren und den Nachnamen seiner Urgroßmutter väterlicherseits. Der Rest ist Geschichte und diese Geschichte erzählt Costello jetzt in seinen Memoiren Unfaithful Music – Mein Leben. Eine lesenswerte Autobiographie, die jetzt durch einen, wenn man so will, Soundtrack zum Buch, entsprechend veredelt wird. Mit einer Doppel-CD, die einen Bogen aus den Anfängen bis hin zur Jetztzeit schlägt, kann man sich einige von Elvis Costello persönlich ausgesuchte Songs, die ihm sehr wichtig sind und die eine tiefere Bedeutung für den immer an einen durchgeknallten Buchhalter erinnernden, Engländer zu Gemüte führen. weiterlesen… »

Konzertberichte Marius, 26.11.2015

Project Pitchfork – 21.11.2015, Wien Szene

Geht man von München aus weiter Richtung Süden, so ist bald die Landesgrenze erreicht. Gerade bei Bands, die sich im eigenen Land einen gewissen Status erspielt haben, ist es dabei immer wieder interessant, auch einmal Konzerte jenseits der Landesgrenze zu besuchen. Ein guter Grund also, mal über die Grenze zu reisen und Project Pitchfork bis nach Wien zu folgen, wo im beschaulichen kleinen Club „Szene“ am Folgeabend zu München das bewährte Triple aus BhamBhamHara, Eisfabrik und Project Pitchfork die Bühne betrat. weiterlesen… »

Konzertberichte Marius, 26.11.2015

Project Pitchfork – 20.11.2015, München Backstage

Nachdem man vor allem östlichere Regionen und partiell auch den Norden (Hannover) bespielt hat, ging die Reise für Project Pitchfork nun am dritten Wochenende ihrer Tour runter in den Süden. Nachdem am Donnerstag bereits Stuttgart auf dem Plan war, war man zum Beginn des Wochenendes in München, um das dortige Publikum mit seiner Anwesenheit zu beehren. Und das natürlich weiterhin im Dreierpack inklusive BhamBhamHara und Eisfabrik als Support-Acts. weiterlesen… »

10 Fragen an... Lars, 17.11.2015

10 Fragen an: Razz

Im Mai 2011 in Schöninghsdorf im Emsland gegründet, konnte die Band Razz schnell für Furore sorgen – und das, auch ohne ein Album veröffentlicht zu haben. Live erspielten sie sich bereits eine treue Fanbase, die nun auch am Debüt-Album „With Your Hands We’ll Conquer“ Ihre Freude haben wird. Hierauf beweisen Sie, dass sie auch fernab der Bühne einer der vielversprechendsten deutschen Newcomer sind. Dementsprechend wollten wir uns von den vier doch noch recht jungen Musikern ein paar Statements einholen, doch lest einfach selbst! weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Marius, 17.11.2015

Eisfabrik – Eisplanet

Für Eisfabrik dürfte der Platz als Support auf der Blood-Tour von Project Pitchfork Gold wert gewesen sein und immer noch sein. Wusste man auf Teil 1 der Tour noch nicht so sehr, was einen erwartet, konnte die Band mit ihren Auftritten für Aufmerksamkeit sorgen und sprach sich rum, nun auf Teil 2 der Pitchfork-Tour hat man ein neues Album im Gepäck und auch schon eine gewachsenere Bekanntheit, um möglicherweise den nächsten Schritt in Sachen Bekanntheit zu gehen. Das Album spricht auf jeden Fall keineswegs dagegen, hat man doch gegenüber dem bereits gelungenen Debüt When Winter Comes auf Eisplanet einen großen Sprung gemacht. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Tristan, 17.11.2015

Various Artists – 25 Years Of Hands

Das Dortmunder Label Hands Productions hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Ursprünglich gegründet von Udo Wiesmann, um seine eigenen Musikprojekte Atrum, dem dann Winterkälte folgte, zu veröffentlichen, wuchs das Label mit der Zeit und wurde zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil der elektronischen Musikszene. Die Gründung ist nun 25 Jahre her und zu diesem Anlass erscheint dann auch eine Veröffentlichung, die das Jubiläum angemessen feiert und würdigt. Aus schwerem Karten bestehend erscheint eine 4-CD-Zusammenstellung mit Prägedruck im 10“-Format und insgesamt 48 beim Label unter Vertrag stehenden Künstlern. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Lars, 17.11.2015

Lukas Graham – Lukas Graham (Blue Album)

Mit seinem Blue Album veröffentlicht Lukas Graham drei Jahre nach seinem Debüt sein zweites Werk. Nachdem er mit dem absoluten Hit Drunk In the Morning auch die deutschen Charts eroberte, zeigt er nun, dass er mehr als nur ein „One-Hit-Wonder“ ist. Vorab zu kritisieren ist das Albumcover, welches dem vom ersten Album entspricht – bis auf den dominierenden Blauton, der auch im Namen wieder auftaucht. Dieses Remake wirkt etwas unkreativ und unbeholfen, ändert aber glücklicherweise nichts an der eigentlichen Musik. Denn die hat es irgendwie in sich. Im Herbst veröffentlicht wiederspricht das Album voll und ganz seiner „Geburtsjahreszeit“. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Marius, 17.11.2015

Solar Fake – Another Manic Episode

Tatsächlich ist es inzwischen schon sieben Jahre her, dass Sven Friedrich mit Broken Grid das erste Album von Solar Fake auf den Markt gebracht hat. Damals noch sehr kritisch betrachtet, konnte er die Band inzwischen längst im Elektro-Bereich etablieren. Etwas, das auch nicht selbstverständlich ist bei einem, der zuvor über viele Jahre hinweg mit den Dreadful Shadows und auch mit Zeraphine fest im Gitarren-Bereich verankert war. Inzwischen ist man mit Another Manic Episode bereits beim vierten Album angelangt und man sollte annehmen, dass Sven Friedrich seine musikalische Heimat längst im Elektro gefunden hat. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Lars, 17.11.2015

Mono & Nikitaman – Im Rauch der Bengalen

Viere Jahre nach ihrem letzten Album Unter Freunden melden sich Mono & Nikitaman mit Im Rauch der Bengalen aus dem Studio zurück. Musikalisch ist das Album irgendwo zwischen Reggae und Dancehall einzuordnen – gute Laune verbreiten die beiden auf jeden Fall. Dabei gibt es zwischen den sonst eher impulsiven Songs auch ruhigere Parts, wie zum Beispiel in Parkdeck. Zu hören sind da jedoch viele Tracks, bei denen die Aussage schon etwas flach wirkt und die teilweise auch nach mehrmaligem Hören die eigenen Nerven strapazieren. Stellenweise kommen neben dem ursprünglichen Reggae bzw. Dancehall auch dicke Anteile von Pop und Rock durch, die klare Linie wird nicht wirklich erreicht. Was im Zweifelsfall nicht unbedingt schlecht sein muss – die fehlende Tiefe stört schon eher. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Tristan, 17.11.2015

Multicast Dynamics – Scandinavia

Vom Wasser geht’s nun an Land – ausgerechnet in die kältesten Regionen der Erde. Nachdem Samuel van Dijk bereits auf dem Vorgänger die Evolution in den Ozeanen nachzeichnete, begibt er sich nun langsam aber sicher an Land. Langsam, weil fester Boden noch immer nicht komplett greifbar und betretbar erscheint und zwischen dem Landgang dann immer wieder Rückbewegungen ins Wasser gemacht werden. Dennoch scheint das eisbedeckte Land noch zu unwirtlich zu sein, um auf diesem dauerhaft sesshaft zu werden, was sich dann aber mit der Zeit ändert – genauso wie die Temperaturen der Umgebung, die im Laufe des Albums immer weiter anzusteigen scheinen. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Lars, 17.11.2015

Abby – Hexagon

Mittlerweile gibt es, unter anderem aufgrund von Spotify, Napster und Konsorten, fast so viele Indie-Pop-Bands wie Sand am Meer. Daraus sollte eine unglaubliche Vielfalt an Facetten innerhalb des Genres resultieren – in der Realität ist das leider nicht so. Fakt ist, das viele Bands heutzutage doch einen sehr ähnlichen Sound haben, vor allem im Bereich des Indie. Zu diesen Bands gehört auch Abby, nachdem sie ihr Debütalbum Friends And Enemies 2013 veröffentlichten. Der sanfte, fröhlich angehauchte Indie-Pop war ein ungefähres Spiegelbild eines ganzen Genres. Eine Mischung aus tanzbaren Hymnen und Frühstücksmusik. Sollte man kein Fan solcher Musik sein, konnte einem bei diesem Album sehr schnell sehr langweilig werden. weiterlesen… »

Neuigkeiten & Vorberichte PR, 17.11.2015

The Love Bülow: neues Video und Tourdaten

Ein Band, die die Liebe schon im Name trägt, muss es ernst damit meiner. Das Crowdfunding fürs Album wurde dank Wohnzimmerkonzerten und ewiger Gästeliste als Goodie erfolgreich gemeistert, jedes Festival gespielt – egal ob in Bad Oeynhausen, Großefehn oder der ‚Rosenstadt Forst‘ (ok, Berlin, Hamburg & Köln waren auch dabei) und ein Kind bekommen. The Love Bülow haben sich damit endgültig als eine der umtriebigsten & liebevollsten Bands etabliert. Auf den endlosen Bühnen und Autobahnkilometern diesen Jahres ist auch das Video zu ‚My Dear‘ entstanden. Die 3. Single aus ihrem aktuellen Album ‚Leuchfeuer‘ sowie die anschließende Tour bilden den krönenden Abschluss des (zum Glück nicht verflixten) 7. Bandjahres im Zeichen der Liebe. ‚In dieser Nacht, in dieser Stadt, im Jetzt & Hier, in deiner Welt, in deinen Straßen und in dir – oh my dear‘ weiterlesen… »

Vorberichte PR, 17.11.2015

Templeton Pek: im Dezember und Februar auf Tour

Wie bereits gemeldet, ist das in Birmingham lebende Punk-Trio neu in unserer Agentur. Im Dezember nun sind Templeton Pek erstmals auf großer Deutschland-Tour und schon Ende Juli wird mit „New Horizons“ das neue Album der Band erscheinen. Aufgenommen im legendären Hermosa Beach an der kalifornischen Pazifikküste – Heimat von Acts wie Black Flag, Descendents und Pennywise – und gemischt von Cameron Webb (Motörhead, SUM41, Ignite) wird das Werk ein Meilenstein in der Geschichte vom Templeton Pek werden.Das neue Album ist der Nachfolger von „Signs“, dem gefeierten dritten Longplayer mit Hits wie „Barriers”, “Slow Burn”, “What Are Your Waiting For”, “Wake Me Up” und dem Titelsong. weiterlesen… »

Konzertberichte Marius, 16.11.2015

Mercury Rev – 15.11.2015, München Kranhalle

Nach den schrecklichen Ereignissen in Paris wusste man nicht genau, wer nun eigentlich noch auf Tour ist und wer aus unterschiedlichen Beweggründen basierend auf den Geschehnissen seine Tour abgesagt hat. Bei Mercury Rev war es nur die Paris-Show, die abgesagt wurde. Und auch, wenn man sich ziemlich durchringen musste, direkt am selben Wochenende noch ein Konzert zu besuchen, gewann am Ende der Grundgedanke, dass es auch wenig sinnvoll ist, sich jetzt daheim einzuschließen. weiterlesen… »

10 Fragen an... Marius, 14.11.2015

10 Fragen an: Walk The Moon

Zwar ist das Album „Talking is hard“ von Walk The Moon bereits seit einer ganzen Weile draußen, dennoch hört die Band nicht damit auf, auf sich aufmerksam zu machen. Beispielsweise jetzt aktuell mit der zweiten Single „Different Colors“, die kürzlich erschien. Mit einer neuen Single rückt natürlich auch das aktuelle Album noch einmal in den Fokus. Ein willkommener Grund also, dem Album „Talking is hard“ und der dahinterstehenden Band mal auf den Zahn zu fühlen. So geschehen mit den vorliegenden „10 Fragen an“. weiterlesen… »

Audiovisuell & Rezensionen Dennis, 14.11.2015

The Beatles – 1 (Blu-ray)

Was will man über die vier Pilzköpfe aus Liverpool denn noch sagen, was nicht schon dutzendmal durchgekaut wurde? Dass sie die erfolgreichste Band aller Zeiten sind? Ein alter Hut. Dass jetzt alle ihre Nummer-1-Hits auf der Neuauflage des Best Of-Albums wiederveröffentlicht werden, das ursprüngliche Album 1 aus dem Jahre 2000 zählt mit über 31 Millionen verkauften Exemplaren zu einem der erfolgreichsten Alben des Jahrhunderts, ist auch nicht der letzte Schrei, wohl aber, dass man sich die Mühe gemacht hat, alle Videoclips, die zu den einzelnen Stücken entstanden sind, zu restaurieren und das kann man nicht lobend genug erwähnen. Zu Beginn der 60er bis zum Ende der Beatles 1970 waren Videos noch nicht das schmückende Beiwerk, dass sie heute sind. weiterlesen… »

Audiovisuell & Rezensionen Marius, 14.11.2015

Johannes Oerding – Alles brennt (Live in Hamburg)

Als Johannes Oerding im August 2013 im Hamburger Stadtpark spielte, bedankte er sich für den mit 4.000 Zuschauern ausverkauften Stadtpark, die Aufnahme erschien danach auf einer Live-CD als Bonus-CD der Wiederauflage von Für immer ab jetzt. Damals erzählte er noch vom Aufstieg von einstelligen Zuschauerzahlen bis hin zu einer solchen Größe. Die Zeiten werden anders sein eben. Eine Nummer, die auf der Tracklist der neuen DVD Alles brennt – Live in Hamburg zwar nicht zu finden sind, aber dennoch seine Wahrheit behält, denn die Show, die diese DVD zeigt, dass die Tage wieder anders geworden sind. Sie sind sozusagen größer geworden. Die Sporthalle Hamburg war mit 6.500 Zuschauern ausverkauft und die Aufnahme erscheint nicht als CD auf einer Wiederveröffentlichung, sondern steht als DVD in einer Erstveröffentlichung in den Regalen. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Dennis, 14.11.2015

Bonaparte – Becks letzter Sommer

Der Schweizer Tobias Jundt alias Bonaparte hat die musikalische Untermalung des neuesten Christian Ulmen-Films gemacht und wer Bonaparte kennt, der weiß, was ihn hier erwartet: allerlei Buntes aus allerlei Genres. Und es gibt auch ein Wiedersehen, denn Jundt und Christian Ulmen spielten schon in der Band Cashpunk zusammen und dieses blinde Verständnis spürt man in jeder Sekunde dieses Soundtracks, den der Wahlberliner Jundt im Alleingang eingespielt hat. Jundt spielt die meisten Instrumente selbst und die Songs funktionieren auch ohne bewegte Bilder, was nicht bei jedem Soundtrack der Fall ist. Tobias Jundt besitzt eine unwahrscheinliche große musikalische Kreativität, der er auch auf Becks letzter Sommer wieder fröhnt. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Marius, 14.11.2015

Sieben – Norse EP

Matt Howden hat Freude am EP-Format gefunden, die er aktuell unter seinem Bandnamen Sieben im digitalen Format veröffentlicht, damit aber hinarbeitet auf einen physischen CD-Release im Jahr 2016. Die EP Norse stellt dabei die zweite von drei EPs dar und begegnet mit vier Stücken, von denen zwei rund neun Minuten lang sind – diese langen Stücke sind es auch, die später den Kern des neuen Albums bilden sollen. Zunächst aber kommt die EP, bei denen auch die anderen beiden Titel die Länge von fünf Minuten überschreiten. Die EP zeigt dabei einen Matt Howden, der auf der einen Seite typisch begegnet, aber auf der anderen Seite auch keine Scheu vor Weiterentwicklung zeigt. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Lars, 14.11.2015

Frittenbude – Küken des Orion

Drei Jahre nach Delfinarium ist es endlich soweit – Frittenbude präsentieren ihr neues Werk Küken des Orion. Wie zu erwarten liefern die drei Jungs aus Geisenhausen wieder mal feinsten Elektropunk ab, der an vielen Stellen auch durchaus zum Tanzen einlädt. Auch der typische Sound der Band ist über die Jahre nicht verloren gegangen. Knarzige Bässe begleitet von Synthesizer-Melodien bestimmen nach wie vor das musikalische Gesamtbild, vollendet wird das Ganze von fast poetischen Texten. Aber auch die klassischen Hymnen fehlen nicht – mit Songs wie Stürzende Helden sind auch die pumpenden Bässe vertreten, mit der die Band so oft assoziiert wird. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Dennis, 14.11.2015

Klee – Hello again

Klee goes Bossa Nova und Schlager. Klingt ungewöhnlich, geht aber trotzdem überraschend gut. Suzie Kerstgens und Sten Servaes machen das letzte Sommeralbum des Jahres 2015 und halten sich an die Klassiker des deutschen Schlagers und man hört den Charme und die Ironie, die mitschwingt. Ob es für den Klee-Fan reicht, nach vier Jahren Wartezeit mit einem „Bossa Nova Schlager“-Album bedient zu werden, sei mal dahingestellt, aber der übliche Konsument darf sich über einige charmant umgearbeitete Versionen freuen. Ein Album, so leicht wie ein Tag am Strand, so leicht wie eine Brise die einem an einem Sommertag bei einer Fahrt in einem Cabrio durchs Haar weht und auch genauso gehaltvoll. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Melvin, 14.11.2015

Rapsta – Ah!

In den letzten beiden Jahren haben zahlreiche Rapper ihre Liebe zur Trapmusik entdeckt und einige Songs oder teilweise sogar ganze Alben veröffentlicht, welche nur mit Trapbeats hinterlegt waren. Der in Göppingen geborene und im Stuttgart der 90er Jahre aufgewachsene Rapsta veröffentlichte kürzlich das absolute Trapalbum Ah!, welches zeitgleich der Nachfolger seines Vorgängeralbums Trapsta ist. Rapsta, mit bürgerlichem Namen Mustafa Turhan, hat sich schon früh einen eigenen hohen technischen Anspruch zugelegt und sich immer mit technisch versierten Lyrik-Genies wie Kool Savas oder Samy Deluxe auseinandergesetzt. Und von ihnen vieles gelernt, denn technisch kann Rapsta locker einige andere Newcomer-Rapper in die Tasche stecken. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Dennis, 14.11.2015

Incognito – Live in London 35th Anniversary Show

Acid Jazz war das Ding zu Beginn der 90er Jahre und eine der innovativsten Bands war Incognito. Am 12. Juli 2014, ziemlich genau 35 Jahre nach der Gründung, lud die Combo um Mastermind Jean-Paul „Bluey“ Maunick zu einer Geburtstagsfete in das Londoner O2 Shepherds Bush Empire ein, um dort eine amtliche Fete zu haben. Die Gruppe, bei der niemand genau sagen kann, aus wievielen Mitgliedern sie jetzt eigentlich besteht, da sie eher eine Musikerkollektiv ist, spielt sich in einen Rausch und lässt auch einige Gäste an ihrem Geburtstag mitfeiern. Mario Biondi, American Soul-Diva Carleen Anderson, Mo Brandis & Imaani stehen auf der Bühne und teilen sich die Mikrophone untereinander auf. weiterlesen… »

Rezensionen & Tonträger Lars, 14.11.2015

Razz – With your hands we’ll conquer

Vorab sei gesagt: Indiebands gibt es viele. Deutsche Indiebands sind schon ein bisschen seltener, und um eine richtige gute deutsche Indieband zu finden sucht man schon mal etwas länger. Sollte man sich auf die Suche nach einer solchen Band gemacht haben, wird man in letzter Zeit immer häufiger auf den Namen Razz gestoßen sein. Die vierköpfige, noch extrem junge, aus dem Emsland stammende Band fasziniert im Moment Festival- und Indiefans im ganzen Land. Und das bislang ohne Album. 2014 schon auf einigen großen Festivals (unter anderem Hurricane/Southside) zu sehen, beweisen Razz nun mit ihrem Debüt With your hands we’ll conquer, was wirklich in ihnen steckt – mehr als nur eine beliebige Festivalband. weiterlesen… »

« Vorherige SeiteNächste Seite »