An irgendeiner Stelle ist da etwas auseinandergedriftet. Sei es nun Absicht oder nicht. Da nennt sich ein Quartett so, dass man übersetzt bei vier Typen aus der Zukunft landet, macht aber Musik, die mit einem ganzen Schwung Reminiszenzen an die Vergangenheit begegnet. Nun ist es aber auch nicht so, dass die vier Zukunftler versuchen, ihre Musik als Retro zu verkaufen. Und selbst, wenn gestern offiziell das neue Morgen seien sollte: 4 Guys From The Future sind nicht die Verantwortlichen, denn sie machen einfach nur das, was ihnen Spaß macht: Musik. Genauer: gute Musik. Dabei holen sie sich Anleihen aus dem Synthie-Bereich genauso wie aus dem Rock-Bereich.

Mit You Don’t Know What You’re Doing ist es erst einmal ein getragener Opener, im folgenden Nothing To Say merkt man schon die ersten Reminiszenzen. Ein Hauch von The Smiths schimmert durch die fragile Melodieführung. Etwas, das auch Skin On Fire nicht zu überhören ist. Dabei sind es nicht nur die Rock-orientierteren Klänge, die hier bgeistern. Auch elektronische Anklänge sind immer wieder inspirierend mit an Bord. Nummern wie Corruption zum Beispiel könnten gut von erfolgreichen 80er-Bands wie Ultravos kommen.

Aber was haben die „4 Guys“ am Ende nun mit der Zukunft zu tun? Man könnte meinen, es sei eine visionäre Angabe. Denn genauso wie auch diese Band die Einflüsse nicht verbergen kann, werden die 80er-Anklänge auch in der Zukunft weiterhin die Musik im Hier und Jetzt beeinflussen.

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Text: Marius Meyer