Manchmal können furchtbare Erlebnisse auch dafür sorgen, dass Bands sich eben nicht auflösen, sondern nach einer entsprechenden Pause wieder richtig durchstarten. Bei Baroness aus Savannah/Georgia war das der Fall. Das „Next big thing“ musste wegen eines schlimmen Verkehrsunfalls, als der Bandbus schwer verunglückte und Bassist Matt Maggioni und Trommler Allen Blickles sich so schwere Verletzungen zuzogen, dass sie aussteigen mussten, eine ungeplante Pause einlegen. Wie sollte es mit Baroness weitergehen? Diese Frage konnte Sänger und Gitarrist John Baizley dann zum Glück für die steigende Anzahl der Fans der amerikanischen Progrock-Band positiv beantworten. Mit den neuen Leuten an Bord, Sebastian Thompson und Nick Jost, gehen Baroness ihren Weg erfolgreich weiter.

Der Opener Morningstar ist ein Song, der die Herzen der Fans von Mastodon oder den Stoner Rockern wie Kyuss höher schlagen lassen wird, weniger Metal als eher viele Elemente des Rocks befinden sich auf Purple und Shock me kann man auch gut als Stadion Rock bezeichnen. Ohrwürmer haben die Mannen hier einige vorzuweisen.

John Baizley, der auch für das Coverartwork verantwortlich ist und sein kongenialer Partner, Peter Adams, harmonieren auf Purple und das spürt man in jeder Sekunde dieses Albums, das nicht nur Progressive Metal Fans ansprechen wird.

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Text: Dennis Kresse (soundchecker.koeln)