Bennes Debütalbum Nie mehr wie immer klingt nach einem weiteren Musiker, der nach einer reichlichen Portion Liebeskummer ein Stück Kunst produziert hat. Mit seinem Sound, ruhig, poppig und melancholisch, tritt er in die Fußstapfen von deutschen Künstlern wie Alin Coen und Philipp Poisel. Für sein erstes Album ist der Klang nicht schlecht umgesetzt. Dennoch sind Bennes Texte schleppend und gleichförmig. Das Thema seiner ersten Veröffentlichung bei Ferryhouse Productions scheint Herzschmerz und Fatalismus zu sein. Trotzdem kann sich sein Artwork durchaus sehen lassen! Zwölf Seiten bieten den aufmerksamen Konsumenten die Möglichkeit auf die Spuren seiner Texte zu gehen und mitzusingen.

Das Beiheft ist zudem geziert mit schönen Schwarzweiß-Fotos und besteht aus fast 12 Seiten. In Zeiten der Digital-Natives ein wahres Kuriosum. Hörern von Poisel oder auch anderen deutschen Singer-Songwritern kann Benne viele eingängige Songs bieten, die zum Träumen und einem Bad bei Kerzenschein einladen. Nun, gut. Vielleicht sollte der oder die Zartbesaitete ein paar Kleenex-Taschentücher bereithalten. Aber nun denn. Rennt, Kinder! Holt euch die Platte von Benne und kramt die Fotos eures Ex heraus!

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Text: Elina Raddy