Et voila, Album Numéro deux des Franko-Pop-Duos Brigitte, das aus Aurélie Saada und Sylvia Hoareau besteht und das dem Vorgänger, dem Debütalbum Et vous tu M’aimes in nichts nachsteht. Kleine Kostbarkeiten, die auch die nicht frankophilen Menschen begeistern werden, sorgen wieder mal für Stimmung. Mit einer großen Portion Erotik und wunderbaren Melodien, beweisen die beiden Französinnen, deren Stimmen sich hervorragend ergänzen, dass Musik auch mal zu Herzen gehen kann. Der Name des Albums bedeutet übersetzt „Der Mund,der dich will“ und das ist ja auch eine Aufforderung, der man gerne nachkommt. Aber aus dem Mund beziehungsweise den Mündern kommen auch wunderbare leichte Elektro-Chansons.

Leichtfüßig mit einem Hauch von Frivolität bezirzen Brigitte ihre Fans mit einer Laszivität, die auch mal an Burlesque erinnert, aber ehe es zu platt wird, muss man festhalten, dass die starken Stimmen und auch die ironischen Texte wie in der Nummer L’échapée belle sehr einprägsam sind und ein enorm abwechslungsreiches Album präsentieren.

Chick/Nile-Rodgers-Feeling stellt sich bei J’sais pas mit seinen funky Gitarren und dem an Donna Summer erinnernden Gesang, der beinahe hypnotisch klingt, ein. Die Gesangsstimmen von Brigitte machen aus einem netten Elektro-Pop-Album ein gutes.

Charmant vorgetragen und mit einer beinahe entzückenden Leichtigkeit, wie man sie den Franzosen gerne zuschreibt. Merci beaucoup, Brigitte.

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Rezension: Brigitte – Et vous, tu m’aimes?

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Text: Dennis Kresse