Matthias Hauck, Nepomuk Heller und Florian Kiermaier begannen in einem Münchner Tonstudio, gemeinsam zu musizieren. Nach einigen Auftragsarbeiten machte sich der Drang, ein eigenes Projekt starten zu wollen, breit. Was noch fehlte, war eine Stimme. Auf der Suche nach einer Sängerin entschied man sich für Josie-Claire Bürkle, die das Trio sofort begeistern konnte. Fehlte nur noch Schlagzeuger Fridolin Achten und Claire waren komplett. Die erste Single Games schoss durch die Decke und wurde sogar in den USA veröffentlicht. Ihre Mischung aus Indie-, Synth- und Elektro-Pop sticht aus der grauen Hipstermasse heraus – und das auch auf Albumlänge, wie The Great Escape nun beweist.

The Great Escape ist ein Ausbruch aus dem Alltag. Dieser gelingt mit einem Wechsel zwischen düsterem Sound und guter Laune – oder beidem in Kombination. Nach dem gemächlichen aber starken Opener Broken Promise Land folgt mit Games ein absoluter Pop-Sommerhit. The Next Ones To Come überzeugt mit zuckersüßem Pop und einer Hip-Hop-Zwischeneinlage. Mit Invincible liefern die Münchner einen Indie-Dancefloor-Kracher mit Gitarren à la Two Door Cinema Club ab. Eher träumerisch geht es bei In Two Minds her. Ein Song, bei dem die von Anfang bis Ende überzeugende Sängerin Josie-Claire hin und wieder nach The xx klingt. The Great Escape erinnert an vielen Stellen an schon Dagewesenes, kopiert aber nie. Claire überzeugen mit mehreren Gesichtern, die sich allesamt sehen lassen können.

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Text: Martin Zenge