Die Idee ist genauso brillant wie Preis sparend: Man nehme einige Glas- und Plastikflaschen und bringe sie eben nicht zurück, um vom „Pfand in den Mund“ zu leben, sondern nutze die Flaschen als Instrumente. Geht nicht oder klingt langweilig? Weit gefehlt, wenn man sich die neuen Veröffentlichungen des GlasBlasSing Quintetts aus Berlin so anschaut. Die Jungs haben hörbar Spaß, das merkt man den fünfen an und so kalauern sie sich durch die Musikgeschichte und beweisen, dass man auch klassische Stücke wie die berühmte 5. Symphonie in C-Dur von Ludwig van Beethoven auf einer Mehrwegflasche zum Besten geben kann, wenn man denn eine zur Hand hat.

Nun erscheinen die beiden Alben des GlasBlasSing Quintetts nochmal als Doppel-CD und da kann man sich selbst von der tollen Kunst dieser auf den ersten Blick eher ungewöhnlichen Künstler überzeugen. Der Spaß steht hier im Vordergrund, wenn Elvis, Seeed, Emiliana Torrini oder andere nachgespielt werden. Sei es wie auf Don’t worry be happy von Bobby McFerrin oder Good Vibrations von den Beach Boys: Hier kriegt jeder mehr als Flaschenpfand.

Ebenfalls erscheint jetzt die DVD Keine Macht den Dosen, auf der man den Flaschen-Musikern bei der Arbeit zusehen kann und sich an Covern und eigenen Kostbarkeiten wie Der kleine Katzenmann so richtig erfreuen freuen kann.

Also, einen Schluck aus der Flasche genommen und dann rein mit der CD oder der DVD. Es lohnt sich!

Homepage: www.glasblassing.com
Facebook: www.facebook.com/pages/Das-GlasBlasSing-Quintett/137854120378

Text: Dennis Kresse