Wer sich Der Englische Garten nennt, kommt bestimmt aus München. Tatsächlich. Die Herrschaften aus der bayerischen Metropole spielen locker-flockigen Pop, die an Brian Wilson mit deutschen Texten erinnert. Zu den sonnigen Melodien, die zeitweise schon Bigband-Sound aufbieten und manchmal gar ins Tanzstudio passen würden, gesellen sich erstaunlich gute, deutsche Texte. Das Ganze ist perfekt produziert, aufeinander abgestimmt und man wünscht sich, diese Lieder einmal live zu erleben, um wenigstens ein paar kleine Fehler zu hören.

Auf die Dauer wird die Hammond-Orgel und das Alleinunterhalter-Ding ein bisschen langweilig, aber Der Englische Garten spielen Musik, mit der sicherlich viele Menschen – wie auch ich – Schwierigkeiten haben und sich dennoch mit ihr anfreunden können und wollen. Weil sie zum ganz großen Teil einfach Spaß macht. Zeiten, in denen man Musik mit Spaß braucht, gibt es ja auch immer wieder. Gerade in der dunklen Jahreszeit. Musik zum Fingerschnipsen und Zuhören.

Homepage: www.der-englische-garten.de
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Text: Simon-Dominik Otte