Der Titel Girl Who Got Away passt wie kein zweiter zum neuen Album von Dido. Lange vier Jahre war es still um die Sängerin. Der Nachfolger zum Album Safe Home, dem bereits dritten Millionenseller der Britin, hat wieder alles, was Fans von Dido, die mit dem unglaublichen langen Namen Dido Florian Cloud de Bounevialle O’Malley Armstrong geboren wurde, erwarten können. Sie hat ihr reifstes und ihr hoffnungsfrohestes Album aufgenommen. Elf Songs, die alle einen großen Optimismus ausstrahlen. Aber es wäre nicht ein Dido-Album, wenn sie nicht auch einen kritischen Blick auf die Welt werfen würde. Dido, die in ihrer Karriere mehr als 29 Millionen Tonträger verkaufen konnte, ist zurück.

Es beginnt mit der ersten Single-Auskopplung No Promises, einer Nummer im typischen Dido-Stil, wie sie mit ihrer charismatischen Stimme, die auch schon Rüpel-Rapper Eminem dazu verleitete, mit einem Sample aus Thank You mit Stan einen Nummer-1-Hit zu landen und damit auch Didos Karriere enorm pushte, über die Schönheiten der echten und wahren Liebe philosophiert. Der Titelsong Girl Who Got Away ist laut eigener Aussage eines ihrer Lieblingslieder aus dem neuen Album und begeistert mit einer spartanischen Instrumentierung. Natürlich hat sie auch wieder Gastsänger mit an Bord und so ist der Track mit dem Rap des zurzeit angesagtesten weißen Rapper Kendrick Lamar, Let Us Move On, der eine perfekte Symbiose aus HipHop und der wunderbaren Stimme von Dido bildet, ein echter Höhepunkt.

Aber auch Freundes des Akustik-Pops kommen bei Sitting On The Roof Of The World voll auf ihre Kosten – eine Nummer, die leicht und ungemein optimistisch daherkommt. Es ist damit zu rechnen, dass die Erfolgsgeschichte von Dido mit diesem Album noch lange nicht zu Ende ist.

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Text: Dennis Kresse