Dass Elvis eine Legende mit zahllosen Hits und Bestseller-Alben ist, muss an dieser Stelle niemandem mehr gesagt werden. Es müssen jedoch gar nicht immer eigene Stücke sein, die er spielt, sondern auch im Interpretieren von Stücken, die ihm am Herzen liegen und ihm was bedeuteten, kann er so einiges vorweisen. Die jetzt vorliegende Zusammenstellung Elvis Sings… legt davon Zeugnis ab. Die drei Punkte hinter dem Albumtitel sind dabei vielfältig füllbar, denn insgesamt 23 Titel interpretiert der „King of Rock ’n’ Roll“ hier und spannt dabei einen Bogen von Blues über Folk und Country bis hin zu Rock ’n‘ Roll und Soul.

Chuck Berry beispielsweise wurde von Elvis sehr geschätzt, sodass eine Interpretation von Promised Land den Cover-Reigen dieser Scheibe eröffnet. Ist er hier noch mitten im Rock ’n‘ Roll, zeigt er auch viele andere Seiten. Mit Bridge Over Troubled Water von Simon & Garfunkel beispielsweise zeigt er eine sehr gefühlvolle und balladeske Seite. Auch Singer-Songwriter kann er, wie Sweet Caroline von Neil Diamond gut belegt, das im Chorus zudem sehr hymnisch wirkt. Bei Bob Dylans Tomorrow Is A Long Time flirtet Elvis hingegen mit Blues und Country und tut auch das mit Bravour.

Ein bunter Strauß der verschiedensten Stücke ist hier zusammengestellt worden, zusammengehalten und getragen vom unverwechselbaren Stil Elvis Presleys. Eine sehr gelungene Zusammenstellung.

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Text: Marius Meyer