Helen Burns ist eine Figur aus dem Roman Jane Eyre der britischen Autorin Charlotte Brontiés, die laut Romanvorlage sehr schön war. Was das mit Flea bürgerlich Michael Peter Balzary zu tun hat, weiß man nicht, aber es ist der Titel seiner neuen EP. Gemeinsam mit seinen alten Weggefährten wie Red Hot Chili Peppers-Gründungsmitglied Jack Irons oder dem aktuellen Peppers-Drummer Chad Smith ergeht sich der RHCP-Bassist und seit neuestem Mitglied der von Thom Yorke initiierten Band Atoms For Peace in fünf mehr oder weniger instrumental gehaltenen Ambient, Fusion, Electro Klangwerken, die mehr an eine Jam-Session erinnern als an geplante Aufnahmen.

Während man sich schon überlegt, wie man dazu eine Kritik verfasst, ertönt auf einmal eine wohlbekannte Stimme aus den Boxen. Es ist die Stimme der „Godmother of Punk“, Patti Smith, die uns immerhin als Co-Autorin des Titelsongs begegnet und beweist, wie charismatisch ihre Röhre noch ist. Alle anderen Titel wurden von Flea allein geschrieben Zu Ende geht die EP mit Lovelovelove das mit dem Silverlake Conservatory Kids and Adults Choir einen unerwartet melodischen Ausgang findet.

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Text: Dennis Kresse