Das insgesamt vierte Album der Band aus Oxford und es ist keinen Deut schlechter als die zu Recht hochgelobten Antidotes, mit dem die Indie-Rocker aus England im Jahre 2008 erstmals von sich Reden machten oder die Nachfolger Total life forever und Holy Fire. Die Songs sind melodischer als früher und der ein oder andere wie Give it all taugt auch dazu, als Pop-Perle bezeichnet zu werden. Man spürt, dass die Foals jetzt da sind, wo sie hinwollen und so klingt What went down auch wie ein Best Of aus den ersten drei Alben, dabei aber nicht „geklaut“, sondern unverbraucht und frisch, wie etwa im Titelsong, das passenderweise auch an den Anfang gesetzt wurde und damit ein gutes Album eröffnet.

Da kann eine zu Herzen gehende Ballade wie London Thunder gleichberechtigt neben einem Electro-Track wie Night Swimmers stehen und stört nicht. Im Gegenteil: Wie ein Puzzlestück fügt sich hier eins zum anderen.

Ein Album wie aus einem Guss, ohne dass man je von einem Song gelangweilt ist, dazu sind die Titel wie etwa A knife in the ocean viel zu gut und wachsen bei jedem Hören immens.

Die Band um Sänger Yannis Phillipakis hat sich zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die Platzhirsche des Indie/Math-Rocks entwickelt.

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Text: Dennis Kresse