History repeats itself. Vom YouTube-Phänomen über die erste Nummer-1-Single in England bis hin zum ersten Album. Dieses Mal ist die Rede von der kleinen Engländerin Gabrielle Aplin, die mit der Coverversion der Frankie Goes To Hollywood-Nummer The Power of love einen Nummer-1-Hit in ihrer britischen Heimat landen konnte. Nun erscheint mit English Rain ihr Debütalbum, was natürlich nicht nur The Power Of Love beinhaltet, sondern auch mit Please Don’t Say You Love Me und Panic Cord auch die beiden weiteren Nummern, mit denen sie in England für Aufsehen sorgen konnte. Ein dutzend Songs hat Aplin hier aufgenommen und sie transportieren ein gutes Gefühl für den Hörer.

Irgendwo zwischen Amy Macdonald und Dolores O’Riordan, Frontfrau der Cranberries, liegt Gabrielle Aplin und so sind auch die Songs, die sie sich ausgesucht hat, perfekt auf diese Zielgruppe zugeschnitten. Irgendwo zwischen Casting-Show und eigener Individualität befindet sich das Debütalbum. Ganz dezent ohne die üblichen Schnörkel wurde das Album von Mike Spencer produziert und der holt aus den bisweilen recht gleichförmigen Songs dann doch eine ganze Menge heraus.

Ein Album, das ohne nennenswerte Tiefpunkte auskommt, aber leider auch nach den ersten furiosen Nummern wie Panic Cloud und Keep On Walking auch keine Höhepunkte mehr aufweist. Insgesamt ein durchaus angenehmes Folkpop-Album.

Einen Free-Download zu Keep On Walking gibt es unter bit.ly/17f53CO.

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Text: Dennis Kresse