Die Erde wurde schon lange von Außerirdischen beobachtet – so sagt es ein Sprachsample direkt zu Beginn des Albums und scheinbar nehmen einen Giöbia genau dort mit hin, wo diese herzukommen scheinen. Irgendwo in den Untiefen einer fernen Galaxie. Schon auf dem Weg dorthin wirbeln Giöbia dabei auch eine ganze Menge Staub auf, denn jeder, der sie auf dem Weg dorthin nur kurz wahrgenommen hat, wird diesen Eindruck so schnell nicht vergessen – und wird einfach mit der Band auf Entdeckungsreise in ferne Galaxien kommen und sich dabei bunte Sterne, Asteroidenfelder und farbigen Nebel leibhaftig erleben wollen.

Denn Giöbia schaffen einen Sound, der bis ins Mark geht: Die hypnotischen Gitarren, die oszillierenden Synthies und die flirrenden Orgeln – alles mischt sich ineinander und während vordergründig repetitive Riffs arbeiten, variiert man im Hintergrund immer wieder Motive und Klänge, sodass man als Hörer letztendlich nur mit abheben kann und sich freiwillig in fremde Welten entführen lässt.

In insgesamt sieben Stücken zieht man dabei alle Register des Space Rock. Gleichzeitig verliert man auch ständig die Orientierung in den einzelnen Songs, sodass man sich einfach hingibt und sich in die Tiefen des Alls träumt…

Text: Tristan Osterfeld